WOOD Dany R. NUR GISELA SANG SCHÖNER

109/2019 Rezension – unbezahlte Werbung
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Dany R. Wood – Comedy-Autor

NUR GISELA SANG SCHÖNER

Jupp Backes erhält kurz vor Feierabend einen Anruf von Marianne, die einen Einbrecher in ihrem Haus vermutet. Widerwillig macht er sich auf den Weg, denn eigentlich wollte er gemütlich ein Bier in der Wirtschaft genießen und nicht wie schon so oft, sich zu Marianne zu begeben.
Sie ist bekannt dafür, die Polizei immer unnötigerweise anzurufen, ein Verbrechen lag aber bisher nie vor.
Jupp hätte lieber mal eine richtige Leiche, wie Waldi, der die Mordabteilung in der Großstadt leitet.
Nach sinnlosen Aufenthalt bei Marianne, drängt ihn zuhause seine Frau Inge, unbedingt bei Beate vorbeizuschauen. Sie ist nicht erreichbar und sollte doch einen Käsekuchen für das Dorffest backen.
Da er Inges guten Riecher kennt, machen sie sich auf den Weg und finden Beate tot in der Badewanne auf. Es liegt zwar ein Abschiedsbrief vor, aber Jupp wittert einen Mord und gemeinsam mit seiner Frau und seiner außergewöhnlichen Schwiegermutter machen sie sich an die Recherche.
War es Selbstmord und warum gibt es einen Mitgliederschwund im Kirchenchor?

Mit viel Situationskomik, gemischt mit saarländischen Worten hat hier Dany R. Wood einen humorvollen Krimi geschrieben.
Er liest sich flüssig und durch die kurzen Kapitel möchte man das Buch auch nicht aus der Hand legen.
Die Charakter sind ausgefeilt und sie ermitteln sehr eigenwillig.
Sie sind naiv und voller Klischees und verkörpern den typischen Dorfbewohner, den es in Wahrheit wahrscheinlich so nicht gibt. Käthe ist mir an Herz gewachsen, denn mit ihren 80 Jahren verkörpert sie eine Person, die man in diesem Alter nicht für möglich hält.
Das Ende war überraschend und erst zum Schluss wird alles aufgeklärt.
Ich habe mich sehr gut unterhalten und freue mich auf die Fortsetzung.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung
💥💥💥💥💥

Lankers Katharina Woanders blühen die Kastanien


Margarete ist mit ihrem Leben unzufrieden. Ihr Mann ist viel unterwegs und verbringt selbst seine Freizeit nicht mit ihr und den beiden Kindern.
Sie stellt ihn zur Rede, aber er weist alle Schuld von sich. So ist das eben in der Ehe. Sie soll zufrieden sein, wie es ist, wirft er ihr vor.
Als sie hinter seine Affäre kommt, zieht sie die Konsequenzen. Schnell lebt sich Margarete in ihr neues Leben ein. Martin fehlt ihr aber andererseits sehr.
Er bittet sie ihn zu einem Ball zu begleiten. Gibt es eine Versöhnung?

Katharina Lankers hat hier einen sehr feinfühligen Roman verfasst. Ihre Sprache ist flüssig zu lesen und bildhaft dargestellt. Die Ausdruckswiese der Kinder und manche Situation haben mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.
Das Buch ist in monatliche Kapitel gegliedert, sodass wir Margarete 1 Jahr lang begleiten.
Die Charaktere sind ausgesprochen gut ausgearbeitet und voller Leben. Ihre Stimmungen und Gedanken sind äußert gut getroffen und man möchte immer weiter lesen, wie es denn letztendlich ausgeht.
Die Emotionen sind spürbar. Schön dargestellt ist, wie sie ihr Leben in Griff bekommt und welche Veränderungen sie bei sich selbst feststellt.
Eine Frau, die ihr Leben in die Hand nimmt und aber gleichzeitig eine großartige Mutter ist.
Die Geschichte wirkt sehr real. Ein wirklich gutes Buch, dass das Leben schreibt.
Ich hatte sehr schöne Lesestunden und empfehle das Buch gerne weiter.
💥💥💥💥💥

