Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Marlene Klein vorstellen. Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist.
Marlene Klein, Jahrgang 75, ist begeisterte Leseratte. Nach dem Abitur 1995 lernte sie Verlagskauffrau in einem Frankfurter Zeitungsverlag, wollte also der Branche ihres liebsten Hobbys auch beruflich verbunden bleiben. 2019 begann sie selbst Kurzgeschichten und Romane verfassen und wurde schnell Mitglied im John-Sinclair-Autoren-Team im Bastei-Verlag. Im Zuge dessen wuchs ihr Wunsch auch eigene, größere Projekte zu verwirklichen. Sie schreibt in erster Linie für ihre Leser, die eine kurze, entspannte Auszeit vom Alltag genießen sollen, indem sie in ihren Geschichten versinken können. Neben ihrem Stamm-Genre, der Grusel-Literatur, hat sie auch Anthologien mit erotischen Gruselgeschichten, einen Vampirroman und einen historischen Roman aus dem Alten Ägypten veröffentlicht. Marlene Klein ist geschieden und hat zwei erwachsene Söhne.
Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Kaja Neff vorstellen. Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist.
Kaja Neff heißt eigentlich Karin Elona Neff und nennt sich seit ihrem zweiten Thriller „Rotkäppchen ist der Wolf“ Kaja. Das ist ein familieninterner Name, den sie jetzt mit ihren Leserinnen und Lesern teilt. Gute Geschichten haben sie schon immer fasziniert, sie zu erzählen begann im Wald, als sie mit zwei Freundinnen unterwegs war. Damals, sie war ungefähr 12, hat sie sich spontan eine Geschichte ausgedacht und sie als True Crime ausgegeben. Ihre Freundinnen haben den Trick vermutlich durchschaut, aber ihr trotzdem aufmerksam zugehört. Da wurde ihr klar, wie schön es ist, sich den Alltag oder einen langen, unheimlichen Weg mit einer Geschichte zu versüßen. Kaja Neff schreibt nicht nur, sie liest auch gerne. (Nicht halb so viel wie sie möchte, etwas lenkt immer ab.) Aber es hat lange gedauert, bis sie auf die Idee kam, aus dem Erzählen einen Beruf zu machen. Nach dem Abi hat Kaja Neff, Jura studiert. Sie hat zwar alle Scheine gemacht, aber kein Examen, weil ihr bis auf das Strafrecht nichts gefiel. Nach einem Aufenthalt in den USA fing sie an, Theater- und Literaturwissenschaft zu studieren. Sie hat das Studium mit dem Magister abgeschlossen und danach in der Film- und Fernsehbranche gearbeitet. Sie war unter anderem Dramaturgin und Autorin für die Serien „In aller Freundschaft“,„Hauptstadtrevier“ und „Aktenzeichen XY ungelöst“. Dabei hat sie Leute getroffen, die zu ihr sagten: „XY“? Das machen Sie? Wenn ich mir das ansehe, kann ich nachts nicht schlafen. Dann musste sie daran denken, das ausgerechnet „True Crime“ ihre Liebe zu kriminellen Rätseln geweckt hat. Dem Geheimnisvollen will sie immer noch auf die Spur kommen. Denn bei jedem Kriminalfall geht es vor allem und in erster Linie um Gerechtigkeit. Die Entschlüsselung von dunklen Geheimnissen ist auch das Thema ihrer beiden Romane: „Der Junge im Wald“ (2019) und „Rotkäppchen ist der Wolf“ (2025) Kaja Neff lebt seit vielen Jahren in Berlin, aber ihre Thriller-Welten sind ihrer alten Heimat, der Mosel, treu geblieben. Dort ist sie aufgewachsen und diese wunderschöne Landschaft inspiriert sie am meisten zu ihren Crime-Storys. Sie liebt die Mixtur aus Romantik und Schrecken, wie sie nur die Idylle liefern kann.
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Diana Menschig vorstellen. Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist.
Diana Menschig – Eine Autorin, viele Namen – inzwischen sind es sieben Pseudonyme, unter denen sie veröffentlicht. Ganz gleich, ob phantastisch, historisch oder kriminell, schreibt sie alle Romane und Kurzgeschichten mit Leidenschaft und Herzblut. Seit 2012 schreibt sie, seit 2018 ist sie Berufsautorin und Autorin aus Berufung. Viele ihrer Romane spielen in Südtirol. 2006 hat sie ihr Herz an diese wundervolle Alpenregion verloren, als sie dort an einem Rennradmarathon teilgenommen hat. Überhaupt gehören Schreiben und Radfahren eng zusammen, denn unterwegs kommen ihr die besten Ideen. So entstand zum Beispiel auch „Die alte Wassermühle“, ein kleiner Schauerroman, während einer Fahrt am Niederrhein, ihrer Heimatregion. Als Gianna Milani schreibt sie die Nostalgiekrimireihe um Commissario Tasso im winterlichen Südtirol der 1960er, eine politisch bewegte Zeit. Die Idee stammte von ihrer Lektorin bei Bastei Lübbe – ein Angebot, zu dem Diana nicht nein sagen konnte. Neben dem Schreiben engagiert sie sich in einigen Netzwerken, um immer wieder Menschen zusammenzubringen, die schreiben, lesen und einfach Bücher lieben.
