Juli 1949. Zwei Monate nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland geht in Hamburg alles seinen gewohnten Gang, zumindest bei Ida Rabe. Die Schutzpolizistin teilt sich das Büro an der Reeperbahn mit Heide Brasch und ihr Leben mal mehr, mal weniger mit dem Gerichtsmediziner Ares Konstantinos. Als am Strand von Övelgönne die Leiche eines Jungen angeschwemmt wird, ist Ida erschüttert: Handelt es sich bei ihm um dasselbe Kind, das Heide und sie ein paar Monate zuvor halb erfroren und stark abgemagert in einem Hauseingang gefunden haben? Ida schwört, es herauszufinden. Die Spur führt sie auf die Elbinsel Waltershof, zu einer kleinen verschworenen Gemeinschaft. In deren Mitte: selbsternannter Wunderheiler Wilhelm Maurer. Ida bleibt nichts anderes übrig, als sich unter seine Anhänger zu mischen. Doch jemand wird auf sie aufmerksam und es wird gefährlich für Ida.
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Meine Rezension zu Fabian Schlumberger Preis des Zorns
Leonhardt Kanter erwacht in den gefährlichen Straßen von Caracas und hat jegliche Erinnerung an seine Vergangenheit verloren. Doch Unterstützung findet er bei Marta und Miguel, die ihm helfen, nach und nach seine Erinnerungen zurückzugewinnen. Es wird schnell klar, dass seine eigene Familie ihn beseitigen wollte, um zu verhindern, dass er die kriminellen Machenschaften seines Vaters und Bruders aufdeckt. Diese schrecken vor nichts zurück, um ihn zu stoppen.
Hier werden die Abgründe sowie familiäre Loyalität und kriminelle Machenschaften aufgedeckt. Leonhardt ist seit seiner Kindheit in die kriminellen Aktivitäten seiner Familie verwickelt, und sein später Wunsch, die Wahrheit ans Licht zu bringen, macht ihn zu einer ebenso sympathischen wie tragischen Figur. Die ständige Bedrohung durch seinen brutalen Bruder Edmund, der als gnadenloser Widersacher agiert, trägt zur spannungsgeladenen Atmosphäre der Erzählung bei.
Fazit: Die Erzählweise ist spannend, auch wenn einige Elemente der Geschichte etwas überzogen wirken. Die Schauplätze reichen von Venezuela über die Schwäbische Alb bis nach New York. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
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Meine Rezension zu B.C. Schiller Gretchen Larssen und die Ostseetränen
Nach einer dramatischen Rettungsaktion erhält Gretchen ein verstörendes Video. Es gilt, ein kleines Mädchen zu retten. Am Tatort entdecken die Ermittler eine männliche Leiche, doch vom Mädchen fehlt jede Spur. Die Sonderkommission tappt im Dunkeln und die Zeit läuft ihnen davon.
Im siebten Fall für die Ermittlerin Gretchen Larssen dreht sich alles um das schockierende Video und das geheimnisvolle Verschwinden des Mädchens. Die Ermittlungen führen Gretchen und Henry zu einer Gärtnerei, die straffällige Jugendliche beschäftigt. Hier wird die Geschichte nicht nur spannend, sondern auch emotional, denn das Schicksal des vermissten Mädchens weckt Gretchens Erinnerungen an ihren eigenen verschwundenen Sohn. Die Frage, ob das Video mit ihrem persönlichen Verlust in Verbindung steht, sorgte bei mir für eine ständige Anspannung und hielt mich in Atem. Das Autorenpaar versteht es sehr gut, die Zeit als drängenden Faktor einzusetzen, was die Spannung weiter erhöht. Zudem wird ein weiteres überraschendes Geheimnis lüftet.
Fazit: Diese in sich abgeschlossene Geschichte ist ein spannender und fesselnder Kriminalroman, der durch die winterliche Kulisse eine besonders beklemmende Atmosphäre schafft. Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
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Meine Rezension zu Alexandra Benedict Das mörderische Christmas Puzzle
Fünf Tage hat die Rätselrentnerin Edie O’Sullivan Zeit, um vier Morde zu verhindern. Ein Päckchen mit Puzzlestücke hat sie erhalten, und nur durch das Lösen dieses Rätsels kann sie das drohende Unheil abwenden. Gemeinsam mit ihrer Nachbarin Riga setzen sie alles daran, die Lösung zu finden. Werden sie es schaffen?
