Eckstein Yvette – Tod auf Hohenzollern

Rezension

Der Schlossmeister Wolfgang Kramer entdeckt eines Tages den Wachmann Basti leblos in der Kirche St. Michaelis. Schnell wird ihm klar, dass es sich hierbei nicht um ein Unglück handeln kann, und zusammen mit seiner Tochter Hannah macht er sich daran, herauszufinden, wer für seinen Tod verantwortlich ist. Auf ihrer Suche stoßen sie auf zahlreiche Verdächtige.

Der Krimi lebt vor allem von seinem besonderen Schauplatz. Die Burg Hohenzollern auf der Schwäbischen Alb sorgt mit ihrer eindrucksvollen Kulisse sofort für eine geheimnisvolle Atmosphäre. Wenn dann auch noch der Nebel aufzieht, wird die Atmosphäre nahezu perfekt für einen Kriminalfall.
Wolfgang stößt bei seinen Nachforschungen auf ein altes Familiengeheimnis. Seine Freunde, die regelmäßigen Karten spielen, hätte der eine oder andere ein Motiv gehabt.
Anscheinend wollte Basti Wolfgang noch etwas Wichtiges mitteilen.

Fazit: Es handelt sich um einen soliden Kriminalroman. Die Atmosphäre rund um die Burg Hohenzollern ist die größte Stärke des Buches, während die Handlung mich nicht ganz überzeugen konnte. Mir hat es etwas an Spannung gefehlt.
Von mir gibt es 3,5 Sterne.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Emons Verlag herzlich bedanke.

Kohfink Heiko – Rosalie und der blutige Pfeil

Rezension

Der Krimiclub findet sich zu einem Outdoor-Event auf einem Bogenschießplatz ein. Dort entdeckt Rosalie einen Pfeil, der mit Blut befleckt ist. Sogleich machen sich die Seniorendetektive Rosalie und Gustav ans Ermitteln. Doch je tiefer sie in die Sache eintauchen, desto mehr geraten sie in außergewöhnliche Situationen, sehr zum Leidwesen des Lukas Eisele.

In diesem zweiten Teil bringt der Autor seine Rentnerdetektivin erneut in die Handlung, und es dauert nicht lange, bis Rosalies und Gustavs kriminalistisches Gespür geweckt wird. Was anfangs wie ein Rätsel erscheint, verwandelt sich nach und nach zu einem spannenden Fall, bei dem lange unklar bleibt, ob tatsächlich ein Verbrechen begangen wurde.
Mit viel Neugier, Mut und einer gehörigen Portion Engagement machen sie sich daran, die Hintergründe aufzudecken. Dabei bringen sie sich wieder in gefährliche Situationen. Rosalie wäre allerdings nicht Rosalie, wenn sie sich davon abschrecken ließe. Gustav unterstützt sie wie gewohnt mit seiner ruhigen Art, sodass das Duo als Ermittler hervorragend harmoniert. Auch diesmal beweist Rosalie, dass sie nicht nur mutig, sondern auch klug ist, denn mit Einfallsreichtum gelingt es ihr, dem Täter auf die Schliche zu kommen.
Gelungen ist auch die Verbindung zur Reihe Schwabencops.

Fazit: Der Krimi überzeugt durch eine gelungene Mischung aus Spannung und Humor. Der dezente schwäbische Dialekt ist leicht verständlich, und ein hilfreiches Glossar am Ende des Buches bietet Übersetzungen. Es ist eine unterhaltsame Geschichte mit liebenswerten Charakteren, die Lust auf mehr macht.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne.

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Eckstein Yvette Tod auf Hohenzollern

Buchvorstellung

Wolfgang ist Schlossmeister auf der Burg Hohenzollern, wie schon Generationen vor ihm. Die Burg hat er fest im Griff – bis eines Tages der Wachmann tot auf den Stufen der St. Michaelskapelle liegt. Schnell steht fest: Das war kein Unfall. Als kurz darauf auch noch ein wertvolles Kirchenfenster verschwindet, nehmen Wolfgang und seine Tochter Hannah die Ermittlungen selbst in die Hand. Doch innerhalb der alten Mauern lauern finstere Schatten.

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Körner Birgit – Mord nach Schnittmuster

Rezension

Im Stoffgeschäft wird die Inhaberin Hanna leblos aufgefunden. Kommissar Martin Leidner glaubt nicht an einen Unfall, sondern hält einen Mord für wahrscheinlich. Zwischen Stoffen, Schnittmustern und Näh-Hacks tauchen Martin und sein Kollege Salvatore Travazzi tief in die Nähwelt ein. Sie fragen sich, weshalb Hanna sterben musste.

Dieser Kriminalroman wandelt sich schnell zu einer Näh-Detektivgeschichte, egal ob die Ermittler das wollen oder nicht. Immer wieder gibt es Situationen, die mich zum Schmunzeln brachten. Der Handlungsort ist Esslingen, das so lebendig beschrieben wird, dass man sich die Stadt gut vorstellen kann. Die Ermittler gefallen mir gut, denn ihre Methoden wirken glaubwürdig, und auch persönliche Einblicke werden gewährt. Dennoch bleibt der Fokus der Geschichte überwiegend auf dem Nähen, was dazu führt, dass die Spannung nicht durchgehend hoch ist.

Fazit: Es ist ein unterhaltsamer Krimi, der mit Humor und sympathischen Charakteren punktet und praktische Näh-Tipps in Form von Näh-Hacks bietet. Die Sprache ist lebendig und lädt zum Weiterlesen ein.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

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Mohr Kerstin Eierlikör und Bienenstich

Buchvorstellung

Im sonst so ruhigen Hunsrück steht ein besonderer Tag bevor: Die 1. Hunsrücker Honigmesse. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Während Loni mit Freuden Honig verkostet, kann sich Anneliese nur schwer für das Thema begeistern. Honig ist Honig, oder nicht? Doch dann tauchen anonyme Briefe auf und Annelieses Ermittlungsfieber wird geweckt. Will jemand die Messe sabotieren? Die beiden Hobbydetektivinnen geben alles, um den mysteriösen Absender zu entlarven – vergebens. Bis ein Mord alles verändert und in Annelieses Briefkasten eine weitere anonyme Drohung liegt

Das Buch erscheint am 12.03.2026

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Hafermeyer Franz – Die Maultaschenmorde

Rezension

Ein grausamer Mord geschieht in Augsburg. Es wird eine gekreuzigte Leiche entdeckt, die am Mast eines Segelboots hängt und brutal verstümmelt wurde. Wegen des aktuellen Personalmangels im Kommissariat darf der Privatdetektiv Sven Schäfer zusammen mit Kommissarin Elsa Dorn ermitteln, da der Kriminalrat befürchtet, dass ein Serientäter am Werk ist. Bald bestätigen sich diese Sorgen. Eine erste Spur führt in die Sado-Maso-Szene.

Da die letzte Mordermittlung für Elsa sehr belastend war, besteht ihr Vorgesetzter Jansenbrink darauf, dass Sven sie unterstützt. Die Opfer wurden grausam behandelt und sowohl Elsa als auch Sven suchen in alle Richtungen, bis sie letztendlich Hinweise finden, die zeigen, dass es eine Verbindung zwischen den Opfern gibt. Mir gefallen die Charaktere sehr, denn sie haben Ecken und Kanten, sind aber trotzdem sympathisch. Auch der Mops ist wieder mit von der Partie. Die Ermittlungen verlaufen spannend, mit vielen unerwarteten Wendungen, die ich so nicht erwartet hatte.

Fazit: Es handelt sich keineswegs um einen harmlosen Cosy Crime, auch wenn das Cover das vermuten lässt, denn hier geht es ganz schön zur Sache. Ich habe mich erneut gut unterhalten gefühlt und freue mich sehr auf eine Fortsetzung. Wer spannende Krimis mit schwarzem Humor mag, wird hier genau richtig sein.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Bonstein Marie Gnadenloses Isarfeuer

Buchvorstellung

Kommissarin Clara Liebig hat ein Date. Doch das romantische Treffen mit Rechtsmediziner Lukas endet jäh, als sie zu einem Einsatz gerufen wird. Ein Feuer wütet in der Münchner Frauenkirche – und bei den Löscharbeiten wird die gefesselte Leiche der Lokalpolitikerin Sabine Restring entdeckt. Clara, Super-Recognizer Thorwald und ihr Team übernehmen die Ermittlungen. Zunächst deutet alles auf ein politisches Motiv hin, doch auch im Privatleben der umstrittenen Frau zeigen sich Abgründe. Noch ahnt das Team nicht, dass dies erst der Auftakt einer Mordserie ist, die die bayerische Landeshauptstadt erschüttert.

Bender Jochen – Hurlebaus und das rote Kleid

Rezension

Die Kommissarin Olga Oleg soll die vermisste Schwester Katharina von Herrn Krogmann finden. Ihr Bruder hat seit drei Monaten von ihr nichts mehr gehört, obwohl sie zuvor einen sehr engen Kontakt hatten. Sie bezieht ihren Kollegen Jens Hurlebaus in die Ermittlungen ein. Die erste Spur führt sie zu dem von Katharina betriebenen Lokal, dem Sonnenstüble. Kurz darauf entgeht Hurlebaus nur knapp einem Anschlag. Lange müssen sie im Ungewissen bleiben, bis ein rotes Kleid erste Anhaltspunkte liefert.

Hier werden geschickt zwei Handlungsstränge erzählt.
Während die engagierte Olga auf der Suche nach einer vermissten Frau ist, beschäftigt sich der Ermittler Hurlebaus mit einem Oldtimerfall. Dabei entgeht er nur knapp einem Anschlag, der möglicherweise mit der Mafia in Verbindung steht.
Ein besonderes Highlight ist die Integration des Themas Neurodiversität, das der Autor geschickt in die Handlung bringt.
Die Charakterdarstellung ist durchweg gelungen. Zudem sorgt eine Prise Privatleben für Abwechslung.

Fazit: Es ist ein solider Regionalkrimi, der sowohl Spannung als auch tiefere Themen zu bieten hat. Er sorgt für angenehme Lesestunden und überzeugt durch gut ausgearbeitete Charaktere.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

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Kohfink Heiko – Schokohasen Harakiri

Rezension

Nachdem Lukas Eisele’s Kollegen an einer Weiterbildung teilnehmen, muss er zusammen mit seinem Chef, Hauptkommissar Johannes Böcker, einen Mordfall klären. In einer lokalen Fabrik für Schokohasen wurde der Eigentümer getötet. Er liegt kopfüber in einem Kessel mit heißer Schokolade, und ein Samuraischwert steckt in seinem Bauch. Das ist keine einfache Aufgabe, schließlich hatte das Opfer viele Feinde.

Dies ist bereits der vierte Fall für Lukas Eisele, und diesmal wird der Ermittler mit einer besonderen Schwierigkeit konfrontiert: Seine Kollegen sind nicht anwesend, und die Zusammenarbeit mit seinem Chef gestaltet sich ganz anders. Die Lösung des Falls bleibt lange unklar und erweist sich als ziemlich kompliziert.
Natürlich darf auch Lukas’ Oma nicht fehlen, und das lustige Schwein Hugo fügt der Geschichte humorvolle Elemente hinzu. Ich muss jedoch zugeben, dass ich mich an Böckers Namensverwechslungen und seine Verwendung von Anglizismen nicht so recht gewöhnen konnte. Manchmal hat das meinen Lesefluss gestört.

Fazit: Das Buch hat mir gut gefallen. Es ist sowohl unterhaltsam als auch amüsant. Für Leser, die nicht aus Schwaben stammen, gibt es im hinteren Teil ein Glossar, das hilfreich ist, um manches besser zu verstehen. Der Handlungsverlauf bietet einige Überraschungen, und das Ende ist definitiv nicht vorhersehbar.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

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Lange Roland – Harzhölle

Rezension

Privatdetektiv Stefan Blume erhält den Auftrag, Daniel von Bodenfels ausfindig zu machen, da dieser für den Tod einer rumänischen Erntehelferin verantwortlich gemacht wird. Während seiner Suche entdeckt er ein Netzwerk von Reichsbürgern. Gleichzeitig bittet ihn Streicher um Unterstützung für eine verletzte Frau. Die Ereignisse überschlagen sich und es scheint, dass etwas Größeres dahintersteckt.

Mit seinem neuen Thriller präsentiert Roland Lange bereits sein sechstes Buch, das im Harz spielt. Wie bei seinen vorherigen Büchern ist die Geschichte so konzipiert, dass sie unabhängig voneinander gelesen werden kann. Für die, die bereits mit Stefan Blume und seiner Vergangenheit vertraut sind, gibt es jedoch spannende Rückblenden, und die Rolle von Streicher wird zunehmend deutlicher.
Der neue Fall für Stefan Blume gestaltet sich als äußerst kompliziert, da der gesuchte Verdächtige wie vom Erdboden verschluckt scheint. Die Verbindung zu Reichsbürgern erhöht den Spannungsfaktor, und je tiefer Blume recherchiert, desto mehr erkennt er, dass er ein Wespennest gestochen hat. Die drohenden Gefahren betreffen nicht nur ihn selbst.

Fazit: Der Autor versteht es, die Spannung bis zur letzten Seite zu halten, auch weil er ein interessantes und zeitgemäßes Thema anspricht. Es entwickelt sich zu einer Sache von unerwartetem Ausmaß, die mich überrascht hat.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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