Graze Linda – Das Grab im See

Rezension

Eine Reisegruppe aus Korea entdeckt eine Leiche im Mummelsee. Kommissarin Catharina Bäuerle und ihr Partner Luka Papadakis beginnen mit den Ermittlungen, da sie von einem Verbrechen ausgehen. Kurz darauf wird eine zweite Leiche entdeckt. Einige Einheimische behaupten, die Geschichte um die Mummelseesaga werde nachgespielt.

Der Mummelsee schafft eine geheimnisvolle und beinahe mystische Atmosphäre und ist die ideale Kulisse für einen Kriminalroman. Die Autorin fängt die besondere Stimmung dieses Ortes hervorragend ein und macht die Landschaft zu einem wichtigen Teil der Geschichte.
Zu Beginn bleibt die Identität der Toten völlig im Dunkeln. Die Ermittlungen gestalten sich deshalb äußerst schwierig und das Team verfolgt jede noch so kleine Spur. Als schließlich eine zweite Tote gefunden wird, sorgt dies für noch mehr Aufsehen.
Besonders positiv sind mir die sympathischen Charaktere aufgefallen. Das Ermittlerteam arbeitet glaubwürdig und harmonisch zusammen. Vor allem Catherina hat mein Interesse geweckt und ich würde in den nächsten Bänden gerne noch mehr über sie erfahren.
Neben der Krimihandlung greift die Autorin auch ernste gesellschaftliche Themen wie Femizid auf und fügt sie stimmig in die Geschichte ein. Dadurch gewinnt der Roman zusätzlich an Tiefe.

Fazit: Es handelt sich um einen unterhaltsamen Krimi mit einer großartigen Atmosphäre, interessanten Ermittlungen und liebenswerten Charakteren. Am liebsten würde ich mich sofort selbst auf den Weg zum Mummelsee machen, um diesen geheimnisvollen Ort zu erkunden.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

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