In diesem Buch berichtet der Autor von seiner Jugend in den 1970er Jahren. Seine Großmutter spielte dabei eine zentrale Rolle in seinem Leben. Von ihr erhielt er wertvolle Lehrstunden.
Mit großer Begeisterung habe ich dieses Buch gelesen. Es ist eine liebevolle Würdigung von Großmüttern sowie der sorglosen Ära, in der man mit einfachen Dingen zufrieden war. Es hat mich an die schönen und unkomplizierten Zeiten meiner eigenen Jugend erinnert. Nicht nur der Autor fand die Spiele und Sprüche seiner Oma lehrreich und witzig, sondern auch ich konnte ähnliche Erlebnisse nachfühlen. Sie verdeutlichen, dass ein Leben mit wenig Besitz dennoch von Glück und Zufriedenheit geprägt sein kann. Der humorvolle Schreibstil des Buches strahlt viel Glück aus. Die Beschreibungen des Schwarzwalds waren so anschaulich, dass ich fast das Gefühl hatte, erneut dort zu sein, da ich vor kurzem selbst Urlaub in der Region gemacht habe und viele Orte wiedererkannte. Es war ein Vergnügen, die Erinnerungen an frühere Zeiten aufzufrischen und die Gemeinsamkeiten zu meiner eigenen Kindheit zu entdecken.
Fazit: Es ist eine wundervolle Erinnerung an die guten alten Zeiten, an die Unbeschwertheit und das Glück, das wir damals erlebten. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Skurril, originell und gärtnerisch wertvoll. Die Nachbarschaft in der Kleingartenanlage der drei Schrebergärtnerinnen Valentina, die Lerche und Friedl hat einen radikalen Verjüngungsschnitt erlebt. Partys und Partnerschaften, Business und Beziehungen wirbeln wild durcheinander, bis am Ende des Gartenjahres einer stirbt: und zwar der junge, attraktive Heilpraktiker Sebastian – angeblich an einem Bienenstich. Doch die drei Schrebergarten-Sherlocks glauben nicht an einen tragischen Unfall und forschen nach. Bei Kaffee, Kuchen und Gin stellen sie bald fest: Viel zu viele Menschen im Garten hatten ein Motiv, den jungen Mann loszuwerden.
Kaum ist Lukas Eisele aus seinem Urlaub zurückgekehrt, gibt es eine tote Frau. Eine Bewohnerin ist während der Kehrwoche die Kellertreppe hinuntergefallen. Handelt es sich um einen bedauerlichen Sturz oder möglicherweise um Mord? Gemeinsam mit seiner Kollegen Inga und Martin möchte er den Fall aufklären.
Dieser Krimi ist äußerst unterhaltsam und spielt in einer schwäbischen Gemeinde, in der der charmante Dialekt und das lokale Flair hervorstechen. Die Erzählung beginnt mit einem rätselhaften Sturz, der den Polizeiposten in Kleingrubenstetten vor ein echtes Rätsel stellt. Die Ermittlungen sind spannend, da es viele Verdächtige gibt. Doch wer ist tatsächlich verantwortlich und welches Motiv steckt dahinter? Polizeichef Böcker bringt immer wieder humorvolle Momente ein und sorgt mit seinen Missgeschicken für einige Lacher. Auch alltägliche Probleme, wie die kaputte Kaffeemaschine oder das defekte Auto, tragen zur Abrundung der Geschichte bei.
Fazit: Auch mit dem dritten Teil hat mich der Autor überzeugt. Es ist eine ideale Kombination aus Humor, Krimi und regionalem Flair. Wer eine Auszeit vom Alltag sucht, ist hier bestens aufgehoben. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐
Hauptkommissar Constantin Tischler und Fink werden zum Gasthaus Krause gerufen, da man einen Mann tot im Gästezimmer gefunden hat. Es handelt sich um den Mediziner Sebastian Burgegger, der an einem Motorradtreffen in Brunngries teilgenommen hat. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, denn es gibt einige Verdächtige und es kommen Zweifel an der weißen Weste des Doktors auf.
Dies ist erneut eine tolle Fortsetzung der Reihe. Besonders schätze ich die Dialoge zwischen Tischler und Fink, die stets für heitere Momente sorgen. Die Teamarbeit ist sehr gut dargestellt, und die Ermittlungen sind nie langweilig, sondern spannend und gut durchdacht. Die Charaktere sind richtige Originale und authentisch und sind mir alle sehr ans Herz gewachsen. Ob es die Vermieterin von Tischler, der Dackel Resi oder die Mitglieder der Familie Krause sind, sie sind in allen Büchern vertreten.
