Strobel Arno – Happy Weekend

Unbezahlte Werbung Rezensionsexemplar

Katja und Marcel brechen zu einem erholsamen Wochenendtrip auf und plötzlich ist ihr Koffer weg. Darin war ein GPS Tracker und sie folgen seiner Spur. Doch was sie am Ende erwartet, führt sie direkt in ihren eigenen Alptraum. Dieser ist so schmerzhaft und grausam, dass es scheinbar keinen Ausweg gibt.

Bereits der Prolog beginnt spannend und schnell wird klar, dass Marcel nicht der ist, für den er sich ausgibt. Genau das wird ihm zum Verhängnis. Nach und nach erfahren wir, was in der Vergangenheit geschehen ist und welche Ereignisse zu dieser Situation geführt haben. Dabei wird es brutal, sehr brutal und definitiv nichts für schwache Nerven.

Ein perfides Spiel beginnt und am Ende kann es nur Verlierer geben. Der Autor inszeniert die Handlung höchst dramatisch und sorgt damit immer wieder für Gänsehautmomente. Besonders interessant fand ich die Passagen in kursiver Schrift, in denen wir den Mechaniker kennenlernen, der eine außergewöhnliche Maschine betreibt. Dadurch wird die Geschichte noch unheimlicher und beklemmender.

Fazit: Ein sehr spannender Thriller mit zahlreichen Gänsehautmomenten. Allerdings sind manche Szenen derart brutal beschrieben, dass ich das Buch abends nicht weiterlesen konnte. Die Handlung hat mich immer wieder überrascht und das Ende war für mich überhaupt nicht vorhersehbar. Gerade deshalb hat mich dieser Thriller noch mehr begeistert.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank an S. Fischer Verlag für das Rezensionsexemplar.

Finlay Alex – Falls mir etwas zustößt

Unbezahlte Werbung Rezensionsexemplar

Vor fünf Jahren wurde Ryan bei einem Überfall am Kopf verletzt und aus dem Auto gezerrt und seither ist seine Freundin Alison spurlos verschwunden.  Die Ereignisse verfolgen ihn bis heute in seinen Träumen und immer wieder hört er Alisons Schreie. Da er damals unter Mordverdacht geriet, änderte er seinen Namen, begann ein Jurastudium und versuchte, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen. Doch dann wird Alisons Auto aus einem See geborgen. Darin befinden sich die Leichen von zwei unbekannten Personen. Für Ermittlerin Poppy McGee beginnt damit ein äußerst verzwickter Fall.

Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt und lange war für mich nicht erkennbar, wie die verschiedenen Handlungsstränge zusammenhängen. Auch die Hintergründe bleiben zunächst im Dunkeln, sodass ich immer wieder versucht habe, die einzelnen Puzzleteile zusammenzusetzen.

Ryan hat seine Jugendliebe Alison nie vergessen und kann nicht verstehen, dass ihr Verschwinden auch nach fünf Jahren noch nicht aufgeklärt wurde. Poppy McGee hat es bei ihren Nachforschungen ebenfalls nicht leicht und muss einigen Spuren hartnäckig folgen. Der zwielichtige Shane O’Leary verfolgt wiederum ein ganz eigenes Ziel und hat noch eine Rechnung offen. Was genau dahintersteckt, wird erst gegen Ende deutlich.

Je mehr Zusammenhänge ans Licht kommen, desto spannender wird die Geschichte. Endlich gibt es Hinweise auf Alisons Verschwinden und ich habe zunehmend mitgefiebert. Einige Hintergründe haben mich dabei durchaus überrascht.

Besonders gut gefallen hat mir Poppy McGee. Sie lässt sich nicht so leicht von ihrem Weg abbringen, setzt sich durch und verfolgt ihre eigenen Ermittlungsansätze. Ihre Hartnäckigkeit fand ich sehr interessant.

