Buchvorstellung Anja Saskia Beyer Inselperlen und Meer
Die Goldschmiedin Matilda liebt ihren kleinen Laden »Perlenzauber und Meer«. Seit Jahren ist die Mallorquinerin verlobt mit dem attraktiven Alvaro, der sie jetzt endlich heiraten will. Doch ist es immer noch das, was Matilda sich wünscht? Nach der Hochzeit zu seiner Mutter ziehen, möchte sie auf keinen Fall.
In ihrem Laden heißt sie Ines und Tom aus München willkommen, die einen Trauring-Workshop bei ihr gebucht haben. Dass der zukünftige Bräutigam Tom bei ihr diese verwirrenden Gefühle auslöst, würde Matilda allerdings gern ignorieren. Aber so einfach ist das nicht. Plötzlich weiß sie nicht mehr, was sie will – vor allem, als sie merkt, dass Alvaro etwas vor ihr verheimlicht.
Das Buch erscheint am 02.05. 2023 und kann bereits vorbestellt werden. Link zum Buch https://amzn.to/3AoZWSe
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Wiebke Wimmer vorstellen. Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist.
Wiebke Wimmer kam auf Sylt zur Welt. Sie verließ ihre Heimatinsel nach dem Abi, um Literaturwissenschaft auf dem Festland zu studieren. Geschichten waren schon immer ihr Ding. Der Weg zur Schriftstellerin führte sie aber erstmal auf die Bretter, die die Welt bedeuten: Mehr als 20 Jahre stand Wiebke als professionelle Impro-Schauspielerin auf der Bühne. Sie erzählte, sang und spielte Stories aus dem Stegreif und in jedem nur denkbaren Genre.
Den Einstieg ins Schreiben fand sie dann als Songtexterin, denn Musik ist neben den Geschichten Wiebkes große Liebe. Vor allem das Schlagzeug hat es ihr angetan. Schon immer wollte sie einen Roman über eine Drummerin lesen. Den hat sie irgendwie nie gefunden. Also hat sie ihn geschrieben. »Kill Your Beast: Ein Schlagzeugroman« ist Wiebkes Debüt. Die Coming-of-Age-Story für Musikbegeisterte zwischen 12 und 99 spielt in Hamburg und Schleswig-Holstein.
Wenn sie zwischen den Schreibzeiten mal wieder das Bühnenfieber packt, nimmt sie an Poetry Slams in Norddeutschland teil. Und in ihrer Freizeit spielt sie – wie sollte es anders sein – Schlagzeug.
Wiebke lebt in einem Dorf mit dem schönen Namen Negenharrie. Sowas kann man sich nicht ausdenken.
Buchvorstellung Whitmore Felicity Der wilde Garten am Helford River
Drehbuchautorin Emily soll das Skript für die Verfilmung des Bestsellers von Ryan Scott verfassen. Doch schon das erste Treffen in London verläuft angespannt, keiner von beiden ist kompromissbereit, und immer wieder eskaliert die Situation. Was Emily nicht weiß: Ryans kleine Tochter Kelly hat Leukämie, und nur eine kostspielige Behandlung in den USA verspricht Rettung. Was Ryan nicht weiß: Emilys langjähriger Freund Luca ist depressiv, und auch Emily ist dringend auf ihr Honorar angewiesen … Am Ende des gemeinsamen Projekts sind Emily und Ryan rettungslos ineinander verliebt. Doch sie können nicht zusammensein. Jahre später führt sie das Schicksal in einem verwilderten Garten am Helford River wieder zusammen.
Das Buch erscheint am 20.04.2022 und kann bereits vorbestellt werden Link zum Buch https://amzn.to/3KK1YAP
Meine Rezension zu Regine Brühl und Stephan Falk Kreideherz
Dieser Roman spielt in den 80 Jahren in der Eifel und die Jugendlichen genießen unbekümmert das Leben. Juliana und ihre Freunde unternehmen vieles gemeinsam. Genauso Markus mit seiner Clique. Eines Tages treffen beide zusammen und spüren eine große Anziehungskraft. Ob sie sich näher kommen, erfahrt ihr in diesem Roman.
Ich fühlte mich in die 80 Jahre versetzt. Auch deswegen, da das Ganze mit Hits aus dieser Zeit untermalt ist. Sie gingen mir ins Ohr und ich summte leise mit. Die Unbeschwertheit, die diese Jugendlichen auf dem Land erlebten, ist spürbar. Es ist die Geschichte von Juliana und Markus in wechselnden Perspektiven, die in der Ich-Form des jeweiligen erzählt werden. Am Anfang tat ich mich schwer, wer gerade gemeint ist, da die Namensangaben fehlen.
