Buchvorstellung Sybille Baecker Und der Schönbuch schweigt
Ein packender Krimi über den Umgang mit Vorurteilen und Fake News. Mitten im Idyll des Naturparks Schönbuch wird auf einer Kanzel zur Wildbeobachtung die Leiche eines Mannes gefunden – getötet durch einen Kopfschuss aus nächster Nähe. Alles deutet auf Suizid hin. Doch was trieb den Mann zu der Verzweiflungstat? In dem Dorf, in dem er lebte, wurde er angefeindet und ausgegrenzt. Kommissar Brander und sein Team ermitteln und decken eine fatale Spirale aus Lügen, Hass und Mordlust auf. Können sie ein weiteres Verbrechen verhindern?
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Kinder finden eine Leiche an einem schwer zugänglichen Ort und verständigen die Polizei. Kriminalkommissar Mark Birkholz und sein Team eilen zum Tatort. Die junge Frau wurde erwürgt und eine Münze steckt in ihrem Rachen. Sie ahnen schon, dass der Täter weiter mordet und tatsächlich wird kurz darauf eine weitere Tote entdeckt. Was hat diese Münze für eine Bedeutung und werden sie weitere Taten verhindern können?
Astrid Schwikardi gelang mit ihrem neuen Buch wieder ein spannender Kriminalroman. Es gibt geschickte Rückblicke auf die vorherigen Fälle und lassen gleich tief in die Geschichte eintauchen. Die Ermittlungsarbeit ist von Anfang an packend. Astrid Schwikardi weiß, wie man die Spannung aufrechterhält. Die Kommissare suchen nach den Gemeinsamkeiten der Toten. Als sie diese entdecken, kommt endlich der nötige Schwung in die Ermittlungen. Die Vielzahl an Verdächtigen sorgt dafür, dass man öfter seine Meinung ändert. Besonders hervorzuheben ist die geschickte Wendung, die die Autorin in die Handlung einbaut. Die Identität des Mörders bleibt bis zur letzten Seite ein gut gehütetes Geheimnis, und auch innerhalb der Ermittlungen gibt es Geheimnisse, die ich so nicht erwartet hätte.
Fazit: Dieser Köln-Krimi besticht durch seine durchgehende Spannung und seine Charaktere. Das Buch ist nicht nur spannend, sondern auch packend und fesselnd. Am Ende hatte ich noch eine offene Frage, die mir die Autorin so beantwortet hat, dass dies in der Fortsetzung geklärt wird. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
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Nik wollte eigentlich ihre Tante Ilse in nächster Zeit besuchen, als ihr mitgeteilt wird, dass sie überraschend gestorben ist. Bei der Trauerfeier erfährt sie, dass sie nicht nur den alten Bulli, sondern auch Geld geerbt hat. Sie kündigt sofort ihre Stelle und möchte eine Detektei eröffnen. Da kommt es gerade recht, dass sie nicht an einen Schlaganfall ihrer Tante glaubt und geht auf Tätersuche. Verdächtige gibt es genug.
In „Haja oder Hanoi?“ entführt uns Lili Lemberg in die spannende und dennoch humorvolle Welt der Ermittlungen, die von einer charmanten Protagonistin und einer bunten WG-Gemeinschaft geprägt ist. Die Geschichte beginnt mit einem mutigen Schritt: Nik kündigt ihren Job, um ihren Traum von einer eigenen Detektei zu verwirklichen. Nik ist eine sympathische Figur, die mit ihrer Entschlossenheit überzeugt. Ihre Skepsis gegenüber einem vermeintlichen Schlaganfall, der als Ursache für die mysteriösen Ereignisse ins Spiel kommt, treibt die Handlung voran und sorgt für Abwechslung. Ob Ilse eines natürlichen Todes starb oder ermordet wurde, ist lange unklar.
Fazit: Dieser Cosy Crime macht Lust auf mehr und ich würde mich freuen, wenn es eine Fortsetzung geben würde. Der Krimi ist humorvoll und dennoch bleibt die Spannung nicht auf der Strecke. Authentische Charaktere sorgen zusätzlich für gute Unterhaltung. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
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Louisa braucht Hilfe von ihrer Freundin Doro Ritter. Sie möchte mit ihr ein Kunstprojekt kreieren. Zuvor wollen die beiden Bruna Rossi einen Besuch abstatten und finden diese ermordet vor. Doris krimineller Spürsinn ist geweckt. Die Polizei hat auch gleich einen Verdächtigen, doch Louisa und Doro glauben an seine Unschuld und machen sich auf die Suche nach dem Täter. Es ist keine leichte Aufgabe und Doro gerät mal wieder in Gefahr.
