Konrad Claudia 📖 Grenzenlose Intrigen

Claudia Konrad Grenzenlose Intrigen

Zum 65. Geburtstag schenken Peter Wellendorfs Freunde ihm ein Fährticket für die Überfahrt von Italien nach Griechenland. Zuerst ist er nicht erfreut, aber die schöne Gegend überrascht ihn und er fühlt sich wohl.
Ein Waldbrand weckt sein Interesse und er unternimmt mit seinem Hund eine Wanderung. Auf einmal bellt Trollinger wie verrückt und Welle findet einen Toten. Als ehemaliger Sonderermittler ist seine Neugier geweckt und sein guter Ruf eilt ihm voraus. Georgios Diamtopoulos, der bei der Kriminalpolizei in  Athen arbeitet, bittet ihn um Mithilfe. Gemeinsam ermitteln sie und stechen in ein Wespennest. Was ist geschehen?

Welle gefällt mir sehr gut. Sein badisch-schwäbischer Dialekt und seine Ecken und Kanten machen ihn sympathisch. Unverhofft steckt er mitten in den Ermittlungen und ist über die griechische Arbeitsweise etwas erstaunt. Er wird aber gleich im Kreise der Familie von Diamtopoulos aufgenommen und spürt zum ersten Mal wieder Schmetterlinge im Bauch.
Ganz große Kreise zieht das Verbrechen und selbst Rom ist involviert. Die Autorin hat hier eine spannende Geschichte mit einem liebenswerten Ermittler im Ruhestand kreiert.

Fazit: Ein Krimi, der in Griechenland und Italien spielt, mit bildhafter Sprache punktet und über Intrigen, Korruption und  auch eine Liebesgeschichte beinhaltet. Von mir gibt es ⭐ ⭐ ⭐ ⭐

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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Reinhardt Helena 📖 Sonnwendtod

Helena Reinhardt Sonnwendtod

Silvia Salomons Leidenschaft sind Grüne Männer, die sich an Kirchenportalen oder älteren Häusern befinden. Sie möchte die Kirche in Wildberg im Nordschwarzwald besuchen. Aus  früheren Besuchen weiß sie, dass sich am Taufbecken ein Symbol befindet. Silvia entdeckt zwischen den Kirchenbänken eine Leiche und informiert umgehend die Polizei. Da sie sich am Tatort aufhält, ist sie erstmal verdächtig. Kurz darauf macht sie sich auf die Suche nach dem Täter und erhält Unterstützung von dem Journalisten HD. Dabei stoßen sie in ein Wespennest und geraten in Gefahr.

Dies ist der Debütkrimi von Helena Reinhardt und er ist ihr gut gelungen.
Eine Leiche findet Silvia und sie ist neugierig und möchte den Fall lösen. Aber sie hat gerade auch Sorgen mit ihrer Freundin Anne, die unter Depressionen leidet. Bei den Recherchen stoßen Silvia und HD auf den Wiccakult voller geheimnisvoller Bräuche und tauchen tief in die Geschichte ein. Silvia ist mir sympathisch und die gemeinsame Suche mit HD gestaltet sich schwieriger als gedacht. Auch der kauzige Kommissar gefällt mir.
Die Originalschauplätze rund um Nagold, Wildberg und Calw, die ich von meinen Radausflügen bestens kenne, sind sehr authentisch beschrieben. Das gleiche gilt für die Klosteranlagen in Wildberg und Hirsau.
Ausführlich wird auch über die Grünen Männer berichtet. Auch wenn ich es sehr interessant fand, hatte ich dadurch das Gefühl, dass etwas Spannung verloren ging. Diese steigerte sich zum Ende des Buches, was mir sehr gut gefiel.

Fazit: Ein Krimi mit viel Lokalkolorit, mystisch und mit alten Bräuchen versehen und authentischen Charakteren. Man merkt dem Buch eine gute Recherche an. 
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank an Emons Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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Windisch Birgid 📖 Kurschattenwalzer

Birgid Windisch Kurschattenwalzer

Magda Wild und ihr Team haben es diesmal mit einem Täter zu tun, der einen Mann getötet und eine Nachricht hinterlassen hat. Kurz hintereinander werden auf dieselbe Weise weitere Männer ermordert. Sie sind alle im gleichen Alter und wurden in Tanzkleidung aufgefunden. Es deutet darauf hin, dass jemand Rache an den sogenannten Gigolos nehmen will. Akribisch versuchen Magda und ihr Team den Täter zu finden und als sie ihm endlich näher kommen, überschlagen sich die Ereignisse.

