Autorinnenvorstellung Nadine d‘Arachart und Sarah Wedler
Heute möchte ich euch das sehr sympathische Autorinnenduo Nadine d‘Arachart und Sarah Wedler vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Nadine d‘Arachart und Sarah Wedler schreiben zusammen, seit sie 12 Jahre alt waren. Das Schreiben hat sie durch die Schulzeit und das sozialwissenschaftliche Studium begleitet. Ihr Roman »Die Muse des Mörders« wurde für ZDF und ORF verfilmt. Wenn die beiden Autorinnen nicht gerade schreiben, erkunden sie Lost Places oder fremde Länder. Außerdem betreiben sie den True Crime Podcast MORD HOCH ZWEI. Aktuelle Infos gibt es stets auf: http://www.facebook.de/darachartwedler / http://www.instagram.com/thrillerladys / http://www.tiktok.com/@thrillerladysmordhoch2
Eine Silvesterfeier unter Freunden. Die Frage nach den Vorsätzen für das neue Jahr wirft Konflikte auf. Am Neujahrsmorgen steht das Versprechen, sich in einem Jahr am selben Ort wiederzutreffen. In diesen zwölf Monaten brechen alte Wunden auf und es zeigen sich ungeahnte Abgründe in ihrer scheinbar perfekten Welt. Ein Jahr später lösen sie ihr Versprechen ein, aber nichts ist mehr, wie es einmal war. Ein Roman über Freundschaft, Liebe und die Unvorhersehbarkeit des Lebens.
Buchvorstellung Dany R. Wood Nur Norbert malte blauer
Ein Toter im Gartenhäuschen – viele Verdächtige auf der Terrasse! Skandal in Hirschweiler! Der Nachbar von Familie Backes wird tot aufgefunden: erhängt! Oma Käthe ist fassungslos, dass sich ihr Geschäftspartner vom Bed & Breakfast ausgerechnet jetzt aus dem Staub macht: Die Pension ist nämlich komplett ausgebucht wegen eines Kunstkurses, bei dem ein Maler versucht, seinen Schülern die kreative Ader zu entlocken.
Dorfbulle Jupp Backes ist der felsenfesten Überzeugung, dass der Tote von einem der Möchtegernkünstler ermordet wurde, denn die haben irgendwie alle Dreck am Stecken. Deshalb knöpft er sich die ganze Bande vor, um ihnen mal ordentlich auf den Zahn zu fühlen.
Und dann gibt es noch ein ganz anderes Drama im Hause Backes: Tochter Eva steht vor den Scherben ihrer Beziehung und sucht Rat bei Mutter Inge, während Oma Käthe damit kämpft, Beruf und Privatleben unter einen Hut zu bekommen. Als ihr Freund Hinnerk sich anbietet, aus dienstlichen Gründen nackte Frauen auf eine Leinwand zu malen, ist das Chaos mal wieder perfekt. Kann man in dem ganzen Schlamassel tatsächlich einen Mord aufklären?
Meine Rezension zu Ingrid Reidel Blutrotes Vermächtnis
Jan bleibt mit seinem Auto im Schnee stecken und ist gezwungen, den Weg zu Fuß fortzusetzen. Auf seiner Suche nach Hilfe entdeckt er ein altes Jagdhaus und bittet um Unterstützung, um einen Abschleppdienst zu rufen. Lotte, die dort wohnt, ist ganz aufgeregt, denn vor ihr steht ein äußerst attraktiver Mann. Sie bietet ihm an, im Gästezimmer zu übernachten. Doch am nächsten Morgen findet sie ihn tot vor und verdächtigt ihren Vater.
Von der ersten Seite wurde ich in den Bann hineingezogen, und die Spannung zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch. Lotte lebt mit ihrem Vater in einem alten Jagdhaus. Anfangs scheint die Handlung harmlos, doch schon bald nimmt die Geschichte eine skurrile und grausige Wendung. Einige Ereignisse sind brutal und nichts für zarte Gemüter. Der packende Schreibstil treibt die Spannung bis zum fesselnden Finale voran, in dem sich die Ereignisse überschlagen und die grausame Wahrheit ans Licht kommt.