Fazit: Auch wenn die Spannung für mich nicht durchgehend vorhanden war und ich zunächst etwas gebraucht habe, um die verschiedenen Handlungsstränge zuzuordnen, hat mir der Thriller insgesamt gut gefallen. Im weiteren Verlauf nimmt die Spannung deutlich zu und die Auflösung konnte mich mit einigen überraschenden Hintergründen überzeugen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an Bloggerportal

Raabe Melanie Daisy

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Luca scheint recht unauffällig, aber nur auf den ersten Blick. Dass sie ein gewagtes Doppelleben führt, ahnt keiner. Sie ist 34, chronischer Single und geschätzte Anwältin in einer Berliner Kanzlei. Ihre kleine Wohnung ist vollgestopft mit Büchern, Schallplatten und Akten. Tagsüber gute Freundin und hart arbeitende Juristin, sorgt sie des Nachts jedoch auf ganz andere Art für Gerechtigkeit. Dann nämlich sucht sie still und leise all jene heim, die straflos mit etwas Bösem davongekommen sind. Und hinterlässt dabei ein Markenzeichen – ein Gänseblümchen.
Doch eines Tages wird sie bei einem ihrer nächtlichen Einsätze fast erwischt. Und plötzlich hängen in der ganzen Stadt rätselhafte Plakate, die sich wie Drohungen für sie lesen: Ich werde dich finden. Und all deine Geheimnisse werden mir gehören. Luca ist sich sicher: Sie wird verfolgt. Und scheint mit einer ihrer Aktionen an den Falschen geraten zu sein. An jemanden, der nun den Spieß umdreht – und viel weniger Skrupel hat als sie selbst. Ein gefährliches Katz- und Maus-Spiel beginnt. Doch hat Luca überhaupt den richtigen Gegner im Visier?

Das Buch erscheint am 26.08.2026

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an Bloggerportal

Slater K. L. Hilf mir

Unbezahlte Werbung Buchvorstellung

Du erhältst Nachrichten von deiner besten Freundin: Ich kann nicht sprechen … keine SMS und keine Anrufe … bitte komm einfach. Aber als du kurz darauf vor ihrer Tür stehst, öffnet sie dir und behauptet, dass alles in Ordnung sei. Du schaust nach und bemerkst, dass die Nachrichten auf deinem Handy gelöscht sind.
Sechs Stunden später ruft die Polizei bei dir an.

Überall im Haus deiner Freundin ist Blut. Sie ist verschwunden.

Und du bist der letzte Mensch, der sie lebend gesehen hat …

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an Bloggerportal

Shepherd Catherine – Böse Stunde

Unbezahlte Werbung Rezension

Gegenwart: Oliver Bergmann stößt am Ort des Verbrechens auf ein beunruhigendes Bild. Ein Mann ist am Steuer gefesselt, und das Fahrzeug ist luftdicht verschlossen. Der Täter hat ein Zahnrad hinterlassen, dessen Bedeutung Oliver und sein Team zunächst nicht verstehen. Als Oliver eine Nachricht des Verbrechers erhält, befürchtet er weitere Mordopfern. Die Zeit drängt.
Zons 1507: Der Soldat Bastian Mühlenberger findet den Leichnam einer Frau, in deren Mund sich ein Zahnrad befindet. Neben ihr steht eine Sanduhr. Bastian fürchtet auch hier, dass weitere Morde folgen werden, und diese lassen nicht lange auf sich warten.

Die Geschichte beginnt wie gewohnt spannend. Sie wird in zwei Zeitebenen erzählt und dennoch scheinen die beiden Fälle in einem gewissen Zusammenhang zu stehen. Einerseits geschieht alles in der Gegenwart und andererseits spielt es in der Vergangenheit. Zudem gibt es einen Countdown von einer Stunde. Dies war für mich hinsichtlich des Zeitgefühls etwas verwirrend, da die Handlung auf der einen Seite schnell voranschreitet und auf der anderen Seite die Stunde sehr gemächlich vergeht. Zudem gibt in der Handlung einige Wiederholungen, die mich ein wenig gestört haben.

Fazit: Die Geschichte startet spannend und konnte mich zunächst gut fesseln. Im weiteren Verlauf wirkte sie auf mich stellenweise etwas konstruiert und konnte mich nicht ganz so begeistern wie die vorherigen Bücher der Autorin. Das überraschende Ende hat mich jedoch wieder mit der Geschichte versöhnt und für einen gelungenen Abschluss gesorgt.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Finlay Alex Falls mir etwas zustößt

Buchvorstellung

Seit fünf Jahren durchlebt Ryan Richardson diese Nacht immer wieder: die aufgerissene Autotür. Der Schlag auf den Kopf. Hände, die ihn aus dem Wagen zerren. Die Schreie seiner Freundin Ali. Seither ist Ali verschwunden, und viele argwöhnen, dass Ryan etwas damit zu tun hatte. Mittlerweile hat er seinen Nachnamen geändert, ein Jurastudium begonnen und versucht, jene Ereignisse hinter sich zu lassen. Bis zu dem Anruf seines Vaters: Man hat Alis Auto in einem See gefunden, darin zwei unbekannte Tote und eine Nachricht in Alis Handschrift: „Falls mir etwas zustößt …” Dann der nächste Schock: Ryan sieht den Mann, der ihn seit jener Nacht in seinen Träumen verfolgt. Die Suche nach der Wahrheit führt ihn zurück in seine Heimatstadt, wo eine junge Ermittlerin den Fall wieder aufrollt …

Das Buch erscheint am 19.08.2026.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Bloggerportal herzlich bedanke.

Strobel Arno Happy Weekend

Buchvorstellung

Katja und Marcel sind bester Laune, als sie an diesem Freitag mit dem Auto aufbrechen. Eine kleine Auszeit über das verlängerte Wochenende, einfach mal ausspannen. Doch beim kurzen Halt an einer Raststätte wird ihnen das Gepäck aus dem Kofferraum gestohlen. Zum Glück hat Katja einen kleinen GPS-Tracker in den Koffer gelegt, über den sie ihn orten kann. Und tatsächlich, auf der Karte in der App sehen sie ihn als blauen Punkt, wie er sich eben der Autobahnauffahrt nähert. Ohne groß nachzudenken, folgen sie dem Wagen, in dem sie ihr Gepäck vermuten. Doch dann ist es zu spät – sie sitzen in der Falle. Denn jemand hat sie absichtlich an diesen Ort gelockt. Und ihr schlimmster Albtraum beginnt genau jetzt …

Das Buch erscheint am 26.08.26

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei S.Fischer Verlag herzlich bedanke.

Frey Carolin – Das Krähenzimmer

Rezension

Nach einer langen Reise von Berlin ist Lotta endlich in Geelekow in der Villa Sturmmöwe angekommen. Ihre Ferien hat sie dort schon häufig verbracht. Doch jetzt hat sie das Gefühl, beobachtet zu werden, und entdeckt, dass in dem Krähenzimmer eine Frau geschlafen hat, die verstorben ist.

Bereits der Prolog beginnt spannend und macht neugierig auf die Geschichte. Lotta kommt in der Villa an und findet schnell Kontakt zu anderen. Dennoch fühlt sie sich von Beginn an unbehaglich. Immer wieder hat sie den Eindruck, dass jemand sie beobachtet und bedroht. Bald fragt sie sich, ob es jemanden gibt, der möchte, dass sie die Villa verlässt.
Als Lotta erfährt, dass in der Villa vor einiger Zeit eine Frau gestorben ist, lässt sie der Gedanke daran nicht mehr los. Sie beginnt, Nachforschungen anzustellen, um herauszufinden, was damals wirklich geschehen ist. Die Erzählung erfolgt größtenteils aus Lottas Perspektive. Tagebucheinträge und Regeln werfen zusätzliche Fragen auf.
Lange Zeit wusste ich nicht, was wirklich hinter den Ereignissen steckt und vor allem, wem Lotta überhaupt vertrauen kann. Im Mittelteil hat die Spannung allerdings etwas nachgelassen und die Handlung kam stellenweise etwas ruhiger voran. Dafür konnte mich die Auflösung am Ende überraschen, denn mit dieser Entwicklung hatte ich nicht gerechnet.

Fazit: Es ist ein gelungenes Debüt, das eher ruhig erzählt wird und seine Spannung vor allem durch Geheimnisse, Zweifel und die Frage nach der Wahrheit aufbaut.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Rowohlt Verlag herzlich bedanke.