Fazit: Es ist eine schöne und bildhafte Zeitreise in die 80 Jahre. Sie handelt von Liebe, Sehnsüchte, Dorfdiscos, Freibadbesuchen und mehr. Mir hat es gut gefallen, da auch die Charaktere authentisch und real dargestellt sind. Vieles hat Erinnerungen geweckt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank an den Eifeler Literaturverlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/
Meine Rezension zu Bettina Storks Die Kinder von Beauvallon
Im Jahr 1940 wurden viele jüdische Familien ins Lager Gurs deportiert. Dabei befand sich auch die neunjährige Lilly Blum. 1965 nimmt die Radiomoderatorin Agnes die Suche nach ihrer Schulfreundin Lilly auf. Ihre Recherchen führen nach Frankreich. Sie erfährt von den Rettungsaktionen jüdischer Familien. Auch ihre Freundin Lilly hatte damals dort Unterschlupf gefunden und sie stößt auf das Wunder von Dieulefit.
Was für ein wunderbarer, einfühlsamer und aufwühlender Roman, der nach wahren Begebenheiten von Bettina Storks verfasst wurde. Es gibt verschiedene Handlungsstränge. Zum einen wird erzählt, wie Agnes sich auf die Suche nach Lilly macht. Lillys Erleben des Krieges, ihre Ängste, das Leid und vieles mehr. Zum anderen begleiten wir die Widerstandskämpferin Jolie, die unermüdlich ihr Leben riskierte. Mir lief es eiskalt den Rücken runter. Tränen und Mitgefühl begleiteten mich beim Lesen. Ich musste es immer wieder aus der Hand legen. Dieses Buch ist eine Hommage an die stillen Helden von Dieulefit. Das Cover ist sehr gelungen. Es zeigt eine Originalaufnahme der Schule Beauvallon und diese Kinder hatte ich beim Lesen genauso vor Augen.
Fazit: Ein ganzes Dorf versteckte 1500 Flüchtlinge und ihre Entschlossenheit, Mut, Beherztheit und Risikobereitschaft haben mich schwer beeindruckt. Sie zeigten sich solidarisch unter Einsatz ihres Lebens. Diese selbstlosen Retter, die keinen Ruhm suchten, können nicht genügend gewürdigt werden. Es ist eine packende Zeitgeschichte, die in mehreren Zeitebenen erzählt wird. Wie von der Autorin gewohnt, ist auch hier eine äußerst gute Recherche spürbar. Sehr emotional, eindrucksvoll, ergreifend, aufwühlend und spannend ist dieser Roman.Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank an Diana Verlag und Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/
Meine Rezension zu Teresa Simon Die Reporterin Zwischen den Zeilen
Marie Graf absolviert auf Wunsch ihrer Eltern ein Pharmazie-Studium, um deren Drogerie einmal zu übernehmen. Ihr großer Wunsch ist es, Journalistin zu werden. Nach vielen Bewerbungen bekommt sie die Zusage der Zeitung Der Tag und kann ein Praktikum dort absolvieren. Sie bekommt Unterstützung von ihrem Kollegen und lernt viele bedeutende Persönlichkeiten kennen. Dies hat einen hohen Preis, denn sie überwirft sich mit ihren Eltern und auch das Liebesleben leidet darunter. Werden ihre Eltern endlich ihre Erfolge anerkennen?
Dieser Roman hat mich von der ersten Zeile begeistert. Wir begleiten Marie Graf bei ihrer Arbeit als Gesellschaftskolumnistin und begegnen dabei vielen bekannten Schauspielern und Persönlichkeiten. Akribisch geht Marie ihren Weg, nicht ohne die Schattenseiten kennenzulernen. Sie ist sehr sympathisch, selbstbewusst und das trotz Hindernissen. Das hat mir sehr gut gefallen. Der Autorin ist es wunderbar gelungen, mich ins Jahr 1962 zu versetzen und der leichte und lockere Schreibstil haben mich wunderbar unterhalten. Am Ende platzt die Bombe und ich fiebere jetzt schon der Fortsetzung entgegen.
Fazit: Dieser Roman hat mich gefesselt und mich in die Ära der 60 Jahren entführt. Er punktet mit einer sympathischen Protagonistin, die sich ihren Traum erfüllt und auch lebt. Die gute Recherche merkt man dem Buch an. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank an Bloggerportal und HeyneVerlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/
Biloxi, Mississippi: Die Einwanderersöhne Keith und Hugh wachsen in den Sechzigerjahren gemeinsam auf, verbunden durch eine scheinbar unverbrüchliche Freundschaft. Bis sie sich auf den verschiedenen Seiten des Gesetzes wiederfinden: Keith hat Jura studiert und ist Staatsanwalt geworden. Hugh dagegen arbeitet für seinen Vater, einen Boss der Dixie-Mafia. Eine tödliche Feindschaft entsteht, die vor Gericht ein dramatisches Finale findet.
