
Rezension
Die Bremer Kommissarin Anke Fleur und ihr Team stehen vor der Herausforderung, einen tragischen Fall zu lösen. Ein totes Kind wurde auf einem Spielplatz entdeckt, dessen Körper von schweren sowie älteren Misshandlungen gezeichnet ist. Obwohl das Jugendamt über die Situation informiert war, hat der zuständige Sozialarbeiter Sonjas, versäumt, angemessene Maßnahmen zu ergreifen. Kurz darauf gibt es einen weiteren Todesfall, was die Ermittlungen zusätzlich erschwert.
Das Buch beginnt mit einer grausamen Entdeckung. Ein misshandelter Junge, der bereits viel Leid ertragen musste, wird gefunden. Zunächst scheint niemand ihn zu vermissen, bis schließlich seine Schwester sich meldet. Die Umstände sind erschütternd. Die Eltern sind Alkoholiker, und die Wohnung ist in einem desolaten Zustand. Die Ermittlungen führen unter anderem ins Milieu, was die Situation weiter kompliziert.
Besonders negativ fiel mir der Charakter von Anke auf. Ihr mangelndes Einfühlungsvermögen störte mich erheblich und hinderte mich daran, eine Verbindung zu ihr aufzubauen.
Fazit: Trotz des spannenden Themas entsprach der Kriminalroman nicht ganz meinen Erwartungen. Obwohl das Buch einige Stärken aufweist und von anderen Lesern vielleicht positiver wahrgenommen wird, konnte es mich persönlich nicht ganz überzeugen. Daher vergebe ich 3,5 Sterne.
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke