Meine Rezension zu Lotte Römer Du, ich und das Rauschen der Wellen
Maja hat eine Bienenzucht und möchte sich in den Pfingstferien ausgiebig um sie kümmern. Da macht ihre Mutter ihr einen Strich durch den Plan, denn ein lukrativer Auftrag auf Rhodos wartet auf sie. Gleich zu Beginn lernt Maja Niko kennen, den sie zuerst als arrogant einschätzt, doch bald stellt sich heraus, dass er sehr freundlich ist und das gleiche Hobby wie sie teilt. Die beiden kommen sich näher, doch Niko hat etwas Geheimnisvolles an sich.
Dies ist bereits der zweite Teil, der auf der wunderschönen griechischen Insel Rhodos spielt und im Laufe der Geschichte tauchen sogar bekannte Personen aus dem ersten Teil auf. Dies hat die Autorin geschickt integriert. Majas Gedanken an ihre Bienen versetzen sie zunächst nicht in Urlaubsstimmung und ihre Mutter engt sie sehr ein. Maja möchte etwas mit Niko unternehmen, doch ihr Gewissen plagt sie. Auch Niko und sein Vater haben jeder eigene Ansichten, was ihre Beziehung sehr angespannt macht.
Fazit: Dies ist ein wunderschöner romantischer Roman, der auf einer traumhaften Insel spielt. Die bildhafte Sprache ließen mich den Thymian und die Orangenblüten vor Augen erscheinen und den Geruch hatte ich beim Lesen in der Nase. Zwar ist die Geschichte vorhersehbar, was meinem Lesegenuss nicht geschmälert hat. Es gibt zudem einen Einblick in die Bienenzucht und zeigt das Profitgier der falsche Weg ist. Ein toller Wohlfühlroman, der zum Träumen animiert und das Abschalten vom Alltag fällt dabei leicht. Das Buch macht zudem Lust auf Urlaub und Meer. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Elke Becker vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Autorinnen-Interview mit Elke Becker
1. Dein neuer Roman ist der 2. Band einer dreiteiligen historischen Familiensaga, in der du die Familiengeschichte einer bekannten Haferflocken-Firma verarbeitest. Wie kam dir die Idee zu diesem Projekt? Ich bin ein Landkind, von daher sind mir Getreidefelder in jeglicher Form bekannt. Hafer ist besonders schön, also haben wir oftmals die Körner direkt vom Feld gegessen. Die Spelze stachen dabei oft in den Gaumen, daher haben wir sie aufgebissen, um an den feinen Hafer zu gelangen. Meine Kindheit ist schon ein paar Tage her, doch irgendwie kam mir beim Frühstück von Kölln-Haferflocken der Gedanke, wie man damals wohl auf die Idee kam, einzelne Körner in so hübsche und zarte Flocken zu pressen und wie das wohl geklappt hat, denn bei mir sind die Körner als Kind geradezu „explodiert“, wenn man sie platt gemacht hat. Von Neugierde gepackt, machte ich mich auf die Suche nach der Antwort.
2. Wie hat sich die Recherche gestaltet? Die Recherche zur Familie Kölln und deren Firmengeschichte gestaltete sich recht schwierig. Es gab einen sehr großen Brand, der die komplette Fabrik und das Wohnhaus zerstörte, es gibt also aus dieser Zeit keine Firmendokumente oder Unterlagen. Gerade zu den Ehefrauen und den Geschwistern ist bei der Familiengeschichte wenig bekannt. Da musste ich Realität und Fiktion miteinander verknüpfen, um die damalige Zeit entsprechend einzufangen.
