Krebs Victoria – Oldenburg 1635

Rezension

Oldenburg wird von einem grausamen Mord erschüttert. Hauptkommissar Haila Schrabberdeich und seine Kollegin Nazan Demir beginnen mit den Ermittlungen, finden jedoch zunächst keine Hinweise zum Täter.
Im Jahr 1635 macht sich die Magd Anna auf die Suche nach ihrer verschwundenen Freundin und erhält Unterstützung von Mikkel.

In diesem Teil der Oldenburg-Serie entführt uns die Autorin in eine fesselnde Geschichte, die zwischen der Gegenwart und dem Jahr 1635 wechselt. Anna sucht nach Hinweisen zum Verschwinden ihrer Freundin und entdeckt dabei furchtbare Dinge, die die Zustände jener Zeit eindrücklich verdeutlichen.
Der Autorin gelingt es, mehrere thematische Stränge aufzugreifen, was ich äußerst gelungen fand. Die Handlungsstränge der gegenwärtigen und der vergangenen Zeit weisen Gemeinsamkeiten auf und beide sind sowohl schlüssig als auch gut durchdacht.
Die Charaktere sind lebendig und vielschichtig, besonders gefiel mir Anna, aber auch die kleinen Einblicke in das Privatleben der Gegenwart.

Fazit: Die Autorin versteht es, Spannung von der ersten bis zur letzten Seite zu erzeugen und aufrechtzuerhalten. Die bewegenden Fälle ließen mich nicht kalt. Geschickt inszeniert und hervorragend erzählt, bietet es niveauvolle Krimikunst. Ich wurde bestens unterhalten und gebe eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Schumacher Sabine Freimord

Buchvorstellung

Denn jede Seele verdient es, beschützt zu werden. Zur Not auch vor sich selbst …
München Hauptbahnhof: Eine Frau wird mit voller Absicht vor die U-Bahn gestoßen. Der Täter, ein gerade erst aus der Psychiatrie entlassener Ex-Häftling, stürzt ebenfalls in den Tod. Kriminalhauptkommissar Franz Branntwein und sein buntes Team werden auf der Suche nach dem Motiv mit erschreckenden Wahrheiten und verleumderischen Lügen konfrontiert. Doch außer dem gemeinsamen Sterben scheint die beiden Toten nichts zu verbinden. Noch während die Nachforschungen auf Hochtouren laufen, schockiert eine weitere Bluttat die bayerische Landeshauptstadt. Wieder überlebt auch der Mörder nicht. Die Ermittlungen werden zu einer zwischenmenschlichen Zerreißprobe, denn die emotionale Differenzierung gibt Rätsel auf: Wer ist Opfer? Wer Täter? Und: Können weitere »Freimorde« verhindert werden?

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Wilczek Kirsten

Autorinnenvorstellung

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Kirsten Wilczek vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.

Wenn sie nicht in ihrem schwarzen Kittel, ähnlich einer Fledermaus, durch die Gerichtssäle der Republik flattert, schreibt die Kirsten – am liebsten keine Krimis. Sie kommt aber immer wieder darauf aus. Denn Miss-Marpeln ist ihr eigentliches Hobby. In Mittäterschaft mit Eva-Maria Silber hat sie schon verschiedene True Crimes begangen. Aktuell ist der gemeinsame Tatort Köln, aber nicht das heutige, sondern das aus dem Jahre 1847/48, wo ein Anwalt und sein Referendar versuchen, buchstäblich die Hälse ihrer Mandanten zu retten, während die industrielle Revolution Umwälzungen bringt und die Märzrevolution ihre Schatten vorauswirft.
Schreibt Kirsten nicht, dann liest sie „querbeet“. Im Jazz-Circle findet man sie bei Konzerten nicht am Klavier, sondern hinter der Theke. Mit ihren Hunden stapft sie „querfeldein“ durch den Niederrhein, wo sie zu Hause ist und gelegentlich mit dem lieben Gott klängert, der ja, wie Hanns Dieter Hüsch verpetzt hat, auch Niederrheiner ist.
Und für den Fall, dass ihr doch mal langweilig ist, glotzt sie Krimis – am liebsten steinalte, wo die Kommissare noch eine Fluppe nach der andern paffen und zur Bulette zwischendurch ein Altbier zischen durften.

Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.

Unbezahlte Werbung

Bonstein Marie Gnadenloses Isarfeuer

Buchvorstellung

Kommissarin Clara Liebig hat ein Date. Doch das romantische Treffen mit Rechtsmediziner Lukas endet jäh, als sie zu einem Einsatz gerufen wird. Ein Feuer wütet in der Münchner Frauenkirche – und bei den Löscharbeiten wird die gefesselte Leiche der Lokalpolitikerin Sabine Restring entdeckt. Clara, Super-Recognizer Thorwald und ihr Team übernehmen die Ermittlungen. Zunächst deutet alles auf ein politisches Motiv hin, doch auch im Privatleben der umstrittenen Frau zeigen sich Abgründe. Noch ahnt das Team nicht, dass dies erst der Auftakt einer Mordserie ist, die die bayerische Landeshauptstadt erschüttert.

Eisfeldt Carla – Lügen sind Rudeltiere

Rezension

Die PR-Beraterin Romy Sternek besucht häufig Beerdigungen und findet sich kurz darauf im darauf folgenden Leichenschmaus wieder. Dort wird sie Zeugin eines Übergriffs auf einen Mann. Als sie der Polizei von ihren Beobachtungen berichtet, wird sie nicht ernst genommen. Deshalb entscheidet sie sich, selbst Nachforschungen anzustellen, ohne zu ahnen, was ihr noch alles bevorsteht.

Dieser Kriminalroman wird aus mehreren Ich-Perspektiven erzählt. Diese Art der Erzählung bringt Abwechslung in die Handlung und hat es mir ermöglicht, den Gedankengängen der einzelnen Personen zu folgen. Romy sticht hier hervor, die sich als Hobbydetektivin auf das Abenteuer begibt, den Täter eines Angriffs zu suchen.
Romy ist liebenswert und kommt immer mehr Geheimnissen und Lügen auf die Spur, wodurch sie sich auch zunehmend in Gefahr begibt. Ihre Vermieterin Margit, sorgt für humorvolle Momente, da sie sich wünscht, dass Romy endlich in einer festen Beziehung ist. Diese Dialoge sind abwechslungsreich und unterhaltsam.
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Fazit: Das Buch besticht durch eine unvorhersehbare Wendung, denn bis zum Schluss war ich im Unklaren, wer hinter den Geschehnissen steckt und welche Motive im Spiel sind. Es ist unterhaltsam, humorvoll und am Ende steigert sich die Spannung.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Gmeiner Verlag herzlich bedanke.

Neitz Marika – Das Forsthaus

Rezension

Die Journalistin Katharina und ihr Partner streben einen Neubeginn in dem malerischen Dorf Mariensicht an. Sie haben das Forsthaus erworben, doch dann erfährt Katharina, dass dort vor zehn Jahren ein Mordfall stattgefunden hat, was ihre journalistische Neugier weckt. Die frühere Besitzerin Flora sitzt seitdem hinter Gittern. Während ihrer Recherchen kommt Katharina einem Serienmörder auf die Spur, der kleine Mädchen getötet hat. Sie fragt sich, ob Flora nicht zu Unrecht im Gefängnis ist.

Bisher kannte ich die Autorin durch ihre historischen Romane und war sehr gespannt auf ihren Abstecher in das Krimi-Genre. Ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil! Das Buch ist ein Meisterwerk, das sich durch Spannung und eine besonders durchdachte Handlung besticht.
Es gibt gleich zwei fesselnde Handlungsstränge. Zum einen begleitet man die Journalistin Katharina, die sich mutig auf die Suche nach der Wahrheit macht. Dabei stößt sie auf eine Mauer aus Schweigen und Vertuschung, die die Nachforschungen zunehmend kompliziert gestalten. Unter anderem erleben wir die Geschichte von Flora, die seit 10 Jahren im Gefängnis ist, eine Erzählung, die mich tief berührt hat.
Der Kriminalroman geht unter die Haut und hat mich an meine Grenzen gebracht. Der Gänsehautfaktor war während des Lesens konstant hoch und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Erst zum Schluss erfolgt die Aufklärung.

Fazit: Das Buch überzeugt mit einem atmosphärisch dichten und emotional fesselnden Schreibstil, der die Spannung bis zur letzten Seite aufrechterhält. Die Handlung ist ausgezeichnet ausgearbeitet und beweist einmal mehr, dass die Autorin ihr Handwerk beherrscht. Ich habe mich von der packenden Geschichte mitreißen lassen.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Bender Jochen – Hurlebaus und das rote Kleid

Rezension

Die Kommissarin Olga Oleg soll die vermisste Schwester Katharina von Herrn Krogmann finden. Ihr Bruder hat seit drei Monaten von ihr nichts mehr gehört, obwohl sie zuvor einen sehr engen Kontakt hatten. Sie bezieht ihren Kollegen Jens Hurlebaus in die Ermittlungen ein. Die erste Spur führt sie zu dem von Katharina betriebenen Lokal, dem Sonnenstüble. Kurz darauf entgeht Hurlebaus nur knapp einem Anschlag. Lange müssen sie im Ungewissen bleiben, bis ein rotes Kleid erste Anhaltspunkte liefert.

