Buchvorstellung Jean Lassalle Mord an der Croisette
Bernard und seine Frau sind zu den Filmfestspielen nach Cannes eingeladen.Im Hotel Carlton läuft Bernard eine Frau in den Weg, die vorgibt ihr Freund wäre ermordet worden: der deutsche Filmkritiker Stephan Faber. Chloe Rivier bittet Bernard um Hilfe.Wer war Faber und warum wurde Faber von mehreren Messerstiche ermordet? Warum hat er noch vorher eine Frau im Beisein von Chloe geküsst? Chloe wollte nicht mehr mit dem Mann zusammen sein. Es ist nicht klar auf welche Seite sie steht, doch da ist Bernard schon bereit, ihr zu helfen. Hat sie etwas mit dem Mord zu tun?
Meine Rezension zu Roland Hebesberger Die Gruppe der Acht
Richard Langberger hat vermehrt Blackouts und deshalb besucht er jede Woche die Selbsthilfegruppe Die Gruppe der Acht. Nachdem sich diese Blackouts häufen, unterzieht er sich einer zusätzlichen Therapie bei der Psychologin Lydia Becker. Diese erkennt, dass ihn ein Vorfall getriggert und dass er eine traumatische Vergangenheit hatte. Richard kann zunehmend nicht mehr zwischen Realität und Einbildung unterscheiden. Was ist in der Vergangenheit passiert?
Es beginnt sehr spannend und die Sitzungen der Gruppe der Acht sind interessant. Jeder Charakter hat seine eigene Persönlichkeit und je mehr ich mich in die Geschichte vertiefte, desto verwirrender wurde sie. Ich frage mich, was wahr ist und was nicht. Das hat der Autor geschickt verborgen. Wir begleiten abwechselnd Richard bei den Sitzungen der Gruppe der Acht und der Psychologin. Dann nimmt das Buch eine Wendung und hat mich sprachlos gemacht. Mir war mir lange nicht klar, wer die Teilnehmer der Gruppe waren, aber dann hatte ich ein Aha-Erlebnis. Ich möchte nicht zu viel verraten, denn dann fehlt euch dieser Effekt.
Fazit: Dieser Psychothriller ist dem Autor gelungen. Es ist Spannung vorhanden und ich ahnte nicht, wie es ausgehen könnte. Manchmal war die Spannung etwas geringer, weil die Sitzungen sich ähnelten. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne
Meine Rezension zu Arno Strobel Mörderfinder Stimme der Angst
Max Bischoff erhält die Nachricht, dass sein Dozent Professor Bormann gestorben ist. Bei der Beerdigung trifft er eine Frau, die seiner großen und verstorbenen Liebe Jennifer Sommer sehr ähnlich sieht. Nachdem er sie angesprochen hat, gibt es keine Hinweise darauf, dass sie sich kannten. Kurz darauf wird seine Freundin Jana vermisst und Max ahnt, dass sich ein Alptraum wiederholen könnte. Als auch noch sein ehemaliger Kollege verschwindet, läuten bei ihm die Alarmglocken.
Dies ist mein erstes Buch aus der Reihe Mörderfinder und ich kam gut in die Geschichte. Von Anfang an ist es spannend. Mit Hilfe des Psychologen Marvin Wagner macht sich Max auf die Suche nach Jana. Dies gestaltet sich nicht einfach, zumal die Kriminalrätin Keskin ihn immer wieder blockiert. Die Diskussionen, die sie führen, führen zu noch größeren Spannungen, aber zum Glück hat Max Hilfe von Marvin, der mir äußerst sympathisch war. Max stößt hier an seine Grenzen und er fragt sich immer wieder, müssen seinetwegen Menschen sterben? Wechselnde Perspektiven und kurze Kapitel halten die Spannung hoch. Mit einer solchen Wende habe ich nicht gerechnet.
Fazit: Dieser äußerst spannende Thriller mit einer guten Handlung hat mich begeistert. Die Gefahr, dass Langeweile aufkommt, ist hier minimal. Ich hatte mitgebangt und hoffte, dass alles gut werden würde. Marvin sorgte mit seinem trockenen Humor für Auflockerung. Dieses Buch hat alles, was einen Thriller ausmacht: Spannung, fesselnde Momente und viel Lesevergnügen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Drama unter der Alb: Ein Auftrag führt die junge Fotografin Laura Morgenstern in die Höhlenwelt der Schwäbischen Alb. Euphorisch macht sie sich mit dem Wissenschaftler Lasse Keyes für ein Fotoprojekt auf in ein unbekanntes System. Doch ihr Begleiter hat andere Pläne. Als er sie in dem unterirdischen Labyrinth zurücklässt, gerät sie an ihre Grenzen. Und darüber hinaus, denn die Dunkelheit lebt. Und sie singt …
Rechtsextreme Terroristen halten in einem Hochbunker zehn jüdische Kinder und zwei Betreuerinnen gefangen. Die Forderung der Geiselnehmer: die Herausgabe ihres ehemaligen Kameraden Karl Rieger, der im Zeugenschutzprogramm lebt. Bekommen sie ihn nicht, werden die Kinder sterben. Kriminaloberrat Achim Schuster und sein Team steht vor einer unmöglichen Entscheidung. Was keiner der Betroffenen ahnt: Unter dem Turm befinden sich geheime Katakomben, in denen etwas lagert, das skrupellosen Mächten mehr wert ist als das Leben der Geiseln.