Fazit: Dies ist bereits der 11. Teil der Reihe, und ich finde, er ist erneut spannend und humorvoll zugleich. Die anschaulichen Beschreibungen mit viel regionalem Flair im Chiemgau verleihen den Büchern noch mehr Leben und lassen die Gegend lebendig werden. Ich bin schon sehr gespannt auf die nächste Fortsetzung. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
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Martin hatte vor einigen Jahren einmal einen erfolgreichen Song, aber das war alles. Daher kommt es ihm gelegen, dass er die Gelegenheit erhält, auf einem Musikfestival in Portugal aufzutreten. Gleichzeitig ersucht ihn seine Schwester, während ihrer Rehabilitationsphase auf ihren 12-jährigen Sohn aufzupassen. Er ist davon ganz und gar nicht begeistert und versucht, Karl bei seiner Mutter unterzubringen. Als dies fehlschlägt, nimmt er ihn mit auf die aufregende Reise von Berlin nach Portugal. Was sie auf ihrem Weg erleben, ist nicht nur unterhaltsam, sondern verändert auch Martins Leben.
Dieser spannende Roadtrip führt von Berlin nach Portugal. Anfangs ist ihm Karl noch lästig, doch im Laufe der Handlung wächst er ihm ans Herz. Auf dieser Reise erlebt Martin einige Peinlichkeiten, doch er gibt nicht auf. Er durchläuft eine Persönlichkeitsentwicklung, lernt, die Vergangenheit loszulassen und übernimmt zum ersten Mal Verantwortung. Am Ende erwartet ihn eine besondere Überraschung.
Fazit: Es handelt sich um eine gelungene Erzählung, die eine harmonische Mischung aus Tiefgang und humorvollen Momenten bietet. Nach „Herr Winter“ zeigt Herr Kuhlmann einmal mehr sein Talent, einen fesselnden und unterhaltsamen Roman zu kreieren. Zudem überzeugt er mit einer spannenden Handlung und lebendigen Charakteren. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
The Walking Date« ist keine normale Dating-Plattform: Hier können sich Menschen, die nicht mehr lange zu leben haben, noch ein letztes Mal verlieben. Deshalb hat sich auch Patient Raphael bei TWD angemeldet, und tatsächlich funkt es zwischen ihm und der ebenfalls erkrankten Nala. Doch am Tag ihres ersten Blind Dates geht es Raphael nicht gut. Kurzerhand überredet er seinen besten Freund, den erfolgsverwöhnten Start-up-Gründer Julius, an seiner Stelle zu dem Treffen zu gehen.
Raphael zuliebe spielt Julius widerwillig den Schwerkranken – und das schlimmste Date seines Lebens beginnt. Schon nach wenigen Minuten ist Nala schwer enttäuscht von dem attraktiven, aber furchtbar oberflächlichen Kerl, der in seinen Mails doch so tiefgründig gewirkt hat. Als sie ihn auf seine protzigen Statussymbole anspricht, flüchtet er sich in die nächste Lüge: Julius gibt vor, sein gesamtes Hab und Gut in den letzten Tagen seines Lebens verschenken zu wollen. Eine Idee, die Nala begeistert. Und damit nimmt das Unheil endgültig seinen Lauf. Bald muss Julius alles verschenken, um nicht alles zu verlieren …
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Sascha und Anna beschließen, mit ihrer pubertierenden Tochter aufs Land zu ziehen, wo ihnen ein großzügiger Garten zur Verfügung steht. Gleich zu Beginn stattet sich Sascha im Baumarkt mit Gartengeräten aus. Diese Entscheidung gestaltet sich jedoch als herausfordernd, denn der neue Rasenmäher soll unbedingt nachhaltig sein. Eines Morgens wird die idyllische Ruhe jäh gestört. Plötzlich tauchen im Garten Maulwurfhügel auf, und Sascha nimmt den Kampf gegen den kleinen Untermieter auf.
Das Cover des Buches lässt bereits auf eine unterhaltsame Geschichte schließen, und ich wurde nicht enttäuscht. Sie spielt auf dem Land, wo Ruhe und Erholung eigentlich im Vordergrund stehen sollten. Doch das Familienleben wird durch den auftretenden Maulwurf gehörig durcheinandergebracht. Die Handlung wird abwechselnd aus der Perspektive von Sascha und Anna erzählt. Besonders Sascha, der ein sehr ordnungsliebender Mensch ist, sorgt für viele humorvolle Momente, denn die Maulwurfhügel bringen ihn an seine Grenzen. Sein durchgetakteter Alltag gerät aus den Fugen, während er mit List und Tücke versucht, die Situation zu meistern, oft auf Kosten seiner Familie und seines Jobs. Anna hingegen hat Schwierigkeiten, ein passendes Thema für ihren Podcast zu finden, und die Pubertät ihrer Tochter Marie sorgt immer wieder für Spannungen. Als dann auch noch ein Todesfall das beschauliche Leben stört, ist es endgültig vorbei mit der Ruhe.