3. Bist du während der Vorbereitung der Reihe auf besonders spannende, neue Erkenntnisse gestoßen, die die ursprüngliche Idee der Geschichte noch einmal anders beeinflusst haben? Ich recherchiere vor Arbeitsbeginn sehr genau, zumindest für den ersten Band, der weitere Verlauf entwickelt sich dynamisch, da tatsächliche Begebenheiten und Fiktion vermischen und die Charaktere zum Leben erwachen und ein Eigenleben entwickeln. Ein spannender Umstand war allerdings beim großen Werksbrand. Es blieb nichts übrig, außer einem Schrank mit bestem Leinen. Es muss ein seltsames Bild abgegeben haben, den Schrank auf der Straße zu sehen, während alles andere ein Opfer der Flammen wurde. Die Geschichte und die Bedeutung des Schranks für die Ehefrau des damaligen Fabrikinhabers muss groß gewesen sein, ich habe das zumindest so empfunden, also habe ich ihm eine große Bedeutung gegeben.
4. Für die Recherche zum Buch bist du extra von deiner Wahlheimat Mallorca nach Norddeutschland gereist. Worin begründet sich deine Faszination für diese Unternehmens- und Familiengeschichte? Bevor ich nach Hamburg/Elmshorn reiste, habe ich alle zu Kölln erhältlichen Bücher auf die Insel bestellt. Darunter auch das Buch zum 125-jährigen Firmenjubiläum, darin erfuhr ich vom frühen Tod des Mühlenwerks. Peter Ferdinand Köllns Ehefrau musste das Werk führen, bis ihr Sohn Peter Claus Kölln in der Lage war, das Werk zu führen. Das erforderte in der damaligen Zeit Mut, Fingerspitzengefühl und Durchsetzungskraft zur gleichen Zeit. Wie die Witwe das geschafft hat, wollte ich erfahren, also reiste ich nach Norddeutschland und begab mich auf die Spuren der Familie. Im Industriemuseum Elmshorn bekam ich eine Fülle an Informationen, wie Elmshorn in dieser Zeit gewesen ist. Damit stand fest, diese Geschichte will ich schreiben.
5. Im Laufe der Trilogie begleiten wir drei sehr unterschiedliche Protagonistinnen, die alle Teil einer großen Familie sind. Wessen Geschichte hat dich am meisten gefesselt? Jede Geschichte hat ihre Besonderheit, ich kann mich beim besten Willen nicht entscheiden. Selbst die Nebenfiguren sind stark und zeigen, wie sehr manche Frau für ihr Glück kämpfte, obwohl ihnen fast alles verboten war. Jede für sich fand ihren Weg, die Regeln so zu beugen, um ans Ziel zu kommen.
6. Was hat dich beim Schreiben dieser neuen Reihe am meisten begeistert? Wie alle Frauen ihren Weg finden, ihre Ziele trotz der Einschränkungen durchsetzen. Und es war Frauen damals fast alles verboten, das Radfahren ist nur ein kleines Beispiel dafür. Ich glaube, ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass es die eine oder andere Protagonistin gab, die sich nicht davon abhalten ließ. Das ist alles noch gar nicht so lange her. Alles, was wir inzwischen für selbstverständlich halten, war für die Frauen damals ein Kampf um ihre Individualität. Wir haben den mutigen Frauen von damals sehr viel zu verdanken.
Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.
Meine Rezension zu Marie Pierre Töchter des Aufbruchs
Pauline leitet ein Pensionat für höhere Töchter. Ihre Aufgabe ist es, sie zu unabhängigen und selbstbewussten Frauen zu erziehen. Eines Tages wird die Schülerin Suzette vermisst und Pauline hofft auf Hilfe vom preußischen Hauptmann Erich von Pliesnitz. Wo ist Suzette?