Catherine Shepherd Der Blütenjäger

107/Rezension – unbezahlte Werbung

Catherine Shepherd

DER BLÜTENJÄGER

Durch einen Telefonanruf wird die Kommissarin Laura Kern aus ihren immer wiederkehrenden Alpträumen geweckt.
Eine Frau wird erschossen aufgefunden, drapiert mit einer Blüte und einem Foto. Warum war sie barfuß?
Kurze Zeit später wird erneut eine Leiche entdeckt, die die gleichen Merkmale trägt.
Laura und ihr Team arbeiten auf Hochtouren, denn schnell ist klar, dass ein Serienkiller am Werk ist.
Sie zieht die Psychologin Susanne Niemeyer in die Vermittlungen mit ein.
Ein weiteres Mädchen wird vermisst. Gelingt es ihnen, den Täter zu fassen und das Mädchen zu befreien? In einer Discothek verbrachten die Mädchen ihren Abend. Ist in diesem Milieu der Täter zu suchen?Catherine Shepherd hat hier wieder einen aufregenden Thriller verfasst. Ein Täter mit einer morbiden Mordtat hält einen von Anfang an gefangen.
Laura Kern hat einen schwierigen Fall zu lösen. Zur Seite steht ihr Simon und Max.
In ihrem Privatleben geht es endlich mal aufwärts. Ich bin gespannt, wann sie ihrem Freund mal von ihrer Vergangenheit erzählt.
Gerne würde ich mehr über Taylor und ihre Kollegen erfahren.
Der Schreibstil ist flüssig und das Tempo durch die kurzen Kapitel hoch.
Sie verwirrt den Leser, bringt ihn auf eine falsche Spur und sie beendet die Geschichte, die man so nicht erwartet hätte.
Ein Thriller, den ich sehr gerne weiterempfehle.
💥💥💥💥💥

Jona Gellert SPRUNGTURMHELDEN

106/2019 Rezension – unbezahlte Werbung

@Jona Gellert

SPRUNGTURMHELDEN

Jeremias und Paul unternehmen ständig waghalsige Klettertouren, bis Paul stürzt und in ein Koma fällt. Jeremias besucht ihn täglich.
Dies wirft ihn dermaßen aus der Bahn, so dass er todesmüde Klettertouren durchführt und seine Graffitispuren überall hinterlässt, denn nur sprayen und klettern lenken ihn ab.
Bei seinen Krankenhausbesuchen begegnet er Lexie und fühlt sich sofort zu ihr hingezogen. Sie steht ihm in diesen schweren Stunden zur Seite. Selber durchlebt sie gerade auch eine schwere Zeit.
Jeremias liebt sie, hat aber Angst, dass er sie mit in sein Tief zieht.
Nach und nach öffnet er sich ihr gegenüber. Durch Missverständnisse kommt es zum Eklat und keiner möchte den anderen mehr sehen.
Gibt es eine Chance für die Beiden? Wird Jeremias jemals aus seinen Depressionen herauskommen?

Dies ist der Debütroman von Jona Gellert.
Er ist ihr ausgesprochen gut gelungen. Sehr einfühlsam erzählt sie die Geschichte um Jeremias.
Schuldgefühle und Depressionen begleiten von nun an sein Leben. Nach und nach kommen Details aus seinem Elternhaus ans Tageslicht und lässt uns Jeremias Verhalten besser verstehen.
Dieses Buch ist sehr gefühlvoll, feinfühlig emotional geschrieben.
Es lässt sich flüssig lesen.
Die Charaktere sind sehr lebendig. Man leidet mit ihnen.
Es ist eine sehr lesenswerte Geschichte, nicht nur für Jugendliche und deshalb empfehle ich das Buch sehr gerne weiter.
💥💥💥💥💥