Thomas Fiona – Der Tunnel

Rezension

Rachels engste Freundin Amy wird seit einem Jahrzehnt vermisst. Nun wurde ihre Leiche entdeckt, und Rachel macht sich auf den Weg zur Beisetzung. In einem Tunnel ereignet sich ein furchtbares Unglück, doch Rachel erleidet nur leichte Verletzungen. Allerdings gibt es viele Tote zu beklagen. Die Überlebenden halten zusammen, aber einer unter ihnen ist der Mörder von Amy. Als er Rachel erkennt, hat er nur einen Gedanken: Sie muss sterben.

Gleich zu Beginn spürt man eine erdrückende Stimmung. Der Tunnel verwandelt sich in eine tödliche Falle, da es keinen Ausweg gibt und die Überlebenden gefangen sind. Zusätzlich verstärkt der Regen die bedrückende Atmosphäre. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, befindet sich auch ein Mörder unter ihnen. Was für ein Szenario!

Als er Rachel erkennt, steht für ihn fest, dass sie sterben muss. Damit nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Wir erleben die Ereignisse aus der Gegenwart, erfahren, was damals passiert ist, und erhalten Einblicke in die Sichtweise des Mörders. Dadurch bleibt das Tempo hoch und die Geschichte abwechslungsreich.

Besonders spannend fand ich die Frage, wer sich tatsächlich hinter dem Mörder verbirgt. Die Autorin hält diese Information bis zum Schluss zurück und sorgt damit für einige spannende Momente und Spekulationen.

An manchen Stellen hätte ich mir von Rachel und den anderen Beteiligten etwas mehr Emotionen gewünscht, um ihre Ängste und ihre verzweifelte Situation noch intensiver mitzuerleben. Das ist allerdings mein persönlicher Eindruck und hat meinen Gesamteindruck nur wenig getrübt.

Fazit: Ein spannungsreicher Thriller mit einem Szenario, das man sich selbst wohl keinesfalls wünschen möchte. Das hohe Tempo, die beklemmende Atmosphäre und die wechselnden Perspektiven machen den Thriller abwechslungsreich und fesselnd. Besonders die Frage nach der Identität des Mörders sorgt bis zum Schluss für Spannung.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Piper Verlag herzlich bedanke.

Winter Nova – Die Nachbarin

Rezension

Bei ihrer Joggingrunde entdeckt Smilla einen kleinen Jungen im See und rettet ihn. Dabei verspürt sie ein seltsames Gefühl, als ob es ihr eigenes Kind wäre. Die Mutter reagiert nicht mit Dankbarkeit, sondern eher feindselig. Kurz danach stellt sich heraus, dass diese Mutter ihre Nachbarin ist, und ihr Ehemann Quentin lädt sie aus Dank für die Rettung ein. Seine Frau bleibt jedoch weiterhin kühl, und auch Smillas Mann Jonas verhält sich seltsam.

Schon der Prolog macht neugierig und verspricht eine spannende Geschichte. Dieses hohe Niveau hält der Thriller bis zum Schluss.
Smilla hat das Gefühl, dass etwas mit ihrem Ehemann nicht stimmt. Sein Verhalten verändert sich mehr und mehr und ihr Misstrauen wächst. Auch die neue Nachbarin Lou wirkt rätselhaft, distanziert und abweisend. Ich habe mich oft gefragt, warum sie so reagiert und welche Geheimnisse sie möglicherweise hat.
Es war interessant, dass ich nicht nur Lou skeptisch gegenüberstand. Auch Smilla schien mir in manchen Momenten nicht glaubwürdig. Immer wieder habe ich darüber nachgedacht, wem ich wirklich vertrauen kann. Genau diese  Zweifeln haben mich gefesselt und dafür gesorgt, dass ich meine Vermutungen oft geändert habe.
Die wechselnden Perspektiven sorgen für zusätzliches Tempo und halten die Spannung durchgehend aufrecht. Die Anzahl der Charaktere ist angenehm überschaubar. Gleichzeitig sind die Charaktere überzeugend gezeichnet.

Fazit: Dies ist ein sehr guter und fesselnder Thriller, der mit einer Spannung, glaubwürdigen Charakteren und einer überraschenden Auflösung überzeugt hat. Ich habe bis zum Ende gerne mitgerätselt.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Ullstein Verlag herzlich bedanke.