Dies ist der vierte Teil der Mümling Krimireihe aus der Feder von Birgid Windisch. Es scheint diesmal sehr kompliziert zu sein. Gut, dass das Team harmoniert und zusammenarbeitet, ohne zu zicken. Immer mit dabei ist die Fellnase Fränzchen. Durch die Spaziergänge, die für Magda auch gleichzeitig zum Nachdenken des Falles anregen, lernt man die Gegend im Odenwald sehr gut kennen. Dabei trägt auch die bildhafte Sprache dazu. 
Es wird in mehreren Perspektiven erzählt, so wird man Zeuge der Taten, ohne zu ahnen, wer denn das Geschöpf ist. Hier tat ich mir ein klein wenig schwer mit dieser Form der Erzählung.
Aber auch dieser Krimi hat mich wieder begeistert, da er interessante Ermittlungsarbeit und Spannung beinhaltet. 

Fazit: Ein spannender Mümlingtalkrimi mit viel Lokalkolorit und einem Ende, das man so nicht erwarten würde. Bis zum Schluss bleibt unklar, wer der Täter ist.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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Berg Ellen 📖 Ich küss dich tot

Annabell will gerade ihren Job als Hotel Managerin beginnen, als sie die Nachricht erreicht, dass ihr Vater einen Schlaganfall erlitten hat und sie sofort in die oberbayrische Provinz kommen soll.
Als sie im tief verschneiten Puxdorf ankommt, stolpert sie als erstes über eine Leiche.
Annabell ist schockiert, denn im Hotel ihrer Eltern wurde seit Jahren nicht renoviert, die Gäste bleiben aus und ihr Vater ist überhaupt nicht erkrankt.
Immer weitere Leichen tauchen auf und alle haben eins gemeinsam, sie wollen aus dem Oberleitner und dem Edelweiß ein riesiges Hotelresort machen.
Wer steckt hinter den Morden?
Welches Familiengeheimnis umgibt ihre Eltern? Was entdeckt Annabell im Keller?

Ich habe bisher alle Bücher von Ellen Berg gelesen. Hier ist ihr wieder ein mit schwarzem Humor bestücktem Roman gelungen.
Die Dialoge sind witzig und wortgewandt.
Die kulinarischen Unterhaltungen köstlich.

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig. Die lebendigen Charaktere und überraschenden Wendungen runden das ganze ab.
Es macht absolut Spaß und ist ein winterliches Lesevergnügen.
⭐⭐⭐⭐⭐

Diese Rezension habe ich bereits 2018 erstellt

Blunk Malin 📖 Sommer Sonne Tod

Malin Blunk Sommer Sonne Tod 

Ben Dahl ist der frühere Kollege von der Journalistin Jette Johannsen und er setzt sich mit ihr in Verbindung, denn er ist einem Skandal auf der Spur. Er erzählt ihr nur vage, dass es um einen Korruptionsskandal mit Immobilien auf Sylt handelt. Nach ihrem Treffen findet Jette Ben kurz darauf tot am Strand vor. Schwer erschüttert macht  es sich Jette zur Aufgabe, den Täter zu finden. Sehr zum Leidweisen ihres Ex-Mannes, dem Kommissar Falk Richter. Hilfe bekommt sie aber dabei vom Privatdetektiv Horst Hemer. Auf was sich Jette da eingelassen hat, merkt sie schnell.

Dies ist der zweite Sylt-Krimi aus der Feder von Malin Blunk. Die Bücher lassen sich unabhängig voneinander lesen, denn es ist jeweils eine in sich abgeschlossene Geschichte.
Nachdem sich Ben bei Jette gemeldet hat, ist sie überrascht und erfreut, denn sie haben sich immer sehr gut verstanden. Umso schlimmer trifft sie der Tod von Ben und sie nimmt die Ermittlungen auf. Sie ist mutig, talentiert und durch den Fall kommt sie ihrem Ex-Mann Falk wieder näher. Dieser muss aber aufpassen, dass er nicht zuviel Internas preisgibt. Falk hat in diesem Fall genug zu tun, denn auch weitere Inselbewohner werden angegriffen. 
Spannung ist von Anfang an gegeben und wird gegen Ende noch erhöht. Auch die bildhafte Sprache bringt uns Sylt näher. Ich war zwar noch nie dort, aber ich konnte mir alles gut vorstellen.