Foto: (c) Johanna Sievers
Im Internet vereint sie das alles unter dem seitenrauschen.de
Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.
Heute möchte ich euch den sehr sympathischen Autor Frank Wilmes vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Frank Wilmes hat als Wirtschaftsjournalist für Handelsblatt, Wirtschaftswoche und Capital und als Regierungskorrespondent für Welt am Sonntag gearbeitet. Danach als Ghostwriter für Top-Manager. Doch dann gab er sich vollständig der Literatur hin, schreibt nun Krimis und klassische Romane. Er stammt aus dem Münsterland, dem Land der Springreiter und Bauernhöfe, und lebt seit Jahrzehnten überwiegend in Düsseldorf. Er spielt Schach, interessiert sich für die Geschichte der Klöster und geht häufig ins Fußballstadion.
Heute möchte ich euch den sehr sympathischen Autor Herbert Hirschler Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Vielen Dank für die Gelegenheit, mich hier vorstellen zu dürfen. Begonnen haben meine „Schreibereien“ im Jahr 1997, da habe ich meine ersten Musiktexte verfasst. Nie hätte ich damals gedacht, dass meine Texte irgendwann mal auf mehr als siebenhundert Tonträgern erscheinen würden und ich mir dafür rund zwanzig Gold- und Platinplatten im Stiegenhaus an die Wand nageln darf. Weiter ging meine Schreibkarriere 2010 – mit meinem ersten Jakobsweg. Live von meinem nordspanischen Camino schrieb ich ein paar Reiseberichte an Freunde und Musikkollegen. Die Rückmeldungen waren äußerst positiv, und nach meiner Rückkehr rief mich der Sänger der Klostertaler an und meinte, diese Eindrücke vom Jakobsweg seien so tiefgründig, aber auch so witzig gewesen, dass er gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Und dann meinte er noch, ich solle unbedingt ein Buch darüber schreiben. Gesagt getan, mittlerweile gibt es drei Reisebücher (Leykam, Ueberreuter) über meine diversen Wege, die sich zum Standardwerk für die jeweiligen Routen entwickelt haben und bereits in der 4. bzw. 5. Auflage erhältlich sind. Mit den dazugehörigen Reisevorträgen, aber auch mit meinen Krimilesungen, bin ich im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs. 2021, während der Pandemie, veröffentlichte ich im Leykam-Verlag LUFTGITARRENGOTT, einen turbulenten Musikroman in dem der Hauptprotagonist neunzig Jahre lang auf seinen Durchbruch wartet. Ja, und 2025 bin ich dann kriminell geworden, im Ueberreuter-Verlag erschien mein erster Regionalkrimi HER MIT DER MARIE. Hier zeige ich, wie gefährlich es sein kann, wenn die Dorftratschen überall herumposaunt, dass ein Außenseiter der Dorfgesellschaft einen Lottogewinn gemacht hat. Blöd nur, dass genau dieser glückliche Gewinner mit eingeschlagenem Schädel aufgefunden wird – und der Lottoschein verschwunden ist. Dorfpolizistin Marie Unterholzer kommt an ihre Grenzen, unterstützt wird sie dabei von der skurrilen Wiener Künstlergattin Janine und dem nerdigen Computerfreak Tobi. Dieser Krimi steht jetzt bereits vor der dritten Auflage, daher wurde ich vom Verlag gebeten, gleich einen neuen Band nachzuliefern. Und so erscheint im März 2026 BLIND DATE IM HEU. Diesmal wird eine völlig neuartige Kuppelshow live aus dem Heustadl des Trummer-Bauern gesendet. Aber schon beim Auftakt gibt es die erste Leiche. Und – so viel darf ich verraten – es bleibt nicht die einzige. 2026 erscheint zusätzlich noch ein zweites Buch mit meiner Beteiligung. In GAMECHANGER ABNEHMSPRITZE zeigt der Spezialist DDr. Gerald Jahl alle Chancen und Risiken dieser Form des Abnehmens, die bei mir bestens gewirkt hat. Minus dreißig Kilo sind das Ergebnis und ich schreibe locker und hoffentlich auch witzig über meine Abnehmreise von Adipositas bis zum Tanzkurs. Denn unvorsichtigerweise ich habe meiner Frau mit sicheren 136 kg versprochen, dass wir, sollte ich mal unter 110 kg kommen, einen Tanzkurs machen werden. Jetzt habe ich 105 kg, und meine Moni kann sich noch sehr gut an das Versprechen erinnern. Zum Glück meint mein Orthopäde, dass ich bestimmt noch tausende Kilometer auf Weitwanderwegen marschieren könne, aber diese Drehbewegungen bei einem Tanzkurs wären ganz, ganz schlecht für meine kaputten Knie. Zur Not würde er mir sogar eine Entschuldigung für meine Frau schreiben … So, jetzt wisst ihr das Wichtigste über mich.