Hier werden geschickt zwei Handlungsstränge erzählt.
Während die engagierte Olga auf der Suche nach einer vermissten Frau ist, beschäftigt sich der Ermittler Hurlebaus mit einem Oldtimerfall. Dabei entgeht er nur knapp einem Anschlag, der möglicherweise mit der Mafia in Verbindung steht.
Ein besonderes Highlight ist die Integration des Themas Neurodiversität, das der Autor geschickt in die Handlung bringt.
Die Charakterdarstellung ist durchweg gelungen. Zudem sorgt eine Prise Privatleben für Abwechslung.

Fazit: Es ist ein solider Regionalkrimi, der sowohl Spannung als auch tiefere Themen zu bieten hat. Er sorgt für angenehme Lesestunden und überzeugt durch gut ausgearbeitete Charaktere.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

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Georg Hofelich Speidel – Lasst uns bös und tödlich sein

Rezension

Dies ist eine Anthologie mit 24 Kriminal-Kurzgeschichten, die während der Weihnachtszeit in der Umgebung von Stuttgart angesiedelt sind.
Die Erzählungen sind vielfältig und laden dazu ein, in die unterhaltsamen und spannenden Verwicklungen einzutauchen, sei es in Form einer außergewöhnlichen Werbung oder durch einen Restaurantkritiker. Selbst der Versuch, einen Weihnachtsbaum zu stehlen, entpuppt sich als unerwartetes Abenteuer. Es wird deutlich, dass das Böse in den scheinbar harmlosen festlichen Vorbereitungen lauert.

Fazit: Die Kurzgeschichten sind ideal für zwischendurch. Besonders im Dezember, wenn man sich mit einem Adventskalender die Zeit bis Weihnachten verkürzen möchte. Ich hatte beim Lesen einen Mordsspaß. Allerdings gab es Geschichten, bei denen ich mir ein spannenderes oder überraschenderes Ende gewünscht hätte. Ein wenig mehr regionaler Dialekt hätte die Echtheit noch verstärken können, da die Handlung in und um Stuttgart spielt.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

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Trupp Sabine

Autorinnenvorstellung

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Sabine Trupp vorstellen.
Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.

Ich bin 1967 in Koblenz am Rhein geboren und habe meinen ersten “Roman“ mit 10 geschrieben, den ich abends heimlich mit der Taschenlampe unter der Bettdecke in ein Schulheft kritzelte. Meine späteren Berufswege verliefen jedoch anders und ich arbeite auch heute noch im medizinischen Bereich. 2018 packte es mich schließlich. Ich trat dem Berliner Literatur Verein “Mörderische Schwestern e.V.“ bei, und absolvierte ein Jahr lang ein Mentoring in belletristischer Romanschreibung bei der österreichischen Schriftstellerin Dr. Alexandra Bleyer. Nach dieser wundervollen Zeit schrieb ich zunächst als Co-Autorin zusammen mit meiner Tochter Jessi ein Buch über Australien.  Im April 2025 veröffentlichte ich dann den ersten Roman “Wer mich töten will“ zu meiner geplanten Thriller-Reihe. Ich freue mich schon jetzt auf meine zweite Veröffentlichung im Frühjahr 2026.

Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.

Gruchot Sylvia Ungeliebt: Täuschung tötet

Buchvorstellung

Die Ehefrau des beliebten Sportlehrers Torsten Albrecht ist spurlos verschwunden.Die ausgelöste Vermisstensuche führt die Kieler Ermittler, Susann Greve und Reiner Groß, in das Umfeld einer Gemeinschaftsschule. Henning, ein gehasster und missliebiger Siebtklässler, plant einen Racheakt an seinen Mitschülern. Die Schicksale sind ungeahnt miteinander verwoben. Wer wird Opfer, wer zum Täter in einem Umfeld von Intrigen und Verrat? Mitreißend, abgründig und überraschend bis zum Schluss.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei dco Verlag herzlich bedanke.