Fazit: Ein Sylter Krimi, der nicht nur spannend ist, sondern auch die Problematik mit überteuerten Immobilien und Korruption aufgreift.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

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Delore Kate 📖 Milirahmstrudelmord

Kate Delore Milirahmstrudel

Im bayerischen Dorf Dacklrain ist es mit der Ruhe vorbei, als die Bäuerin und Hotelbesitzerin Anni Feixl auf ihrem Acker einen abtrennten Kopf findet. Im Mund befindet sich eine Tigermücke. Wie es sich herausstellt, war er Gast im Wellnesshotel. Kurze Zeit später wird eine Frau ermordet aufgefunden. Kriminalhauptkommissar Nick Hallinger, der sich gerade mit seiner Frau in diesem Hotel befindet, freut sich über Abwechslung. Er erkennt zwischen den Toten Zusammenhänge. Lexi ist nicht nur Rezeptionistin, sondern auch eine aufstrebende Journalistin und ihre Neugierde ist geweckt. Dabei kommt sie selbst in Gefahr. Was steckt dahinter?

Dies ist ein humorvoller Bayernkrimi, der spannende Szenen enthält und mitunter auch ganz schön zur Sache geht.
Lexi kommt durch ihre Recherchen in Bedrängnis und nicht das erstemal ihrem Freund Justus in die Quere, der mit Nick Hallinger gemeinsam in dieser Mordsache ermittelt.
Nick konnte meine Sympathie nicht erreichen, da die Dialoge mit seiner Frau doch sehr herb waren. Ich mag zwar Charaktere mit Ecken und Kanten, aber dies war mir zu heftig. Dagegen gefiel mir die taffe Lexi sehr gut. Mit Mut und Spürsinn verfolgt sie eine Spur. 
Der Spannungsbogen wird gut aufgebaut und es ist kein harmloser Krimi, sondern er ist auch brutal, was ich bei einem Dorfkrimi, so nicht erwartet hätte. An den richtigen Stellen ist er mit Humor gespickt, sodass das Ganze aufgelockert wird.
Der Schreibstil ist locker und lässt sich gut lesen.

Fazit: Ein bayrischer Krimi, der Spannung, aber auch Humor enthält. Er hat mich gut unterhalten.
Von mir gibt es eine  Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

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Graze Linda 📖 Schmälzle und die Kräuter des Todes

Linda Graze Schmälzle und die Kräuter des Todes

Justin Schmälzle tritt im beschaulichen Bad Wildbad als Kommissar seinen Dienst an.
Viel lieber wäre er ja in Karlsruhe geblieben, aber seiner Frau Claudia zuliebe haben sie sich ein Haus im Schwarzwald gekauft. 
Er begegnet als erstes im Polizeiposten der Putzfrau, die ihm nicht glaubt, dass er ein Kommissar ist. Kurz nach Dienstantritt wird eine Leiche in der Enz gefunden. Erste Spuren führen ins Hochmoor von Kaltenbronn. Als dann noch eine Frau vermisst wird und ominöse Tütchen an Schüler verkauft werden, ist es mit der Ruhe in Bad Wildbad vorbei. Was steckt dahinter?

Diese Geschichte spielt in Originalschauplätzen im Schwarzwald. Linda Graze ist es außerordentlich gut gelungen, die Atmosphäre dort einzufangen. 
Justin Schmälze ist schwarz, liebt veganes Essen und geht ohne seinen Reismilch-Macciato nicht aus dem Haus. Er geht den Spuren anders nach als sein gemütlicher Kollege Scholz, aber zusammen sind sie ein starkes Team. Die Dialoge und Wortkreationen haben mir öfters ein Lächeln ist Gesicht gezaubert. Als Badener versteht Schmälzle nicht alles Schwäbische, aber Scholz fungiert gerne als Dolmetscher. 
Was wirklich passiert ist, erfährt man erst ganz am Schluss und damit habe ich nicht gerechnet. 
Die Autorin hat einen ausgezeichneten Schreibstil. Er ist stilsicher und mit Humor gewürzt.