In dieser Geschichte steht die 80-jährige Edie im Mittelpunkt, die innerhalb von nur fünf Tagen vor der Herausforderung steht, vier Morde zu verhindern. Zusammen mit ihrer 90-jährigen Nachbarin Riga begibt sie sich auf die Suche nach Antworten, um das bevorstehende Unheil abzuwenden. Die Charaktere sind durchaus bemerkenswert. Eddie, die mit ihren Kaugummiblasen und schrillen Outfits auffällt, und Riga, die ihr mit sage und schreibe 90 Jahren zur Seite steht. Leider konnten diese Charaktere bei mir nicht die gewünschte Sympathie hervorrufen.
Fazit: Ich fand die grundlegende Idee des Buches ansprechend, die Umsetzung konnte mich jedoch nicht vollständig überzeugen. Die Spannung, die ich mir von einem Krimi erhofft hatte, stellte sich bei mir nicht ein, und die Lösung des Rätsels war leider nicht so fesselnd, wie ich es mir gewünscht hätte. Die Handlung zog sich in einigen Passagen und ließ mich eher unbeteiligt zurück. Vielleicht finden andere Leser mehr Gefallen an dieser Geschichte, für mich persönlich war sie jedoch bedauerlicherweise nicht das, was ich mir erhofft hatte. Von mir gibt es ⭐⭐⭐
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Die Hochzeit von Viola Meissner und Dr. Karl Nowak wird jäh unterbrochen, als die Braut in einen mysteriösen Unfall verwickelt wird. Viola scheint schwer verletzt, doch von ihr fehlt jede Spur. Die Ermittler Matti Andresen und sein Kollege Bastian Geisler machen eine Entdeckung, die sie fast verzweifeln lassen. Ihre Suche nach Viola gestaltet sich extrem schwierig.
Dieser Teil beginnt mit einem Prolog, der sofort fesselt. Von der ersten Seite an spürte ich die Spannung, die sich durch die gesamte Geschichte zieht. Die Entführung von Viola an ihrem Hochzeitstag ist dramatisch, der nicht nur für Aufregung sorgt, sondern auch die Ermittler vor ein scheinbar unlösbares Rätsel stellt. Die wechselnden Perspektiven sorgen für fesselnde Erzählungen, sodass es nie langweilig wird. Eine unerwartete Wendung trägt zusätzlich zur Spannung bei, und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Fazit: Dies ist bereits der 14. Fall für Ermittler Andresen, und es ist beeindruckend, wie es der Autorin gelingt, immer neue Geschichten zu kreieren. Ich fand, dieses Buch gehört zu den stärksten und spannendsten der gesamten Reihe. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
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Meine Rezension zu Dany R. Wood Nur Norbert malte blauer
Oma Käthe und ihr Nachbar laden zum Malkurs in ihre Pension ein. Die Gäste sind ein bunter Mix, aber die Harmonie bleibt etwas auf der Strecke. As der Nachbar der Familie Backes tot aufgefunden wird, ist es vorbei mit der Ruhe in dem beschaulichen Hirschweiler. Jupp Backes ist fest davon überzeugt, dass es sich um Mord und nicht um Suizid handelt, und die Liste der Verdächtigen ist lang. Zu allem Überfluss hat auch die Familie Backes mit privaten Problemen zu kämpfen. Tochter Eva gerät in einen Streit mit ihrer Mutter, und der Haussegen hängt schief. Jupp steht vor der Herausforderung, sowohl den Mörder zu entlarven als auch den familiären Konflikt zu schlichten.
Dies ist bereits der achte Fall für den außergewöhnlichen Ermittler Jupp Backes. Wie man es vom Autor gewohnt ist, wird der Malkurs mit viel Humor geschildert, während er sich schnell zu einem Schauplatz des Verbrechens entwickelt. Als Jupp den Nachbarn tot entdeckt, ist er sofort in seinem Element und glaubt nicht an einen Suizid. Die Ermittlungen gestalteten sich jedoch knifflig, denn die Vielzahl an Verdächtigen im Malkurs sorgen für jede Menge Arbeit. Besonders hervorzuheben ist Oma Käthe, die mit ihrem Charme für Stimmung sorgt.