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Biggi Rist vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Hallo ihr Lieben, wie schön, dass ich mich bei Helgas Bücherparadies vorstellen darf. Ich bin Biggi, gebürtig aus dem Schwabenländle und schrieb meine ersten Geschichten mit 7 Jahren, eine wurde sogar in einer Elternzeitschrift veröffentlicht. Laaange her! Bücher sind aus meinem Leben nicht wegzudenken, seit meine Mutter mir als Kind vorgelesen hat. Zwischen damals und jetzt liegen Jahrzehnte. 2012 war es dann soweit, und ich veröffentlichte gemeinsam mit einer Freundin den ersten Krimi im Gmeiner Verlag, weitere 6 folgten. 2019 wechselte ich zum Genre des historischen Romans und habe seither 8 Bücher unter dem Pseudonym Johanna von Wild geschrieben, 2 davon wurden für den Goldenen Homerpreis nominiert. Es macht mir so viel Freude in die Vergangenheit abzutauchen, zu recherchieren und alles, was ich dabei lerne, an meine Leserschaft weiterzugeben. Denn wie wir alle wissen: Lesen bildet und aus der Geschichte kann man lernen. Und ganz nebenbei bemerkt, entspannt uns ein gutes Buch, denn es entführt uns in eine andere Welt. Foto: C. Wiedmaier
Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Claudia Rikl vorstellen.
Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Ich bin in einer kleinen Stadt mit einem weltberühmten Dom aufgewachsen, in Naumburg an der Saale. Wir lebten in einem alten Stadthaus, das einen wunderbaren Dachboden voller Schätze hatte: alte Möbel, Bücher, und Tagebücher. Ich liebte es, dort nach Geschichten aus der Vergangenheit zu suchen. Wer waren meine Vorfahren, wie lebten, dachten, fühlten die? Und ich habe meine Oma, die auch in dem Haus lebte, oft angebettelt: Oma, erzähl mir von früher. Natürlich hatte ich auch noch eine zweite Oma, aber die erzählte nie. Der hatte es die Sprache verschlagen, zumindest was ihr Schicksal nach dem zweiten Weltkrieg betraf, da wurde sie nämlich aus ihrer geliebten Heimat im Riesengebirge vertrieben. Die Urkatastrophe im Leben meiner Mutter, die damals eineinhalb Jahr alt war. Ich glaube fast, dass ich mich deshalb immer schon für die Vergangenheit interessiert habe: Weil ich die Leerstellen in meiner eigenen Geschichte füllen wollte. Trotzdem habe ich erstmal Jura studiert und dann erst Geschichte und Literaturwissenschaft. Danach begann ich zu schreiben. Meine Kriminalromane (Das Ende des Schweigens, 2018/ Der stumme Bruder, 2019) und mein Familienroman Wellenkinder, Ullstein 2023 (als Liv Marie Bahrow) erzählen vom Leben in der DDR und wie lang die Schatten einer Diktatur sind. Danach habe ich angefangen, in meiner eigenen Familiengeschichte zu graben- und natürlich entstand dabei ein Roman, er heißt Elbland. Meine Hauptfigur Nina ist mir sehr ähnlich, auch sie hat eine Mutter, die als Kind ihre Heimat verloren hat und die nie darüber sprach. Deshalb liebe ich diese Geschichte ganz besonders, und bin glücklich, dass sie ab dem 12.03.2026 draußen in der Welt ist! Copyright: Foto Rechtnitz
Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Romy Fölck vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Ich wurde in Meißen geboren, erlebte die Wende in der DDR und studierte nach dem Abitur in Dresden Jura. Ich arbeitete jedoch nicht als Juristin, sondern ging in die Wirtschaft und folgte nebenberuflich meinem großen Traum: Ich begann zu schreiben und veröffentlichte erste Texte und drei Dresden-Krimis beim Kahl-Verlag. 2012 kündigte ich meinen Job und meine Wohnung in Leipzig und zog der Liebe wegen in den Norden. In dem Jahr begann ich, hauptberuflich als Schriftstellerin zu arbeiten. Ich zog mit meinem Mann in ein Haus in der idyllischen Elbmarsch, nordwestlich von Hamburg. Hier hatte ich die Idee zu einer neuen Reihe und schrieb »TOTENWEG«, den ersten Band meiner Elbmarsch-Krimireihe, der 2018 erschien und gleich mehrere Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste landete, wie auch die weiteren fünf Bände. 