Fazit: Ein sehr guter Regionalkrimi, der nicht nur spannend ist, sondern mit Wortkreationen und durch schöne Landschaftsbeschreibungen heraussticht. Durch den stilsicheren Schreibstil habe ich das Buch in kürzester Zeit gelesen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Ich kann euch auf jeden Fall einen Besuch im Hochmoor bei Kaltenbronn empfehlen. Eine wunderschöne Landschaft erwartet euch.

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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Zilinski Christine

🎤🎤🎤 Autorinvorstellung 🎤🎤🎤

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Christine Zilinski vorstellen.

Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist.

Deine Vorstellung
Kennt ihr das, wenn ihr in euch einen Drang verspürt, unbedingt… dieses Bild malen zu müssen? Dieses verrückte Bauprojekt zu gestalten? Endlich dieses Musikinstrument zu lernen? Oder, in meinem Fall: Endlich diese Bücher zu schreiben?

Wie wahrscheinlich die meisten Autoren fasziniert mich Sprache schon von Kindesbeinen an. In der Schulzeit fing ich an, kleinere Geschichten und Glossen zu schreiben. Nichts Großes, zugegeben, aber irgendwie… hat das den Samen gepflanzt.

Nach Abitur und Studium – Ernährungswissenschaften hat so gar nichts mit einem Autorendasein zu tun – habe ich meinen Weg in die Verlagswelt gefunden. Seit 10 Jahren arbeite ich als Medizinjournalistin und habe vorwiegend mit fachlichen Texten zu tun.

Wo soll jetzt aber meine Fantasie bitteschön raus? Natürlich in meinen eigenen Büchern! Vor 7 Jahren habe ich es gewagt, „noch so ein“ Buch auf den Markt zu werfen – und ich lebe noch. Es war eine große Angst von mir, schändlichsten Müll zu produzieren, dessentwegen mich die paar Leser mit digitalen Fackeln würden vertreiben wollen. Aber nein. Irgendwie kam mein erstes Buch an. Und mein zweites. Und mein drittes. Und jetzt mein viertes. Das freut mich über die Maßen und lässt mich weitermachen – auch wenn ich seit 2 Jahren Mutter eines kleinen Wirbelwindes bin, der meine Zeit doch arg in Anspruch nimmt. Aber trotzdem: die Liebe zur Sprache (oh ja, ich weiß wie abgedroschen das klingt) ist mächtig und will zu Papier gebracht werden.

Und mit Charlotte Bienert als meiner Protagonistin habe ich eine Hobby-Detektivin eingeführt, die mit mir gemeinsam reift, sich entwickelt, und sich den Ängsten, Problemen und Widrigkeiten des Lebens stellt. Ach ja, sie klärt nebenbei auch noch verzwickte Morde auf – mit einem gar nicht so unattraktiven Kommissar, wohlbemerkt.

Vor ein paar Monaten habe ich ein weiteres Herzens-Projekt ins Leben gerufen, gemeinsam mit einem befreundeten Kollegen: Jaschinski – der Wohlfühlpodcast. Auch diesen Schritt habe ich – trotz Ängsten vor dem ultimativen Gesichtsverlust – gewagt und bis heute nicht bereut. Denn im Podcast kann ich mich nicht nur austippen, sondern aussprechen – und dabei so lebenswichtige Themen wie Selbstwert, Selbstbewusstsein, Ängste, Selbstzweifel und vieles mehr thematisieren.

Wer mehr über mich, meine Bücher oder den Podcast erfahren möchte, ist sehr herzlich eingeladen, hier herumzustöbern:

https://www.christine-zilinski.de/
https://www.facebook.com/AutorinCharlotteBienert/
https://www.instagram.com/christine_zilinski_autorin/
https://www.instagram.com/jaschinski_podcast/
https://anchor.fm/jasch-inski

Das Foto wurde von © Renz-Fotografie gefertigt.

Vielen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung mit Charlotte Bienert und wünsche dir weiterhin viel Erfolg.