Meine Rezension zu Stephanie Schuster Glückstöchter
Eva hat eine besondere Gabe. Ihr Geruchssinn ist phänomenal und deshalb absolviert sie in München ein Pharmazie-Studium. Dann entdeckt sie ein Geheimnis und ihre heile Welt droht einzustürzen. Sie zieht in eine WG und entdeckt ganz andere Welten. Anna liebt Pflanzen und möchte in die Fußstapfen ihres Vaters treten. Er hat aber ganz andere Pläne, in denen sie nicht vorkommt. Sie nimmt ihr Leben in die eigene Hand.
Dies ist der Auftakt einer Trilogie. Der Prolog beginnt sehr spannend und interessant. Es gibt zwei Handlungsstränge. Zum einen wird über Evas Leben in den 70 Jahren erzählt. Sie entdeckt dabei die freie Liebe, Demonstrationen und ist naturverbunden. Zum anderen begleiten wir Anna im Jahre 1910. Enttäuscht von ihrem Vater sucht sie sich ihren eigenen Weg, was zum damaligen Zeitpunkt für eine Frau nicht gerade einfach war. Das Buch ist etwas langatmig. Mir fehlte hier der Zusammenhang der beiden Frauen. Ich habe mich oft gefragt, warum Eva nichts unternimmt, um dem Geheimnis endlich auf die Spur zu kommen.
Fazit: Hier fehlte mir die Spannung und auch der Prolog wurde nicht zu Ende erzählt. Das fand ich schade. So kam mir das Buch doch sehr langatmig vor. Von mir gibt es 3,5 Sterne
Vielen Dank an sfischer Verlage für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/
Meine Rezension zu Katharina Fuchs Der Traum vom Leben
Luise ist mager, groß, Friseurin und wohnt auf einem Bauernhof in Ostfriesland. Das Leben dort ist beschwerlich, aber sie meistert es sehr gut und ist glücklich. Bei einem Friseurwettbewerb bekommt sie das Angebot bei der Fashion Week in Paris die Frisuren der Models zu gestalten. Sie nimmt es an und kurze Zeit später wird sie für den Laufsteg entdeckt. Ist das ihr Traum vom Leben?
Der Einstieg fiel mir etwas schwer, da viel Dialekt gesprochen wird. Luise ist ein bodenständiges Mädchen und arbeitet fleißig zu Hause auf dem Bauernhof und als Friseurin. Wir begleiten sie, als sie in die Glamourwelt eintritt und wie selbstverständlich sie auf dem Catwalk sich bewegt. Aber auch ihr Staunen, was Kultur angeht, wird liebevoll beschrieben. Viele Stardesigner und Starmodels lernt sie kennen. Auch das Flair von Paris in den Neunziger Jahren ist zu spüren. Die strikte Nahrungszufuhr, um ja nicht zuzunehmen, sexuelle und finanzielle Ausbeutung, Drogen und Party kommen hier zur Sprache.
Fazit: Von der einfachen und naiven Bauerntochter zu einem gefeierten Model wird Luise. Dies hat hier Katharina Fuchs in einem eindrucksvollen Roman wiedergegeben. Mir hat es sehr gefallen, Luise zu begleiten und ihre Entwicklung vom Aschenputtel zum gefeierten Star mitzuverfolgen. Es gab zwar für mich manches, das nicht unbedingt der Realität entspricht, aber ich nenne das künstlerische Freiheit. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne
Vielen Dank an Droemer Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/
Manchmal zeigt sich die Vergangenheit erst in ihrem wahren Licht, wenn wir der Zukunft eine Chance geben.
Leni liebt das Leben auf der Alm, das für sie die Erfüllung eines lang gehegten Traums ist. Als ihre Hütte nach dem Winter beschädigt ist, muss sich die frischgebackene Hüttenbesitzerin einer ersten echten Herausforderung stellen. Der angeforderte Handwerker ist ausgerechnet ihr früherer Freund Timon, mit dem sie in der Schulzeit eine zarte Liebe verband, der sie aber tief verletzte. Leni ahnt nicht, dass auch er auf der Flucht vor der Vergangenheit ist.
Auf der abgelegenen Hütte verbringen sie mehr Zeit zusammen, als Leni zunächst lieb ist. Die unfreiwillige Nähe lässt sie langsam wieder eine Beziehung zueinander aufbauen. Kann Leni lernen, ihm wieder zu vertrauen?