2021 hatte ich eine Buchidee in einem anderen Genre als der Spannung und arbeitete an einem Gegenwartsroman. Im August 2022 wurde mein erster Roman vom Rowohlt-Wunderlich Verlag veröffentlicht, der nicht im Krimigenre angesiedelt ist. »DIE RÜCKKEHR DER KRANICHE« war ein Herzensprojekt von mir, in dem ich über die Heilbarkeit der Natur, das Älterwerden, unerfüllten Kinderwunsch, ungelebte Träume und den Mut, diese noch zu verwirklichen schrieb. Dieser Roman kam sehr gut beim Publikum an, stand wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste und schaffte es auf die Jahres-Bestsellerliste. Im Sommer 2024 erschien »DAS LICHT IN DEN BIRKEN« bei Rowohlt-Wunderlich, ein Roman, der auf einem alten Hof zwischen Heide und Moor spielt und auf dem drei Fremde einen unvergesslichen Sommer verleben und zu Freunden werden. Aber nun war es wieder höchste Zeit für einen neuen Spannungsstoff. Im März 2026 erschien mein erster psychologischer Thriller »FÜNF FREMDE« beim Lübbe-Verlag, bei dem fünf Fremde während eines Orkans auf der kleinen Nordseeinsel Neuwerk stranden und von einem dunklen Geheimnis aus der Vergangenheit eingeholt werden. Ich wünsche euch stürmische Lesestunden! Foto: Kerstin Petermann.
Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.
Heute möchte ich euch den sehr sympathischen Autor Bodo Staudacher vorstellen. Ich habe ihn auf der Stuttgarter Buchmesse persönlich kennengelernt und es war mir eine Freude. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Bodo Staudacher wurde 1984 im schwäbischen Balingen geboren. 2012 schloss er sein technisches Studium an der Universität Stuttgart ab und arbeitet seither als Diplomingenieur in der internationalen Technologiebranche, wobei er beruflich über mehrere Jahre auch in Südamerika, Afrika und Südostasien wohnhaft und aktiv war. Mit dem Schreiben von Büchern begann der Autor während einer mittlerweile überstandenen Krebserkrankung im Corona-Jahr 2020. Sein bevorzugtes Genre ist Mystery, Horror & Psycho. Zusammen mit seiner Familie lebt er mittlerweile in der Region Stuttgart.
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Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Birgit Körner vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Vielen Dank für die Möglichkeit, mich bei dir vorzustellen. Ich bin in Karlsruhe geboren und lebe seit über 30 Jahren in Esslingen. Genau dort spielt auch mein erster Krimi „Mord nach Schnittmuster“, der im Februar 2026 im Emons-Verlag erscheint. Der Roman ist ein Cosy Crime und verbindet zwei meiner großen Leidenschaften: das Nähen und das Schreiben. Er richtet sich also sowohl an Liebhaber_innen dieses Genres als auch an Nähbegeisterte. Nähen und Schreiben haben für mich viel gemeinsam: Stich für Stich entsteht eine Tasche, ein Shirt oder ein Kissen – Wort für Wort eine Kurzgeschichte oder ein ganzes Buch. In beiden Prozessen kann ich meine Kreativität ausleben und erlebe immer wieder dieses besondere Gefühl, ganz im Flow zu sein. Von Beruf bin ich Sozialpädagogin. Die Arbeit mit anderen Menschen erfüllt mich sehr und ist für mich eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration – auch fürs Schreiben. In meinem Kopf existieren (wie beim Nähen übrigens auch) weit mehr Ideen und Projekte, als ich jemals in einem Leben umsetzen könnte. Aktuell arbeite ich bereits an einem weiteren Krimi und schreibe regelmäßig Kurzgeschichten für Anthologien. Schreiben ist für mich keine einsame Tätigkeit, auch wenn das oft angenommen wird. Durch das Schreiben habe ich viele fantastische Menschen kennengelernt. Ich bin in verschiedenen Netzwerken aktiv, unter anderem engagiere ich mich ehrenamtlich bei den Mörderischen Schwestern. Und natürlich gehören auch die vielen buchliebenden Menschen dazu – so wie du als Buchbloggerin. Fotografin: Christiane Kösler