Martin Jo Ann – Glühender Schnee

Rezension

Hauptkommissar Leo Werner nimmt die Ermittlungen auf, nachdem ein Mann erschossen aufgefunden wurde. Gleichzeitig mischt sich Alex mit ihren WG-Bewohnern ein und auch das BKA zeigt Interesse an der Aufklärung des Falls. Zudem kommt es zu einer Auseinandersetzung mit rivalisierenden Waffenhändlern.

Mitten im beschaulichen Loogh in der Eifel ist es mit der Ruhe schlagartig vorbei, als Pit die Leiche eines erschossenen Mannes entdeckt. Für die WG-Bewohner ist sofort klar, dass sie mehr über die Hintergründe herausfinden wollen. Dabei stoßen sie auf Geheimnisse, die bis in die Vergangenheit zurückreichen. Der Prolog führt zunächst ins Jahr 1992, mitten in den Bosnienkrieg. Dort begleiten wir Rafael und Jasna, die verzweifelt versuchen, dem Bürgerkrieg zu entkommen. Zudem sorgen kursiv hervorgehobene Rückblenden für Einblicke in die damaligen Geschehnisse und verdeutlichen allmählich die enge Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Auch die Rivalitäten zwischen zwei Banden bringen zusätzliche Spannung ins Geschehen.
Die Rückblicke auf den Bosnienkrieg verleihen der Geschichte eine ernste und bewegende Ebene, ohne den Kriminalfall in den Hintergrund zu drängen. Da ich die damaligen Ereignisse noch gut in Erinnerung habe, haben mich diese Abschnitte besonders berührt und zum Nachdenken angeregt.

Fazit: Es handelt sich um einen unterhaltsamen Kriminalroman, der mit Spannung und Humor die Handlung bereichert.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Eifeler Literatur Verlag herzlich bedanke.

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