Dies ist der Beginn einer Trilogie und erzählt die Geschichte eines Mädcheninternats in Elsass-Lothringen im Jahr 1910. Die Institutsleiterin Pauline liebt ihre Arbeit und möchte den jungen Mädchen Werte und Selbstbewusstsein vermitteln. Als Suzette sich in einen Leutnant verliebt, begibt sie sich in Gefahr. Ihre Mitbewohnerin Louise deckt sie, doch diese hat ihr eigenes Geheimnis. Auch der neue Gärtner Vincent Lehmann steckt voller Rätsel und macht sich verdächtig am Verschwinden von Suzette. Ich war die ganze Zeit gespannt, welches Geheimnis er verbarg. Pauline ist eine starke Frau und befürchtet nicht nur das Schlimmste, auch der Ruf des Pensionats steht auf dem Spiel. Die Charaktere sind authentisch und vielschichtig. Der Roman ist spannend gestaltet und birgt viele Geheimnisse.
Fazit: Es ist ein gelungener Auftakt einer neuen Trilogie. Man erfährt viel über das Reichsland Elsass-Lothringen und es ist geschickt in den Roman eingewoben. Die Aktivität fand nicht nur im Pensionat statt, sondern es kam auch außerhalb zu Komplikationen. Dezenter Dialekt ist vorhanden, und ich konnte ihn ohne große Probleme verstehen. Im Anhang gibt es ein Glossar. Es ist gut recherchiert und gibt einen interessanten Überblick über die Zeit. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne
Anna Claire Die Glückstöchter Die Kraft der Bücher
Deutschland 1939: Die Zustände in Deutschland werden unerträglich, und die Jüdin Maria und ihre Familie wollen in letzter Sekunde flüchten. Doch inzwischen ist es fast unmöglich, das Land auf sicherem Weg zu verlassen. So wählen Maria und ihre Familie eine waghalsige und gefährliche Fluchtroute.
Brasilien 2023: Sandra führt eine Buchhandlung, die ihre Großmutter Maria gegründet hat. Als eine June aus New York sie kontaktiert und ihr von einem gemeinsamen Erbe erzählt, wird Sandra neugierig auf das Schicksal ihrer Großmutter. Sie schlägt June vor, mit ihr Marias Fluchtroute nachzureisen. Gemeinsam folgen die Frauen Marias Spuren und finden dabei mehr über die Geschichte heraus, die sie beide vereint. https://www.anja-saskia-beyer.com/
Das Buch erscheint am 31.05.2024
*unbezahlte Werbung,* da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Bastei Lübbe herzlich bedanke
Magdalena ist 5 Jahre alt, als sie während eines Rombesuchs vom Papst auf die Stirn geküsst wird. Für die krankhaft religiöse Großmutter Frida ein Zeichen von ganz oben, für die Enkelin Magdalena ein Verhängnis. Frida, Magdalena und ihre Mutter Anna führen ein liebloses Leben zu dritt in einem kleinen Dorf im Harz. Magdalenas Aufwachsen ist geprägt von der strenggläubigen Erziehung ihrer Großmutter, die Anna hierfür jegliches Mitspracherecht verweigert. Eine wirkliche Mutter-Tochter-Beziehung kann so nicht entstehen. Erst nach Fridas Tod, Magdalena ist längst erwachsen und lebt ihr eigenes Leben im fernen Berlin, nehmen Mutter und Tochter sich vor, das zu ändern. Kein leichter Weg, ein Ringen um Nähe, Vertrauen und die Sicherheit, es wert zu sein, geliebt zu werden.
Meine Rezension zu Bertha Benz und die Straße der Träume
Alexander Schwarz Bertha Benz und die Straße der Träume
Während eines Familienausflugs lernt Bertha Carl Benz kennen und weiß, dass dies der Mann ihrer Träume ist. Bevor sie heiraten, werden ihnen viele Hindernisse in den Weg gelegt, aber mit ihrer Mitgift können sie endlich heiraten. Carl ist ein erfinderisches Genie und möchte unbedingt ein selbstfahrendes Auto bauen. Der Prototyp ist ihm nicht gut genug. Immer wieder möchte er ihn verbessern, bis Bertha entscheidet, dass genug sei. Sie unternimmt mit ihren 13 und 15 Jahre alten Söhnen eine erste Fahrt, die von Mannheim nach Pforzheim führt.