Fazit: Ein fesselnder und spannungsgeladener Thriller, den ich nur schwer aus der Hand legen konnte, hat mich bestens unterhalten. Die düstere Atmosphäre und der Schneesturm tragen entscheidend zur Stimmung bei, aber auch die Handlung selbst ist äußerst packend. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
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Meine Rezension zu Eva Maria Silber und Kirsten Wilczek Die Schwestern
Die pensionierten Richterinnen Marie-Loise Rebell und Dr. Marte Campferbrink möchten 23 Jahre nach dem Doppelmord an zwei kleinen Kindern den Fall erneut aufrollen. Die Mutter Heidrun Mulders wurde angeklagt, ihre Kinder ermordet zu haben. Doch auch der Vater scheint zunehmend im Fokus zu stehen. Oder war es vielleicht doch ein unbekannter Dritter? Es handelt sich um eine herausfordernde Aufgabe.
Dieses Buch basiert auf wahren Ereignissen. Die Mutter hat sich immer tiefer in ein Netz aus Lügen verstrickt, bis ihre Glaubwürdigkeit vollständig erloschen ist. Ihre Verurteilung ist nur der Anfang eines langen Prozesses, der erst 23 Jahre später eine neue Wendung nimmt. Der Einstieg in das Buch fiel mir zunächst schwer. Die Handlung benötigt eine gewisse Zeit, um an Fahrt zu gewinnen und die Spannung lässt auf sich warten. Dennoch lohnt es sich, dranzubleiben, denn die Autorinnen verstehen es, mit ihrer künstlerischen Freiheit und den geschickten Rückblenden in die Jahre 1987 und 2010, die Geschichte lebendig werden zu lassen. Besonders die Rückblicke auf die Geschehnisse von 1987, als die Taten stattfanden, und die Bemühungen der Schwestern, den Fall neu aufzurollen, bieten interessante Einblicke. Die Parallelen zum Fall Weimar sind unverkennbar, jedoch haben die Autorinnen es verstanden, ihre eigene Perspektive und Interpretationen in die Erzählung einfließen zu lassen.
Fazit: Dieses Buch erschien bereits unter dem Titel Schwesterntod erschienen. Die Überarbeitung des Buches im Jahr 2022 bringt neue Erkenntnisse mit sich. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten entwickelt sich die Geschichte zu einem interessanten Thriller, der die Frage nach der Glaubwürdigkeit und den Motiven aufwirft. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
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Sie stehlen das junge Leben einfach von der Straße. Dabei zerstören sie Familien und Existenzen.
Menschenhandel war bereits ein Thema in Band 1. Doch das Verbrechen erfindet sich immer wieder neu und beweist dem Ermittlerteam, dass es stets noch schlimmer kommen kann.
Gleichzeitig gesellt sich eine Mordserie hinzu, die alle an die Grenzen des Erträglichen zwingt. Doch wenn es um Kinder und Serienmord geht, wächst das Essener Team über sich hinaus. Eine Soko muss entscheiden, ob es sich um einen oder getrennte Fälle handelt. Sie müssen versuchen, der Mafia des Menschenhandels ein Bein zu stellen, denn es geht um Milliardenumsätze.
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Lizzie und ihr Bruder Liam sind von ihrer Mutter und George nach Butler Hall eingeladen worden, um die Hochzeit gebührend nachzufeiern. Das Herrenhaus befindet sich abgeschieden inmitten des Waldes und kann nur zu Fuß erreicht werden. Auch die Tochter von Georges und ihr Ehemann sind angereist. Alles läuft perfekt, bis ein Gast erscheint. Am nächsten Morgen ist er nicht mehr da, und es sieht so aus, als ob hinter der vermeintlichen Idylle viele Geheimnisse verborgen liegen.