Fazit: Als begeisterter Fan der Reihe muss ich jedoch gestehen, dass dieser Band etwas hinter seinen Vorgängern zurückbleibt. Die Handlung ist dennoch amüsant und wartet mit einem spannenden Finale auf. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
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Meine Rezension zu Kirsten Weinhold Isleen Tödliche Seeligkeit
Die frisch ernannte Detecive Inspectorin Isleen Fenney wird an einem Tatort an die malerische Westküste Irlands gerufen. In einer Klosterruine liegt die Leiche einer Frau, die auf christliche Weise auf einem Altar abgelegt wurde. Isleen bildet ein Ermittlerteam, bestehend aus dem erfahrenen Tyron Sheehan und dem ehrgeizigen, jungen Kilian Davis. Unterstützung erhalten sie zudem von den örtlichen Polizei-Behörden. Die Ermittler tappen lange im Dunkeln, und als ein weiteres Mädchen verschwindet und ein toter Mönch gefunden wird, gilt es schnell zu handeln. Werden sie das verschwundene Mädchen lebend finden?
Es beginnt mit dem schockierenden Fund eines toten Mädchens, gefolgt vom Verschwinden einer weiteren jungen Frau. Sofort wird deutlich, dass höchste Eile geboten ist, um den Täter zu fassen, der ihnen stets einen Schritt voraus zu sein scheint. Es gibt gelegentliche Einblicke in das Leben des Täters, ohne dass ich ahnte, wer dahintersteckt. Diese Perspektivenwechsel bringen Abwechslung in die Erzählung. Die Vielzahl an Verdächtigen sorgt für zusätzliche Spannung. Isleen ist eine sympathische Figur, die sich nie in den Vordergrund drängt, sondern durch ihre Art und ihre Professionalität besticht. Ihre Beziehung zu ihrem Kollegen Tyron, der anfangs skeptisch gegenüber ihrer Beförderung ist, entwickelt sich zu einem starken Team, das durch ein gutes Zusammenspiel überzeugt. Die spannende Ermittlungsarbeit und die geschickte Verhörtechnik haben mich begeistert.
Fazit: Es ist ein spannender Irland-Krimi, der mit einer guten Handlung, sympathischen Charakteren und mit Einblicken in die Psyche des Täters punktet. Ich freue mich darauf, mehr von Isleen und Tyron zu lesen und ihre nächsten Fälle zu verfolgen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Buchvorstellung Alexandra Benedict Das mörderische Christmas Puzzle
Es ist kurz vor Heiligabend. Schnee fällt auf die Straßen der englischen Kleinstadt – und auf die Türschwelle von Rätselexpertin Edie O’Sullivan. Dort liegt ein mysteriöses Päckchen: sechs Puzzleteile, die den Ausschnitt eines blutigen Tatortes zeigen. Dazu eine bedrohliche Nachricht: Wenn es Edie nicht gelingt, alle Teile zusammenzufügen und den Absender aufzuhalten, werden bis Weihnachten mindestens vier Menschen sterben. Ein schlechter Scherz? Da taucht das erste Opfer mit einem Puzzleteil in der Hand auf, und Edie begreift, dass sie bei diesem Puzzle um Leben und Tod spielt.
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Pia Herzog vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Ich, Pia Herzog, wurde 1959 in Niedersachsen, Deutschland, geboren. Während der Pandemie entdeckte ich meine Leidenschaft für das Schreiben als „Stay-at-home“-Autorin. In dieser Zeit erkannte ich die Kraft der Worte für mich. Meine Werke spiegeln die Vielfalt des menschlichen Lebens wider und erzählen emotionale, spannende Geschichten, die das Herz berühren. Obwohl ich erst spät begonnen habe, wurde deutlich, dass es nie zu spät ist, die kreative Seite zu entfalten. Heute schreibe ich immer noch, denn einmal angefangen, lässt einen das Schreiben nicht mehr los.
Es bleibt chaotisch: Voll verrückt – Umzugschaoten setzt die erfolgreiche Reihe um Alexander Humbolt fort und stürzt ihn dieses Mal beim Renovieren einer alten Villa in die skurrilsten Situationen.
Als Maike und Alex vollkommen unverhofft ein etwas baufälliges Haus in Tübingen erben ahnen sie noch nicht, dass ihnen die Renovierung der »Villa Mimmi« alles abverlangen wird. Erneut stürzen sich die beiden mit Leib und Seele in ein neues Abenteuer und lassen sich weder von motorradfahrenden Biker-Omis noch von paragrafentreuen Bauamtsinspektoren von ihrem Ziel abbringen. Morsche Terrassen, irre Handwerker und tierische Untermieter sorgen auf dem Weg ins eigene Traumhaus ebenso für Überraschungen wie unfreiwillige Volksfestbesuche und Kletterpartien auf regennassen Dächern.
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