Carola Wegerle Die IRAK-MISSION

105/2019 Rezension – unbezahlte Werbung

Carola Wegerle DIE IRAK-MISSION

Ein Flugzeugabsturz mitten in ein kurdisches Barackenlager im Irak sorgt für große Aufregung.
Einem Journalisten gelingt es brisante Aufnahmen zu machen und leitet diese an ein Nachrichtenmagazin in Deutschland weiter.
Diese erreichen unter anderem auch verschiedene Geheimdienste.
Mit aller Macht wird versucht, dies zu vertuschen.
Hunderte Kinder wurden verletzt. Der behandelte Arzt im Krankenhaus ist absolut überfordert und bittet Claire ihm zu helfen.
Drei Jahre ist es her, dass sie zuletzt im Irak war. Sie leidet selbst unter einem Trauma und wollte nie wieder zurück, aber sie macht sich sofort auf den Weg um diesen Kindern zu helfen.
Schon auf dem Weg zum Krankenhaus werden ihr Steine in den Weg gelegt, bis sie selbst in Gefahr kommt.
Mitten im Kriegsgebiet gerät sie und ihr Team zwischen die Fronten.

Carola Wegerle hat hier einen erschütterten Roman geschrieben. Dies ist sehr realistisch dargestellt und man merkt ihm die ausgezeichnete Recherche an. Es ist ein hochaktuelles und gefährliches Thema, dem sie sich widmet.

Die kurdische Minderheit haust in einem Barackenlager und unter menschenunwürdigen Umständen.
Macht, Gier und Vertuschung sind an der Tagesordnung. Man hat den Eindruck, jeder kämpft gegen jeden.

Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen.

Die Charaktere sind ausdrucksvoll und mit Leben gefüllt. Claire, die ihr Trauma noch nicht überwunden hat und nicht eine Sekunde zögert in ein Kriegsgebiet zu gehen.
Gulala, die sich durch ihre Stärke auszeichnet und ihrem arabischen Mann die Stirn bietet, aber auch alle anderen sind sehr treffend und anschaulich beschrieben. Ein Thema trifft auch die Liebe. Diese wirkt keinesweg kitschig.
Die Menschlichkeit wird hier groß geschrieben.
Das Kriegsgeschehen ist immer gegenwärtig. Die Gefahren lauern überall.
Mich hat das Buch von Anfang an in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Tief berührt und nachdenklich lässt es mich zurück.

Am Ende wartet sie mit einem Gedicht auf, das treffender nicht sein kann.

Fazit: Spannend, fesselnd und erschreckend real.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung
💥💥💥💥💥

Forster Angela L. HEIDEFEUER

104/2019 Rezension – unbezahlte Werbung

@Angela L. Forster HEIDEFEUER

Kaum hat die Kommissarin Inka Brandt nach 5 jähriger Abwesenheit in ihrem Geburtsort Undeloh wieder Fuß gefasst, wird sie gleich mit einem Toten am Dorfteich konfrontiert. Der Therapeut Robert Andresen aus der psychosomatischen Einrichtung Seerosenhof, wurde mit aufgeschlitzter Kehle aufgefunden.
Mit der Ruhe in dem beschaulichen Ort ist es vorbei, als kurze Zeit später die Patientin Mareike Paulsen umgebracht wird, die auch in dieser Klinik war.
Inka und ihr Kollege Mark Freese haben viele Verdächtige, treten aber auf der Stelle.
Mareike war Lehrerin und wurde in der Schule massiv gemobbt. Der Therapeut hingegen sehr beliebt.
Hängen diese zwei Fälle zusammen? Wer profitiert oder hat was gegen die Klinik?
Was für Geheimnisse hat der etwas ungepflegt wirkende Sebastian, den Inka insgeheim Rübezahl nennt?

Dies ist der Auftakt der Reihe um Inka Brandt. Auch hier hat Angela L. Forster eine Figur erschaffen, die sehr authentisch und gut ausgearbeitet wurde.
Ich finde sie sehr sympathisch. Auch Sebastians Geschichte erfährt man und auch Mark Freese, sein Vater besitzt eine Keksfabrik, hat mein Interesse geweckt und ich wünsche mir eine Fortsetzung dieser Protagonisten in den nächsten Teilen.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich gut lesen. Die Sprache besonders bildhaft, man möchte sofort die Lüneburger Heide besuchen.
Die Spannung ist von Anfang an gegeben und bleibt bis zum Schluss, da man erst am Ende erfährt, wer der Täter ist und welche Motive ihn zum Handeln gebracht haben.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung
💥💥💥💥💥