Bereits zum fünften Mal wird Doro in einen Mordfall am Gardasee verwickelt. Sie kann es einfach nicht lassen, sich nicht einzumischen. Es gibt aber auch einen Verdächtigen zu entlasten. Das Ganze spielt am schönen Gardasee und man möchte sich sofort an den Ort begeben. Doro und Louisa haben so viel mit dem Mordfall zu tun, da rückt Louisas Auftrag gänzlich in den Hintergrund. Hier stehen die Ermittlungen im Vordergrund.
Fazit: Dies ist ein Krimi mit mediterranem Flair und guten Gerichten. Dazu kommen sympathische Charaktere. Es lässt sich leicht und locker lesen und gekocht wird auch zwischendurch. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
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Daniel Decker erwacht in einem fremden Bett. Neben ihm liegt eine blutüberströmte Leiche. Am Tag zuvor war er auf einem Kostümfest, kann sich aber nicht erinnern, wie er in das fremde Bett kam und taucht unter. Die Journalistin Jette Johannsen war ebenfalls auf dem Fest und ist neugierig. Hauptkommissar Falk Richter ermittelt in dem Fall. Jette kontaktiert Daniels Lebensgefährten auf und empfiehlt den Privatdetektiv Horst Hemer. Jette versucht herauszufinden, was wirklich geschah, und kommt in Gefahr.
Es beginnt gleich spannend. Die Ermittlungen gestalten sich zunächst schwierig. Ein Verdächtiger ist gleich gefunden, aber es mehren sich Zweifel, ob er wirklich schuldig ist. Die Zusammenarbeit zwischen Jette, Helmer und Falk ist sehr gut, da sie sich untereinander austauschen.
Fazit: Das Buch zeichnet sich durch angenehme Charaktere und die Kulisse von Sylt aus. Der Schreibstil ist locker und leicht lesen zu lesen. Dies ist bereits der vierte Fall, der jedoch unabhängig von den anderen gelesen werden kann. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne
Ein vierjähriges Mädchen wird vermisst und nach zwei Tagen tot aufgefunden. Andresen und sein Team nehmen die Ermittlungen auf und stellen fest, dass die Ehe der Eltern alles andere als harmonisch ist. Es passiert ein weiteres Unglück innerhalb der Familie und die Ermittler sind erst mal ratlos. Akribisch in ihrer Recherche finden sie eine erste Spur.
Dies ist bereits der 13. Fall für Andresen und sein sympathisches Team, und es wird nicht langweilig. Alle sind fassungslos, dass ein kleines Mädchen ermordet wurde. Es scheint, dass die Eltern etwas zu verbergen haben. Sie benehmen sich befremdlich. Aber Stück für Stück finden sie immer mehr heraus. Dies wird spannend erzählt. Ich mag das gesamte Team und auch die Einblicke in deren Privatleben. Es gibt hier keine Zickereien. Sehr sympathisch allesamt.
Fazit: Es ist ein spannender Krimi mit sympathischen Charakteren, die harmonisch zusammenarbeiten. Er hat mich sehr gut unterhalten, und der Autorin ist es gelungen, die Spannung von Anfang an hochzuhalten. Mit dem Ende hätte ich so nicht gerechnet. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Weitere Rezensionen findet ihr unter: https://helgasbuecherparadies.com
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Ein früherer Kollege nimmt Kontakt mit Carl Sopran auf, denn im Immobiliensektor am Bodensee und Umgebung soll ein Clan tätig sein. Da er fast pleite ist und wieder als Journalist Fuß fassen möchte, nimmt er das Angebot an. Gestört bei seiner Recherche wird er, als Francesca ein aufgerissenes Paket mit brisantem Inhalt erhält. Seine Spürnase ist geweckt, als der Paketbote spurlos verschwunden ist. Er sticht bei seinen Recherchen in ein Wespennest ungeahnten Ausmaßes und gerät zwischen die Fronten.
Dies ist bereits der dritte Fall für Carl Sopran und mein erstes Buch von Helmut Jäger. Anfangs war es nicht einfach, alle Handlungsstränge zu verfolgen. Viele Themen hatten mich zunächst verwirrt. Aber nach und nach konnte ich die Zusammenhänge besser verstehen. Es gibt mehrere Schauplätze, die erst viel später zusammengeführt werden. Im beschaulichen Ravensburg wird Carl in einen kriminellen Sog gezogen, der große Ausmaße annimmt. Nicht nur einmal wird es für ihn gefährlich, als er sich den Kriminellen nähert. Carl hatte jetzt nicht unbedingt meine Sympathie, denn er wirkt unstrukturiert und vernachlässigt sich selber. Was mir wiederum sehr gut gefallen hat, ist seine Beharrlichkeit, den Dingen auf den Grund zu gehen. Er verbeißt sich in den Fall mit Hilfe von Francesca und Julia.
