Blunk Malin – Todesspiel

Rezension

Ein Sonntagsausflug nimmt für ein Ehepaar eine tragische Wende. Die Frau erwacht verletzt in einem Feld ohne Erinnerungen, während von ihrem Ehemann jede Spur fehlt. Viola und Karl entdecken die Frau, und Viola bemerkt einige Ungereimtheiten, weshalb sie inoffiziell ermittelt. Kurze Zeit später wird in der Nähe des Unfalls eine Leiche gefunden, und nun kann das gesamte Team unter Matti Andresen der Sache auf den Grund gehen.

Dieser Band ist der 16. Fall für Andresen und sein Team, und lässt sich auch ohne Kenntnis der vorherigen Fälle gut lesen. Es beginnt spannend und bleibt es auch.
Sie stoßen auf ein verlassenes Auto, dessen Nummernschild fehlt. Die verletzte Frau scheint anfangs keine Erinnerungen zu haben, und ihr Ehemann ist verschwunden.Das Team ermittelt in alle möglichen Richtungen, ohne dass zunächst ein Motiv oder ein Täter sichtbar wird. Plötzlich gibt es jedoch einen Hinweis, der eine unerwartete Wendung bringt. Von diesem Punkt an kommen sie Schritt für Schritt dem Täter näher. Zudem gibt es Einblicke in das Privatleben der Ermittler, was das Ganze etwas auflockert.

Fazit: Dies ist ein spannender Krimi mit einem harmonischen und starken Team. Bis zum Schluss blieb ich im Unklaren darüber, wohin die Handlung tatsächlich führt. Ein unblutiger Krimi, der die Vorfreude auf mehr weckt. Ich freue mich auf die Fortsetzung.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Hafermeyer Franz Die Maultaschenmorde

Buchvorstellung

Ein skalpierter Toter am Augsburger Hochablass, ein zweiter wie gekreuzigt am Segelbootmast – Kommissarin Elsa Dorn und Privatdetektiv Sven Schäfer stehen vor einem Albtraum: Ein Serienmörder geht um! Und niemand weiß, was die Opfer verbindet.

Je tiefer das ungleiche Ermittlerduo in den Fall eintaucht, desto deutlicher wird: Die Spur führt in die Vergangenheit. Zwischen ominösen Prophezeiungen einer Wahrsagerin, geheimnisvollen Symbolen und absonderlichen Leidenschaften entfaltet sich ein Fall, der alle Beteiligten an ihre Grenzen bringt.

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Lautenschläger Angela – Schwarze Schuld

Rezension

Lena Becker hat die Stelle der neuen Bezirksschornsteinfegerin in Jork im Alten Land übernommen. Ihr Vorgänger hatte einen Sturz vom Dach und das erscheint ihr merkwürdig. Kurz davor ist auch der Dorfarzt ums Leben gekommen, und Lena vermutet, dass es bei beiden Vorfällen nicht mit rechten Dingen zugegangen ist. Bürgermeister Hajo von Kiesow plant, ein neues Baugebiet zu entwickeln, wobei nicht nur die Apfelbauern um ihre Existenz fürchten. Er benötigt Lenas Unterstützung, um den Bürgern das Bauprojekt schmackhaft zu machen. Jedoch möchte Lena herausfinden, was es mit den Todesfällen der beiden Männer auf sich hat.

Zunächst sucht Lena Hilfe bei dem Polizisten Kevin Timmermann. Dieser glaubt nicht sofort an Mord, steht ihr aber trotzdem zur Seite. Kevin scheint nicht besonders klug zu sein. Mit der Journalistin Isabell gewinnt Lena eine weitere, wertvolle Quelle für Informationen. Die Interaktion zwischen Bürgermeister Hajo und Lena fand ich besonders gelungen. Was hinter dieser Geschichte steckt, bleibt lange Zeit unklar.