Fazit: Die Geschichte ist äußerst humorvoll, und ich musste oft lachen. Die übertriebene Darstellung mancher Situationen macht das Ganze noch amüsanter. Ich hatte viel Freude beim Lesen und freue mich schon auf weitere Werke des Autors. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
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Alexander Humboldt und seine Freundin Maike verbringen spontan den Weihnachtsurlaub in den Tiroler Alpen, zusammen mit ihren Eltern. Doch Alex hat vergessen, ein Geschenk für seine Geliebte zu besorgen. Natürlich sorgt das für ordentliches Chaos. Doch das ist nicht die einzige Panne, in die er sich hineinmanövriert. Plötzlich taucht auch noch die Sandkastenliebe Axel auf, was Eifersucht und zusätzliche Verwicklungen mit sich bringen.
Von der ersten Seite an herrscht Chaos, das Alexander mit seinen Missgeschicken und Fettnäpfchen auslöst. Die turbulente Handlung sorgt dafür, dass die Lachmuskeln von Anfang an strapaziert werden. Ich konnte oft nicht anders, als laut zu lachen. Die Art und Weise, wie die verschiedenen chaotischen Situationen beschrieben werden, ist einfach köstlich. Immer wieder fragte ich mich, wie viel Pech Alex eigentlich haben kann, auch wenn einige Szenen übertrieben erscheinen.
Fazit: Ich habe mich prächtig amüsiert. Wer humorvolle und skurrile Geschichten liebt, kommt hier voll auf seine Kosten. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Heute möchte ich euch den sehr sympathischen Autor Mark Spörrle vorstellen. Es freut mich, dass du heute mein Gast bist.
Mark Spörrle wurde in Flensburg geboren und fing mit fünf Jahren an, zu schreiben, leider in nahezu unleserlicher Handschrift. Als er sechs Jahre alt war, schaffte er es, seine Eltern zu überreden, ihm eine gebrauchte Büroschreibmaschine zu kaufen. Auf der tippte Mark zuerst wilde Geschichten über Tiere. Später, nach dem Umzug der Familie nach Bayern, schrieb er über Menschen; ebenso wild, aber auch gerne lustig. Und dabei blieb es erstmal. Auch heute, als Journalist und Redakteur der Wochenzeitung Die ZEIT, verarbeitet Mark Spörrle den irrwitzigen Alltag gern in Büchern. Zu den bekanntesten zählen »Ist der Herd wirklich aus?« – satirische, leicht neurotische Kurzgeschichten –, »Aber dieses Jahr schenken wir uns nichts!« – irrwitzige Erzählungen zur Bewältigung der der Weihnachtszeit – und der Kurzgeschichtenband »Kommt Oma auf den Kompost, wenn sie tot ist?«, mit den besten Stücken aus seiner Kolumne »Familienglück« auf ZEIT Online. Das (so irrwitzige wie alltägliche, aber gleichzeitig sehr nervenaufreibende) Thema Bahn beschäftigte ihn gleich in mehreren Büchern. Der satirische Bahnführer »Senk ju vor träwelling – Wie Sie mit der Bahn fahren und trotzdem ankommen«, den er mit Lutz Schumacher verfasste, stand mehr als ein Jahr unter den Top 20 der SPIEGEL-Bestenliste. Zuletzt veröffentlichte Mark Spörrle mit „Unten ohne – Geschichten aus dem Homeoffice“ ein spaßiges Buch mit Kurzgeschichten für alle, die schon mal im Homeoffice arbeiteten, arbeiten wollten – oder es zumindest versuchten. Und in seinem neuesten Buch spielt doch wieder ein Tier eine Rolle. »Der Maulwurf«, abwechselnd erzählt aus Frauen- und Männerperspektive, ist ein lustig-satirischer Roman über eine Familie, die aus der engen Stadtwohnung aufs Land zieht und dort die Idylle sucht. Aber dann taucht ein sehr hartnäckiger Maulwurf auf. Und das ist erst der Anfang … Mark lebt mit seiner Familie heute wieder in Hamburg. Foto: Copyright Vera Tammen