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Lassalle Jean 📖 Das tote Model

Meine #Rezension zu  

Jean Lassalle Das tote Model

Bernard Bonnot ist seit seinem Herzinfarkt Pensionär. Seine Frau Danielle drängt ihn, die Hintergründe des Todes von dem Model Anna Piat nachzugehen. Ihre Freundin Claire glaubt nämlich nicht an Selbstmord. Die Neugier des ehemaligen Commissaire ist geweckt, denn die Arbeit im eigenen Hotel als Rezeptionist befriedigen ihn nicht und er macht sich an die Ermittlungen.
Die Familie von Anna ist sehr distanziert. Für seine ehemaligen Kollegen im Kommissariat ist der Fall abgeschlossen. Er gräbt immer weiter und erste Erfolge stellen sich ein, aber dadurch gerät er selbst in Gefahr. Ist Anna ermordet worden oder liegt ein unglücklicher Sturz vor?

Dies ist ein Cote d´Azur-Krimi von Jean Lassalle und lässt uns Nizza vor Augen entstehen.
Bernard und seine Frau Danielle haben in Nizza die Gelegenheit genutzt um ein Hotel zu erwerben. Aber eigentlich langweilt er sich. So kommen ihm die Ermittlungen gerade recht. Bernard verbeißt sich in den Fall und ermittelt auf eigene Faust. 
Er wurde gut dargestellt. Mir war er sympathisch, wie er sich in den Fall verbeißt, obwohl er überall auf Hindernisse stoßt. Die Charaktere haben Ecken und Kanten und auch wenn sie mir nicht unbedingt sympathisch waren, passend zum jeweiligen Charakter waren sie auf jeden Fall.
Die Spannung hat mir ein wenig gefehlt, aber die Ermittlungsarbeiten waren sehr interessant. Kurz vor Ende überschlagen sich die Ereignisse. Auch wenn man sie in etwa geahnt hat, tut das dem Lesegenuss keinen Abbruch.

Fazit: Ein Krimi mit unterhaltenden Ermittlungen und einer schönen Kulisse an der Cote d´Azur haben mich sehr gut gefallen.

Von mir gibt es eine  Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank an Piper für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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https://www.piper.de/suchergebnis?tx_auwpiper_suchergebnisse%5Bq%5D=jean+Lassalle+

Bender Jochen 📖 Tödliches Cannstatter Zuckerle

Meine #Rezension zu  

Jochen Bender Tödliches Cannstatter Zuckerle

Beim Cannstatter Weinberghäusle wird eine Leiche geborgen. Kurz darauf wird ein junges Mädchen vermisst.
Die Stuttgarter Kommissare Jens Hurlebaus und Bianca Walter stellen fest, dass der Tote der Lehrer der vermissten Kiara war.
Bei den Ermittlungen gibt es einige Verdächtige und die Suche gestaltet sich schwierig. Viele Wege führen zunächst in eine Sackgasse, aber dann führt einer sie zu Mittelalterfeiern. Werden sie dort Kiara lebend finden?

Dies ist ein Regionalkrimi von Jochen Bender. Es gibt viele Handlungsstränge, die zunächst nichts miteinander zu tun haben. Der Autor führt den Leser dabei durch einige Wendungen auf die falsche Fährte.
Die Charaktere sind ausgereift. Mir haben Jens, Bianca und Olga sehr gut gefallen. Auch die Mittelalter-Rituale sind gut beschrieben.
Der Schreibstil ist flüssig. Allerdings bleibt die Spannung ein wenig auf der Strecke und nimmt erst gegen Ende an Fahrt auf. Bis zum Ende rätselt man mit,  wer der Täter ist.
Vieles wird in der Ich-Form Hurlebaus berichtet, was etwas ungewohnt ist, wenn Teile des Buches aus Sicht des Kommissars berichtet wird.
Schön fand ich, dass der schwäbische Dialakt hier angewandt wird, aber es wird dezent angewandt.

Fazit: Mein erstes Buch des Autors war Dienstage & Silvester und ich muss sagen, dass hier eine positive Steigerung festzustellen ist. Ein solider Regionalkrimi mit Lokalkolorit haben mich letztendlich überzeugt.
Von mir gibt es eine  Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank an oertel + spoerer für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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