Fazit: Dies ist ein eher ruhiger Kriminalroman, der durch seine Charaktere lebendig wird. Die Ermittlungen wirken anfangs ein wenig unprofessionell. Am Ende wurden alle offenen Fragen zufriedenstellend geklärt. Wer auf ruhige, von Charakteren gesteuerte Krimis steht, ist hier genau richtig.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

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Hebesberger Roland – Kripo Nordsee Hasserfülltes Borkum

Rezension

Nachdem Tim nicht nach Hause gekommen ist, machen sich seine Eltern Mathilda und Louis Schulze auf die Suche nach ihm und entdecken ihn tot im Wald. Hanna Janssen erhält zusammen mit Hauptkommissar Lasse Klaasen den Auftrag, den Fall aufzuklären. Das ist keine simple Aufgabe, da viele Fragen offen sind und zunächst keine Antworten zur Verfügung stehen. Es scheint jedoch klar, dass ein jugendlicher Scherz die Ursache für das Geschehen und Tim ein Opfer von Mobbing war. Die Einwohner von Borkum haben den Eindruck, dass die Eltern in die Angelegenheit verwickelt sind. Bald tritt ein sogenannter Rächer auf den Plan.

Der Beginn der neuen Kripo-Nordsee-Serie spielt auf der Insel Borkum und behandelt ein aktuelles und ernstes Thema. Es geht um Mobbing, soziale Isolation und die gravierenden Folgen, die daraus resultieren können. Im Fokus steht Tim, ein schüchterner und introvertierter Teenager, der von anderen Jugendlichen schikaniert wird.
Hanna und Lasse arbeiten trotz ihrer persönlichen Differenzen gemeinsam an dem Fall. Zu Beginn wirkt Hanna distanziert und wenig sympathisch, aber nach und nach wird mehr über ihre Lebensgeschichte und ihre Beweggründe bekannt. Lange war ich von Hanna nicht begeistert, bis ich ihre Gründe verstand.

Fazit: Dies ist ein vielversprechender Start einer neuen Reihe. Der Autor schafft es, ein aktuelles Thema einfühlsam zu behandeln. Der Spannungsbogen bleibt eher subtil. Ich bin bereits gespannt auf die Fortsetzung.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

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Hebesberger Roland Kripo Nordsee Hasserfülltes Borkum

Buchvorstellung

Am Emmich-Denkmal auf Borkum machen die Schulzes eine erschütternde Entdeckung: Ihr Sohn Tim ist tot. Ganz Borkum schweigt, tuschelt hinter vorgehaltener Hand, und die Schulzes, die nie richtig zur Insel gehört haben, stehen isoliert da.
Für Ermittlerin Hanna Janssen bedeutet der Fall mehr als nur ein neues Verbrechen, denn sie wird mit Hauptkommissar Lasse Klaasen konfrontiert, einem Mann, der ihr das Leben in ihrer Kindheit zur Hölle gemacht hat. Alte Wunden und unausgesprochene Konflikte machen jede Zusammenarbeit zur Zerreißprobe.
Je tiefer das ungleiche Duo gräbt, desto deutlicher wird, dass ein scheinbar harmloser Streich völlig außer Kontrolle geraten ist – doch die Wahrheit über das Mobbing will niemand aussprechen. Währenddessen richtet sich der Zorn eines rätselhaften Rächers gegen die Familien der Jugendlichen, die Tim gequält haben, und entfacht auf der windgepeitschten Insel eine Spirale aus Angst, Schuld und Vergeltung.

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Blunk Malin Todesspiel

Buchvorstellung

Ein Sonntagsausflug von Kiel nach Eckernförde endet in einem Albtraum. Ein junges Paar wird von einem Motorradfahrer verfolgt, es kommt zum Unfall und die Frau wacht schwer verletzt in einem Waldstück auf. Ihr Mann ist verschwunden und das Auto steht leergeräumt auf einem Acker. Nicht einmal mehr Kennzeichen sind vorhanden.
Viola und Dr. Karl Nowak, die zur selben Zeit auf einem Motorradausflug unterwegs sind, finden wenig später die Verletzte. Die Frau erinnert sich an nichts. Viola möchte eigentlich nur helfen und ermittelt inoffiziell, doch schnell kommt ihr der Verdacht, dass die Unbekannte mehr weiß, als sie zugibt. Als man wenige Tage später einen Toten in einem Waldstück ganz in der Nähe findet, wird die Sache offiziell. Matti Andresen und sein Team beginnen zu ermitteln und stehen vor einem Geflecht aus Lügen, falschen Identitäten und gefährlichen Wahrheiten.
Die Ermittlungen gleichen einem Stich ins Wespennest und plötzlich wird alles Wissen infrage gestellt. Denn nichts an diesem Fall ist, wie es scheint.