Fazit: Es ist ein spannender Regionalkrimi mitten in der idyllischen Bodenseeregion und Umgebung, sowie im Montafon, mit sehr kriminellen Machenschaften. Kurze Kapitel und ein flüssiger Schreibstil ließen mich nur so durch die Zeilen gleiten. Die Spannung steigerte sich immer mehr bis zum Showdown. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne
Meine Rezension zu Birgid Windisch Bischofsgrüner Schneemann-Samba
Magda, Herbert und Fränzchen verbringen ihren Urlaub in Bischofsgrün. Fast schon zur Gewohnheit wird, dass sie das Verbrechen anziehen, denn sie finden, kaum dass sie angekommen sind, eine Leiche. Was zuerst wie Selbstmord aussieht, entpuppt sich schnell als Mord. Nicht genug bekommt der Täter, denn er mordet immer schneller. Unterstützung hat Magda durch Susi und Eddie, die auch ihren Urlaub dort verbringen, und den Fichtelgebirgs-Kommissaren Bella und Eduard. Wird es ihnen gelingen, den Täter zu stoppen?
Dies ist bereits der achte Mümlingtalkrimi und er hat mich wieder sehr gut unterhalten. Er spielt in Bischofsgrün, und die Autorin bringt uns mit viel Lokalkolorit die Gegend näher. Das Team ist eigentlich zur Erholung da, aber da der Mörder keine Pause macht, ermitteln sie akribisch. Sie stellen fest, dass er schon viel früher mit seinen Taten begonnen hat. Dabei stellt sich die Suche nach dem Serienmörder nicht einfach dar. Er ist ihnen immer einen Schritt voraus. Wechselnde Perspektiven, auch aus Tätersicht, halten das Ganze spannend. Der Täter labt sich an der Angst seiner Opfer. Er ist gefühlskalt und hat Freude am Morden.
Fazit: Es ist ein spannender Krimi mit viel Lokalkolorit, der zum Ende richtig dramatisch wird und es gibt einen Helden zu feiern. Mir hat es wieder viel Vergnügen bereitet, mitzurätseln, wer dahintersteckt. Auch das Team gefiel mir ausgesprochen gut. Es hat die richtige Mischung von Humor, Spannung und Ermittlungsarbeit. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
*unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar“ für das ich mich bedanke. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/
Wie ihr Lebensgefährte Herbert so schön sagt: „Leichen pflastern ihren Weg!“ Wenn Magda Wild in den Urlaub fährt, machen die Mörder zuhause Pause und dafür wird fleißig am Urlaubsort gemordet. So auch diesmal, als Magda und Herbert mit Fränzchen in Bischofsgrün Urlaub machen. Die erste Leiche lässt nicht lange auf sich warten. Gleich am ersten Tag finden sie ihren ersten Toten! Ein verrückter Mörder mordet nach einem morbiden System, das nur für ihn Sinn ergibt. Wird es den Mümlingtaler Ermittlern, zusammen mit den Bayreuther Kommissaren, Bella und Eduard gelingen, den Mörder zu fassen? Es wird nicht einfach werden, denn er lässt den Kommissaren kaum Zeit, für eine Atempause. Zum Glück lassen sie sich auch diesmal nicht ins Bockshorn jagen und geben nicht auf und treiben den infamen Mörder zusammen in die Enge!
Michael Friedensfurt beobachtet einen Mord. Er wird dabei bemerkt und die Killer verfolgen seine Spur. Dann muss er eine weitreichende Entscheidung fällen. Ein anonymer Anrufer schickt Kommissar Frank Gerste und seine Kollegin Corinne Meier an einem vermeintlichen Tatort. Dort gibt es aber kaum verwertbare Spuren. Sie haben es plötzlich mit einem äußerst kniffligen Fall zu tun. Nichts passt zusammen und doch kommen sie im Laufe der Zeit dem Täter näher.
Diese Wuppertal Krimi beginnt gleich spannend und es geht sofort zur Sache. Es ist nichts für schwache Nerven. Die Besprechungen im Kommissariat fangen bei einer guten Tasse Kaffee an. Da geht das Denken doch gleich leichter. Rückblickend begleiten wir Michael Friedensfurt, der vor einer moralischen und schwerwiegenden Entscheidung steht. Friedensfurt ist glaubhaft und authentisch dargestellt. Mir haben die Perspektivenwechsel sehr gut gefallen. Bringen sie doch Abwechslung ins Geschehen. Sehr gut ist die Ermittlungsarbeit und Einblicke in die Jagd. Am Ende werden alle losen Zusammenhänge gekonnt zusammen geführt.
Fazit: Es ist ein spannender Krimi, der in Wuppertal spielt. Gleichermaßen gibt es Einblicke bei Opfer und Täter. Hier spielt Moral eine große Rolle. Der Plot ist raffiniert konstruiert. Anfangs läßt sich nicht erahnen, wohin das Ganze führt. Die Kommissare leisten gute Ermittlungsarbeit. Corinne war mir nicht so sehr sympathisch und das Kaffeetrinken war mir etwas zu viel des Guten. Die Story wird mit etwas Sarkasmus und Ironie untermalt. Mit dem Ende hadere ich ein wenig. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/