Der Prolog beginnt gleich spannend, und ich habe ständig darüber nachgedacht, wie es zu dieser Situation gekommen ist. Die Handlung spielt in einem düsteren Herrenhaus, das von einem dicht bewachsenen Wald umgeben ist. Die einzige Möglichkeit, um dorthin zu gelangen, ist zu Fuß, und die Abgeschiedenheit wird durch die fehlende Handyverbindung noch mehr verstärkt. Diese Kulisse erzeugt eine Atmosphäre, die mich gefesselt hat. Im Herrenhaus herrscht eine gespannte Stimmung, die durch das Erscheinen eines unvorhergesehenen Gastes noch verstärkt wird, wodurch die ohnehin schon beklemmende Atmosphäre noch intensiver wird. Die raffinierten Wendungen und überraschenden Entwicklungen haben dafür gesorgt, dass ich immer weiter lesen wollte.
Fazit: Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Handlung des Buches sehr interessant war, aber manchmal etwas langatmig erscheint. Das konnte meinem Lesevergnügen jedoch nicht trüben. Mich konnten die überraschenden Wendungen letztendlich überzeugen. Auch die düstere Atmosphäre und das tolle Setting haben dazu beigetragen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne.
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Der Selbstmord von Danilo gibt der Juristin Veda viele Fragen auf. Unmittelbar vor seinem Ableben teilte er seinem Bruder Ralph noch wichtige Informationen mit, die dieser dann an Veda weitergibt. Sie entdeckt zusammen mit Philipp, dass er sich mit unerklärlichen Kriminalfällen beschäftigt hatte. Was verbirgt sich denn tatsächlich dahinter?
Es beginnt mit einem spannenden Prolog. Das große und interessante Thema der Künstlichen Intelligenz wird auf packende Weise beschrieben. Besonders spannend ist die Frage, was sich ergibt, wenn KI in die falschen Hände gelangt. Dies wird geschickt in die Handlung eingebunden. Die Kürze der Sätze und das hohe Tempo haben mich dazu angeregt, immer weiterzulesen. Es gibt jedoch auch Augenblicke, in denen die Beschreibungen etwas zu ausführlich geraten. Meiner Ansicht nach hat dies die Spannung ein bisschen gedämpft. Trotzdem bleibt die Handlung insgesamt interessant. Die Charaktere Veda und Philipp sind sympathisch und ihre Nachforschungen sind abwechslungsreich und gut nachvollziehbar.
Fazit: Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es sich um einen spannenden Thriller handelt, der sich mit dem aktuellen Thema der künstlichen Intelligenz auseinandersetzt. Dies regt nicht nur zum Nachdenken an, sondern wirft auch spannende Fragen zur zukünftigen Entwicklung der KI auf. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne
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Ein Herrenhaus mitten im Wald. Ein unerwarteter Gast. Ein Wochenende, das zum Albtraum wird.
Butler Hall, ein düsteres, etwas verfallenes Herrenhaus im Westen Irlands. Nach Monaten ohne Kontakt trifft Lizzie hier wieder auf ihre Familie, um die Hochzeit ihrer Mutter zu feiern. Lizzie hat einiges wiedergutzumachen und ist fest entschlossen, dass dieses Wochenende ein Erfolg wird. Doch bereits das Haus von George, dem neuen Ehemann ihrer Mutter, ist anders als erwartet: Butler Hall liegt mitten in einem dunklen Wald, selbst die Straße dorthin ist so zugewachsen, dass das Haus nur zu Fuß erreicht werden kann. Trotzdem findet noch jemand den Weg durch den Wald – und dieser Gast wird nicht einfach wieder weggehen. Ein albtraumhaftes Wochenende beginnt, während dem ein Geheimnis nach dem anderen ans Licht kommt. Und danach ist nichts mehr so, wie es vorher war.
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