*unbezahlte Werbung,* da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Piper Verlag herzlich bedanke
Ein spektakuläres Verbrechen hält eine Kleinstadt in Atem: Drei Neonazis werden in einem Turm gefangen gehalten. Ephraim Zamir, der Geiselnehmer, konfrontiert sie in einem Verhör mit ihren Gewalttaten und überträgt das Ganze live im Netz. Die Zuschauer sollen abstimmen: freilassen oder hinrichten? Es ist der Beginn eines weltweiten Medienspektakels. Für die Polizei ist es ein Wettlauf gegen die Zeit. Womit sie nicht rechnen: Sie haben es mit einem ehemaligen Mossad-Agenten zu tun, der nicht bereit ist zu verhandeln.
Wandern, den Kopf frei bekommen. Eine raue, noch unberührte Landschaft auf sich wirken lassen. Nicht groß vorausplanen. Abenteuer fühlen. All das schwebte Simon und Maggie vor, als sie zu zweit mit dem Wohnmobil Richtung Bayerischer Wald aufbrachen. Doch als die beiden auf einer einsamen Straße durch den Tann ein Tier anfahren, nimmt ihr Urlaub plötzlich eine unheilvolle Wendung. Simon und Maggie melden den Unfall in der nächsten Ortschaft. Von den Bewohnern des Dorfes werden sie misstrauisch beäugt. Eine Bedrohung liegt in der Luft, die schon bald darauf greifbar wird. Denn als Simon in Begleitung von zwei örtlichen Polizisten an die Unfallstelle zurückkehrt, erwartet ihn eine böse Überraschung. Alles deutet daraufhin, dass er diesen Ort so schnell nicht wieder verlassen wird. Und dann verschwindet auch noch Maggie spurlos …
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Alexa Linell vorstellen. Es freut mich, dass Du heute mein Gast bist.
„Vielen Dank für die Vorstellung, liebe Helga.
Ich schreibe unter dem Pseudonym Alexa Linell Thriller und Krimis, bin in Hamburg geboren, dort und in Schleswig-Holstein aufgewachsen. Nach einem Abstecher in die Rechtsmedizin und zwei juristischen Staatsexamen lebe und arbeite ich nun im Norden Deutschlands.
Mit vierzehn Jahren wurde ich zur Vielleserin und begann mit dem Schreiben. Irgendwo hatte ich gelesen, dass man zunächst kurze Texte schreiben soll, aber ich hatte nur eine Romanidee. Außerdem erinnerten mich Kurzgeschichten an den ungeliebten Deutschunterricht in der Schule.
Also begann ich mit fünfzehn Jahren meinen ersten Roman und verschickte ihn drei Jahre später an diverse Verlage. Von den Absagen ließ ich mich nicht entmutigen und schrieb mit teils langen Pausen neben zwei juristischen Staatsexamen und verschiedenen Berufstätigkeiten weiter.
Irgendwann traf ich eine Mörderische Schwester, wurde Mitglied im gleichnamigen Verein und konnte zwei Kurzkrimis in den „Tatort Nord“-Anthologien bei der HarperCollins Verlagsgesellschaft unterbringen. Zum Glück gefiel der Lektorin mein Thriller „Projekt 22“ so gut, dass der Roman im Juli 2023 bei HarperCollins erschien.
Buchvorstellung Arno Strobel Mörderfinder Stimme der Angst
Auf einer Beerdigung steht Fallanalytiker Max Bischoff plötzlich einer Frau gegenüber, die seiner großen Liebe Jennifer Sommer zum Verwechseln ähnlich sieht. Aber Jennifer ist seit fünf Jahren tot. Und Max gibt sich noch immer die Schuld daran.
Die Begegnung lässt ihm keine Ruhe, und er spricht die Unbekannte an. Sie ist ebenso erstaunt wie er, es gibt keine Verbindung zu Jennifer.
Obwohl Max mit aller Macht versucht, das Vergangene ruhen zu lassen, gelingt es ihm nicht. Es ist alles wieder da, das alte Trauma, die inneren Dämonen.
Nie wieder wird ein Mensch seinetwegen sterben. Das hat er sich geschworen. Und doch scheint sich genau das zu wiederholen. Denn nur kurze Zeit später verschwindet jemand aus seinem Umfeld. Und Max wird zurückkatapultiert in den Keller, in dem er einst Jennifer fand, und jede Hilfe zu spät kam.