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Wolf Klaus-Peter – Ostfriesenerbe

Rezension

Erst wird eine Leiche im Krimimuseum entdeckt und kurz darauf im Teemuseum. Schon wird von einem Museumsmörder gesprochen. Ann Kathrin Klaasen zweifelt daran, dass die Morde zusammen hängen, denn als sie erfährt, dass Helga Bornemann ermordet wurde, erkennt sie auch, dass ihr eigenes Leben in Gefahr ist. Helga hat ihr ein Vermächtnis hinterlassen, das tödlich sein könnte.

Es gibt mehrere spannende Handlungsstränge. Einerseits hat Ann Kathrin ein gefährliches Vermächtnis erhalten, das sie in große Gefahr bringt. Andererseits gibt es nach dem Tod von Roberta im Krimimuseum Erben, die mögliche Motive hatten. Zudem gibt es weitere Mordopfer, was die Spannung stetig erhöht.
Rupert fand ich besonders interessant. Seine Figur wirkt glaubwürdig und vielversprechend für die Fortsetzung.

Fazit: Auch dieser Teil ist von Anfang an spannend. Ostfriesland als Kulisse bietet viel Interessantes, und die Beschreibungen wecken das Verlangen, die Region selbst zu entdecken. Ich hätte am liebsten sofort die Reise dorthin gemacht. Der Showdown ist packend, dramatisch und fesselnd zugleich. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung da Rezensionsexemplar wofür ich mich herzlich bei S. Fischer Verlag bedanke

Teil 19 https://helgasbuecherparadies.com/2025/03/05/wolf-klaus-peter-%f0%9f%93%96-ostfriesennebel/

Kalpenstein Friedrich – Prost, auf die Fischer

Rezension

Bei einem Betriebsausflug des Kommissariats Brunngries entdecken sie eine Leiche im Frillensee. Harald Lorenz war nicht besonders angesehen. Er hatte sich viele Feinde unter den Fischern geschaffen. Tischler und Fink befragen zahlreiche Beteiligte, aber zunächst bleiben sie ratlos. Wer könnte einen Grund gehabt haben, Harald im See zu ertränken?

Dies ist das zwölfte Buch der Brunngries-Serie und bietet, wie gewohnt, eine unterhaltsame und zugleich spannende Lektüre. Der Ausflug endet plötzlich mit dem Fund der Leiche im malerischen Frillensee. Die Ermittlungen ziehen sich hin, doch der Autor versteht es, die Spannung aufrechtzuerhalten. Neben der Hauptgeschichte gibt es erneut Nebenerzählungen mit Tereza und Nori, die mir wieder gut gefallen haben. Natürlich fehlt auch Resi nicht.

Fazit: Das Buch ist humorvoll und herrlich unterhaltsam. Die Handlung ist durchweg spannend, und der Autor überrascht immer wieder mit kreativen Ideen, sodass kein Fall dem anderen ähnelt. Bis zum Ende rätselte ich mit, doch der Täter war nicht leicht zu erraten. Der Wortwitz und die Satzkreationen zeichnen den Autor aus und verleihen dem Buch einen hohen Wiedererkennungswert. Tischler und Fink lösen wie gewohnt den Fall nach der bewährten T + F- Methode.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Brunngries- Reihe https://helgasbuecherparadies.com/2023/09/04/kalpenstein-friedrich-brunngries-reihe/

Althoff Doris Die ungerechte Vergeltung am IJsselmeer

Buchvorstellung

Die deutsche Hauptkommissarin Wallis Windsbraut lernt in einer Livemusik-Kneipe in den Niederlanden Jos van Dam kennen und genießt den Abend. Das Erwachen am Strand ist ernüchternd, jemand hat sie und ihren neuen Bekannten außer Kraft gesetzt. Ihr alter Opel Kapitän, der Leichenwagen des ehemaligen elterlichen Bestattungsunternehmens, ist verschwunden. Und mit ihm Daan Maartens, der Gerichtsmediziner, der sich einer bizarren, lebensgefährlichen Herausforderung stellen muss. Eine Leiche, die ein Geheimnis umgibt, führt nach Alkmaar, der beliebten niederländischen Stadt mit Grachten, Käsemarkt und historischem Stadtkern. Zwangsläufig ermittelt Windsbraut wieder zusammen mit den niederländischen Kollegen. Auch Fleur van den Berg ist mit dabei. Sie entschließt sich, ihr Baby zur Adoption freizugeben, was sie ihre Freundschaft zu dem hypersensiblen Rudi kosten wird. Am Ende könnten eine falsche Fährte und eine unbedachte Aussage zwei Menschen das Leben kosten.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.