Laura Jacobs Tag fängt bescheiden an. Ihr Mietvertrag wird gekündigt und sie muss am Schalter ihrer Bank aushelfen. Dann stürmen Bankräuber die Filiale. Sie reagiert besonnen und kann das Schlimmste verhindern. Dafür wird ihr ein Job als Filialleiterin in Aussicht gestellt. Als angehende Filialleiterin kommt sie einem Betrug riesengroßen Ausmaßes auf die Spur. Dabei gerät sie und ihr früherer Chef zwischen die Fronten. Selbst vor Mord wird nicht haltgemacht.
Dieser Finanzthriller von Veit Etzold hat es mir angetan. Von Anfang an herrscht eine Spannung, die nicht nachlässt. Laura und ihr Mann Tom müssen sich mit der Kündigung ihres Mietvertrages auseinandersetzen. Dann erlebt sie ein Banküberfall und kommt einem millionenschweren Betrug auf die Schliche. Laura gefällt mir sehr. Sie denkt und handelt strukturiert, ist dennoch sympathisch und taff. Sie kämpft für den Erhalt ihrer Wohnung, gleichzeitig nimmt sie den Kampf gegen die ganz Großen auf. Überhaupt sind alle Charaktere großartig und gut beschrieben. Es gibt sehr verständliche Einblicke in die Finanzwelt, was Aktien betrifft, ohne zu langweilen. Den Erzählstil finde ich ausgesprochen gut und verständlich. Wer mehr über die Bankenwelt wissen will, ist hier genau richtig, benötigt aber kein Hintergrundwissen. Man spürt, dass der Autor weiß, wovon er schreibt.
Fazit: Ein sehr spannender Finanzthriller mit sympathischen Charakteren haben mich äußerst gut unterhalten. Dies ist der Auftakt einer neuen Reihe und endet mich einem Cliffhanger, der schon sehr neugierig auf die Fortsetzung macht. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐ Vielen Dank an Droemer Knaur für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/
Vor einigen Tagen ist der neue Thriller ‚BLUTVOGEL-Am Ende der Lüge‘ der Bestseller-Autorin Astrid Korten, erschienen. Astrid Korten ist für ihre tiefgründigen Thriller und Psychothriller bekannt, folgt der Spur der Verbrechen, stellt kritische Fragen, gräbt Storys aus, die oft im Verborgenen bleiben. Ihr Schreibstil ist intelligent und mitreißend, ihre Feder kann gnadenlos böse sein. Sie versteht es meisterhaft, ihre Leser spannend zu unterhalten, sie in Angst und Schrecken zu versetzen, sie komplett zu verwirren, und sie stets mit einem fulminanten Ende zu verblüffen. In ihren Werken geht es oft um wahre Begebenheiten, um brandaktuelle, kritische Themen oder um Geschehnisse, die weit in der Vergangenheit zurückliegen, aber immer noch großen Einfluss auf die Gegenwart haben. Ihre Romane erreichen stets die Bestsellerlisten, in USA wurde Sie mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt wurde SIBIRIEN(SIBERIA) verfilmt. Dass die Autorin keine Berührungsängste hat sich mit dem hochbrisanten Thema auseinanderzusetzen, beweist sie mit „BLUTVOGEL-Am Ende der Lüge“. Hier widmet sie sich dem Glaubensfanatismus. Astrid hat mir ein kurzes Interview zum Roman gegeben.
🎤 Astrid, worum geht es in dem Psychothriller „Blutvogel-Am Ende der Lüge? Um die nach außen hin perfekte, strenggläubige Familie Wolkow in Taubendorf. Nesthäkchen Aljona glaubt nicht an Gott. Eines Tages erwischt Vater Gregor das Mädchen dabei, wie es nachts heimlich im Wald tanzt. Er wendet sich an den Ältestenrat der örtlichen Glaubensgemeinschaft. Aljonas Ungehorsam wird hart bestraft – mit verheerenden Folgen. Zweiundzwanzig Jahre später ist es keinem der Wolkow-Kinder gelungen, dem Terror des gläubigen Vaters zu entkommen. Das Böse zieht wie ein Sturm auf, als auf Aljona geschossen wird. Lang gehütete Geheimnisse drängen an die Oberfläche – mit tödlichen Folgen.