Dieses Buch hat mich von Anfang an begeistert. Es ist eine fiktive Geschichte, die jedoch viele wahre Ereignisse enthält. Wir lernen Bertha von klein auf kennen. Sie wusste schon immer, was sie wollte und interessierte sich für die Zimmerarbeiten ihres Vaters. Selbst mit technischen Details kannte sie sich aus und war Carl oft eine Hilfe. Bertha ist eine starke Persönlichkeit und hält die Fäden im Hintergrund in der Hand. Viele Steine werden ihnen dennoch in den Weg gelegt. Selbst ein Konkurs ist nicht aufzuhalten. Es ist ein weiter Weg, bis Carl Benz endlich einen selbstfahrenden Wagen erfindet. Aber immer wieder war er für Carl nicht gut genug. Eines Tages nahm sie sich den Wagen und ihre Söhne und fuhr los. Diese Reise war alles andere als einfach. Sie erlebten viele Hindernisse und Skepsis.
Fazit: Eine großartige Hommage an Bertha Benz ist dem Autor gelungen. Mir war nie langweilig. Im Gegenteil, ich fand es sehr interessant, wie Berta aufwuchs, wie sie sich verliebte und mit ihrem Mut und ihrer Zielstrebigkeit ein selbstfahrendes Auto zu einem geeigneten Fortbewegungsmittel machte. Auch ihre Fahrt gestaltete sich abenteuerlich. Das Buch ist gut recherchiert. Es hat mich sehr gut unterhalten, denn es ist nicht nur fesselnd und spannend, sondern hat mir große Einblicke in diese Zeit gewährt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Meine Rezension zu Julia Rogasch Herzklopfen im kleinen Bonbonladen am Meer
Marla und ihr Freund hatten eigentlich vor, auf Sylt einen kleinen Souvenirladen zu eröffnen, aber er hat schließlich einen Rückzieher gemacht. Sie hat bereits alle Brücken in Hamburg hinter sich gelassen und reist nach Sylt und kommt bei ihrer Freundin unter. Dann trifft Marla auf Peer, dessen Großmutter einen Bonbonladen, Das Zuckerhüs betreibt. Leider ist Peer der Meinung, dass sie aus Altersgründen das Zuckerhüs nicht mehr betreiben kann und sucht einen Käufer.
Was für eine wunderbare Geschichte mit einem tollen Setting, die auf Sylt spielt. Marla hat alles aufgegeben und wird plötzlich maßlos enttäuscht. Peer und Marla fühlen sich zwar zueinander hingezogen, aber er trägt große Verantwortungen. Marla gefällt der Bobonladen sehr und möchte verhindern, dass er verkauft wird. Das sind für alle schwierige Situationen und eine große Belastung. Zusätzlich prallen hier auch noch mehrere Schicksale aufeinander und es gibt Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Dieses Buch ist mit viel Liebe zum Detail geschrieben.
Fazit: Dieser Wohlfühlroman besticht durch tolle und authentische Charaktere, die sehr lebendig wirken. Freundschaft und Zusammenhalt wird hier groß geschrieben. Der tolle Schreibstil hat mich nur so durch die Zeilen gleiten lassen. Wieder ein sehr empfehlenswertes Buch. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Hebamme Jule, 39, lebt ihren Traumberuf: Für sie gibt es nichts Schöneres, als Frauen auf dem Weg zum Kind zu begleiten. Für sie selbst war zur Familiengründung der Richtige noch nicht dabei – eigentlich kein Problem, doch dann ist sie auf einmal ungeplant schwanger. Von einem One-Night-Stand – schon ein größeres Problem. Und dann entpuppt sich der Kindsvater auch noch als Lebensgefährte ihrer neuen Lieblingsklientin Amelie. Und schon steckt Jule mitten in einem Strudel widerstreitender Gefühle …
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Sonja Roos vorstellen.
Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Gerne stelle ich mich Dir vor. Vita: Sonja Roos, Jahrgang 1974, lebt und arbeitet im Westerwald, wo sie mit Mann, drei Töchtern und einem Australien Shepard zuhause ist. Privat liebt sie es zu reisen, Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen, zu lesen und Serien auf Netflix wegzusuchten. Von Haus aus ist Sonja Roos Journalistin, sie arbeitet mit halber Stelle bei einer großen Tageszeitung. Während der Elternzeit ihrer dritten Tochter 2014 kam ihr alter Wunsch wieder auf, ein Buch zu schreiben, so dass sie die (wenigen) freien Zeiten, in denen ihr Baby schlief und ihre anderen Töchter beschäftigt waren, nutzte, um ihren ersten Roman zu verfassen. Es dauerte dann aber, bis ihre Bücher den Weg zum Publikum fanden. Der erste Roman blieb nämlich zunächst in der Schublade, weil das Buch mehr ein Verarbeitungsprozess war, denn in dieser Zeit erkrankte eine gute Freundin von ihr unheilbar an ALS. Da sie aber nun wusste, dass sie genug Ideen, Ausdauer und Kreativität hatte, um ein Buch zu schreiben, setzte sie sich an ihren zweiten Roman – „Für immer und ein Vierteljar“ erschien 2019 im Acabus-Verlag. Dann ging es Schlag auf Schlag. Sie fand eine Agentur und über diese ein Zuhause für ihre nächsten Romane, nämlich den Goldmann-Verlag. Hier erschienen bereits „Der Windhof“ (2021), „Die Lavendeljahre“ (2022), und zuletzt „Die Sonntagsschwestern“ im Dezember 2023. Das Besondere an diesem Buch: Es ist ihr erster Roman, den sie überarbeitet hat und ihrer mittlerweile verstorbenen Freundin widmete. Unter dem Pseudonym Sienna David hat sie zudem eine Roman-Biografie über Ada Lovelace verfasst (Ada und die Gleichung des Glücks, erschienen 2022 bei Lübbe). Jetzt, 2024, kommt mit „Eine grenzenlose Welt“ ihre erste, rein historische, Trilogie, ebenfalls bei Goldmann. In den Romanen geht es um vier Auswanderer, die 1892 von Hamburg aus nach New York gehen, um ihr Glück zu suchen. Es geht aber auch um Journalismus, ums Zeitungsmachen und darum, wie spannend die Anfangsjahre der Branche waren – besonders im schillernden New York des Gilded Age. Somit ist die Trilogie auch ein Brückenschlag zwischen ihren beiden Berufen.
Meine Rezension zu Corinna Kohfink Orangenblüte auf Mallorca
Silkes Albträume nehmen kein Ende. Sie fühlt sich bedroht und beobachtet und lässt niemand näher an sich heran. Ihre mallorquinischen Freunde wissen das und akzeptieren es auch. Als Doros Stiefsohn Philipp zu Besuch kommt, soll Amors Pfeil die beiden treffen. Ob Doros Rechnung aufgeht? Aber Silke ist alles andere als bereit für eine Beziehung.
Diesmal wandte sich die Autorin einem ernsten Thema zu. Silke hat schon viel durchgemacht, sich aber noch niemandem geöffnet. Nach und nach erfährt der Leser, was sie durchmachen musste und ihre täglichen Ängste sind fast unvorstellbar. Auch hier wird vermittelt, was Freunde bedeuten können und dass man auf sie zählen kann. Dazu die wundervolle Landschaft Mallorcas und die liebevoll ausgearbeiteten Charaktere.
Fazit: Auch der dritte Teil der Mallorca-Reihe hat mich beeindruckt. Nicht nur der tolle Schreibstil, der mich nur so durch die Zeilen gleiten ließ, auch ein Thema, das mich berührt hat und ich mitfieberte, wie es ausgehen würde. Der Spannungsbogen zog sich durch das ganze Buch. Zum Ende wird es richtig dramatisch und die Ängste sind spürbar. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