von der Osten Saskia Und immer du

103/2019Rezension – unbezahlte Werbung
Autorin Saskia von der Osten

UND IMMER DU

Michaela wacht im Krankenhaus auf und hat keinerlei Erinnerungen mehr an früher.
Sie sieht Dr. Felix Seidel und fühlt sich sofort zu ihm hingezogen.
Benjamin ist ihr Freund und setzt alles daran, dass sie sich an früher erinnert und bringt sie nach Hause.
Ihre Erinnerungen kommen nicht wieder und sie hat sich gegenüber früher sehr verändert. Ihr Kleidungsstil und ihre Lebenseinstellung ist eine ganz andere geworden.
Nach einer gewissen Zeit zieht sie aus der gemeinsamen Wohnung aus.
Sie ist auf der Suche nach ihrem eigenen Ich.
Sie trifft sich immer wieder mit Felix. Ist er ihr Seelenverwandter? Wird sie sich wieder an früher erinnern?

Saskia von der Osten hat einen spirituellen Roman geschrieben.
Der Anfang liest sich spannend, flaut etwas ab und hat ein offenes Ende.
In der Fortsetzung geht es dann weiter.
Der Schreibstil ist einfach und etwas zu detailliert.
Dies ist ein Debütroman und ich bin schon auf die Fortsetzung gespannt.
Ich hatte nette Lesestunden.

Archan Isabella Die Alpen sehen und sterben

102/2019 Rezension – unbezahlte Werbung

Isabella Archan

DIE ALPEN SEHEN UND STERBEN

Maria Schlager hat es nicht einfach.
Ein Unglücksfall in der Familie ereignet sich in in ihrem Kindesalter.
In der Schule hat sie seitdem einen ganz schrecklichen Spitznamen.
Überschattet wird deshalb auch ihr späteres Leben mit Freddy.
Alleine begibt sie sich in Urlaub nach Kufstein. Nachts kann sie nicht schlafen und unternimmt einen Spaziergang. Dabei wird sie Zeuge eines Mordes und ruft die Polizei. Sie macht drei verschiedene Aussagen und wirkt wirr und die Polizei glaubt ihr erstmal nicht. Tage später wird die Leiche gefunden.
Inspektorin Agnes Kirschnagel kann mit der Täterbeschreibung nicht viel anfangen und tappt im Dunkeln, bis sie einen Anruf von Kommissar a. D. Heinz Baldur bekommt. Er ermittelt auf eigene Faust ungelöste Fälle. Dabei ist er auf diesen Fall gestoßen.
Gemeinsam versuchen sie zu ermitteln. Weitere Leichen in verschiedenen Städten geschehen. Wo ist der Zusammenhang?
Mitzi lernt inzwischen einen Mann kennen. Sie fühlt sich gleichermaßen von ihm angezogen und abgeschreckt. Wer ist dieser Mann? Ist sie womöglich in Gefahr?

Isabella Archan hat hier einen außergewöhnlichen, spannenden und fesselnden Krimi geschrieben, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Sie hat ihn mit Humor gewürzt und ist doch sehr ernsthaft an das Thema herangegangen.
Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich auch durch die kurzen Kapitel sehr gut lesen. Das Tempo ist hoch.
Es wird aus mehreren Perspektiven erzählt. So erfährt man nach und nach die Gedankengänge der einzelnen Hauptakteure.
Besonders gefallen hat mir Mitzi. Sie ist sehr naiv und unbedarft, steckt aber voller Schuldgefühle und begibt sich in Gefahr.
Dann der skurille Kommissar Heinz Baldur und sein bester Freund Luis, der ihn überall hinbegleitet. Mehr möchte ich über Heinz nicht verraten.
Ein wenig blass dagegen bleibt Agnes, aber ich kann mir eine Fortsetzung dieses Dreiergespanns durchaus vorstellen und dann wird Agnes sicher mehr imVordergrund stehen. Schließlich ist das auch ihr erster großer Fall.
Mein Fazit: ein außergewöhnlicher Krimi mit besonderen Charakteren, spannend, fesselnd und tiefgründig.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung
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Wöss L.R Kaltblütige Abrechnung

Lotte R. Wöss KALTBLÜTIGE ABRECHNUNG

Chefinspektor Toni Wakolbinger trifft an einem schrecklichen Tatort auf ein junges Mädchen und rastet aus.
Diese antwortet ganz gelassen, dass sie seine neue Assistentin sei und macht weiter ihre Arbeit.
Fassungslos mit was für Leute er zusammen arbeiten muss, widmet er sich der Leiche. Sie ist auf einem Stuhl gefesselt und schrecklich misshandelt worden. Ein rosaroter Babyschuh ist auf seinem Bauch platziert.
Die blutjunge Revierinspektorin Cindy Panzenböck und Toni machen sich auf den Weg zur Haushälterin, die die Leiche gefunden hat.
Cindy beeindruckt ihn mit ihrer messerscharfen Analyse, obwohl er das nicht zugeben möchte.
Nach Recherchen steht fest, dass der Tote Dr. Friedhelm Leitner nicht gerade harmlos war.
Das Morden nimmt kein Ende. Immer wieder tauchen neue misshandelte Leichen auf.
Alle Wege führen zum Doktor.
Was für Zusammenhänge gibt es? Wer nimmt solche schreckliche Rache?
Wird es dem Ermittlerteam gelingen, diesen Taten ein Ende zu setzen?

Wow, was für ein Kriminalroman von L. R. Wöss. Ich bin noch ganz geflasht.
Von Anfang an zieht sich die Spannung wie ein roter Faden durch die Geschichte und wartet mit einem Ende auf, dass man so niemals erwartet hätte.Das Tempo ist hoch, der Schreibstil flüssig und lässt sich gut lesen. Keine Minute wirkt er langweilig.

Die Geschichte ist schlüssig aufgebaut und absolut ein Muss für alle Krimifans, die es auch gerne ein wenig blutiger haben möchten. Die Mordmethoden sind perfide.

Auch die Charaktere sind der Autorin sehr gut gelungen. Zum einen Cindy, die messerscharf analysieren kann und Toni aus der Reserve lockt, zum anderen Tony, wie er immer mehr stolz auf seine neue Assistentin ist und so langsam aus sich heraus kommt.
Beide zusammen geben ein besonderes Ermittlungspaar ab.
Ich hoffe sehr, auf eine Fortsetzung mit den Beiden.

Ich kann euch das Buch absolut weiterempfehlen.
Außerdem freue ich mich, wieder eine neue und tolle Autorin kennengelernt zu haben.

Fazit: Der Krimi beinhaltet alles, was man erwarten kann.
Spannung, perfide Mordmethoden, tolles Ermittlungspaar und erst zum Schluss erfahren, wer den der Täter ist.
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Berndt Denise Yoko Flammenweib

100/2019 Rezension – unbezahlte Werbung

Denise Yoko Berndt FLAMMENWEIB

Der Friedhofsverwalter vom Tübinger Bergfriedhof sperrt den Haupteingang auf und bemerkt einen seltsamen Geruch. Umso näher er den Steinkreuzen kommt, umso unangenehmer riecht es.
Er entdeckt eine verkohlte Leiche.
Der Journalist Tom ist schnell vor Ort und ihn ergreift das Grausen. Seiner Freundin Oscar erzählt er hiervon und sie recherchiert, wer die Tote ist.
Sie war Mitglied eines Hexenzirkels. Oscar stoßt auf Alexa, die diesen Hexenzirkel leitet. Neugierig nimmt Oscar an einem Treffen teil.
Der Täter droht Oscar, wenn sie weitere Nachforschungen übernimmt.
Ist sie in Gefahr? Wer hat so einen Hass auf die Frauen, dass er sie verbrennt?

Dies ist der 3. Teil der Tübinger Reihe um Oscar. Sie können aber unabhängig voneinander gelesen werden, denn sie sind in sich geschlossene Geschichten.
Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen.
Es beginnt spannend, lässt zur Mitte ein wenig nach und nimmt zum Ende richtig Fahrt auf.
Besonders beeindruckt haben mich die Ortsbeschreibungen, da ich Tübingen sehr gut kenne.
Gefallen haben mir Oscar und ihr Freund, die die Ermittlungen selber in die Hand genommen haben. Sie sind gut dargestellt und kommen authentisch rüber.

Ich hatte schöne Lesestunden und empfehle das Buch gerne weiter.
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