🎤 Warum hast Du das Thema Glaubensgemeinschaft und Bigotterie aufgegriffen? Knapp vierzig Prozent aller Deutschen fühlen sich keiner Religion zugehörig, umso erstaunlicher ist es, dass sie dennoch unsere Gesellschaft beeinflusst. Was der religiöse Wahn anrichten kann, können wir jeden Tag in der Zeitung lesen – oder in diesem Roman, der zum Teil auf wahren Begebenheiten beruht. Ich wurde streng katholisch erzogen und habe als Kind vieles abgelehnt, was mir die katholische Kirche aufoktroyieren wollte. Vielleicht bin ich deshalb kein besonders gläubiger Mensch. Der Glaube ist nichts, was man hat oder besitzt oder einpacken kann. In meiner Jugend gab es eine katholische und eine evangelische Schule. Die katholischen Kinder verpönten die evangelischen und erniedrigten sie, und umgekehrt. Als Kind fand ich das merkwürdig, obwohl ich damals auch den einen oder anderen Spruch von mir gegeben habe. Dann waren da noch die vielen katholischen Riten, die ich für ausgemachten Blödsinn hielt. Die wöchentlichen Kirchengänge empfand ich als eine Qual. Wenn Probleme im Leben als Zeichen mangelnden Glaubens vermittelt werden, wenn materieller Reichtum als Belohnung eines tiefen Glaubens verstanden oder wenn das ‚christliche Einssein‘ jegliche Diskussion und Meinungsverschiedenheit verbietet und mit psychischer oder körperlicher Gewalt bestraft wird, spricht man von religiösem Missbrauch. Die katholische Kirche ist für mich irrational, fortschrittsfeindlich und zerstörerisch, der Gottesdienst stellt für mich persönlich die ultimative Verarschung für eine anständige Gesellschaft dar. In Blutvogel – Am Ende der Lüge geht es um religiösen Missbrauch, hier werden spirituelle Bedürfnisse von Menschen für eigene Zwecke ausgenützt. Dahinter steckt eine bewusste oder auch unbewusste Manipulation, um eigene Glaubensziele durchzusetzen. Insbesondere schwächere oder instabile Personen laufen Gefahr, missbraucht zu werden. Eine Fehlinterpretation und Missbrauch von Religion durch einen Pfarrer muss jeden, mit mittelmäßiger Intelligenz ausgestatteten Menschen, beleidigen. Als Teenager bekam ich einige sehr unschönen Dinge im Ort mit. Meine Beobachtungen habe ich in Blutvögel einfließen lassen. Der Glaube schenkt vielen Menschen Trost, das toleriere ich. Aber der Glaube ist keine ‚Standleitung‘ zu Gott oder zur Kirche. Religion mit Offenheit, Sensibilität und Empfindsamkeit zu praktizieren, ist meiner Meinung nach der einzig richtige Weg, sie mit Leben zu erfüllen. Man kann aber auch ganz gut ohne Gott über die Runden kommen. Für ein sinnerfülltes Leben brauche ich Ihn jedenfalls nicht. Zwang und Intoleranz sind der falsche Weg, den Glauben zu praktizieren.
🎤 Wie wurde aus dem Thema ein Thriller? Spannend sind die Schilderungen des alltäglichen Glaubensfanatismus in der Familie Wolkow. Die Familie ist entzweit. Da gibt es die Ungläubigen: Aljona und David und die Glaubensfanatiker: Johann und Esther. Man glaubt zunächst, wir haben es mit Team „gut“ und „böse“ zu tun. Aber ist das so? Nun, das müssen die Leser schon herausfinden. Richtig böse wird es, als auf Aljona geschossen wird. Grauenvolle Erinnerungen kommen auf. Rache, Wut, Fanatismus und Wahn reichen sich in Blutvogel die Hand. Am Ende einer großen Lüge bleibt nur das Entsetzen und der Schmerz. Das Ende ist wie immer unvorhersehbar.
🎤 Warum der Titel Blutvogel? Aljonas Vater nennt so die Vampirfinken im Apfelbaum. Blutvögel suchen sich ein Opfer, ernähren sich vom Kadaver und trinken sein Blut. Ähnliches geschieht in der Familie Wolkow. Wer nicht glaubt, muss Buße tun. Halbherzigkeiten sind dem Glaubensfanatiker Wolkow ein Dorn im Auge. Seine religiöse Fraktion sucht sich ihre Opfer und lässt sie bluten – im wahrsten Sinne des Wortes.
🎤 Gibt es Dinge, die du besonders magst? Friedhöfe. Hier zeigt mir der Tod das Leben. Dann: meine Familie, Freunde, Schreiben, Bücher, Malen, Musik, Schottland, Blumen, mit und ohne Fleurop, Lebensfreude, Humor, Brasilien, Lachen, Eichhörnchen im Garten, mein Saxophon, Recherche.
🎤 Gibt es Dinge, die du nicht magst? Schlechte Gespräche, Langeweile, Narzissmus, Neid und Missgunst, Bigotterie.
🎤 Was bedeutet für dich das Schreiben? Schreiben ist für mich ein Sternenfunkeln aus Wörtern, mitten ins Herz eines anderen Menschen.
Ich bedanke mich ganz herzlich für das sehr interessante Interview und wünsche Astrid Korten weiterhin viel Erfolg mit ihren Büchern.
Ragna Dahlbergs Tod wirft einige Fragen auf, denen Alva Claesson und ihr Team nachgehen. Gleichzeitig haben sie es aber auch noch mit einem Polizistenmörder zu tun. Der Polizeichef Rurik möchte, dass dies Priorität hat. Livias Ehemann Paul ist gestorben und sie glaubt nicht an einen plötzlichen Herztod und will auf eigene Faust ermitteln. Alva findet Parallelen für den Tod an Ragna und Paul. Wie das alles zusammenhängt, müsst ihr unbedingt selbst lesen.
Dies ist der vierte der Schweden-Thriller von Fiona Limar und hat nichts an meiner Begeisterung eingebüßt. Im Gegenteil, von Fall zu Fall steigt die Spannung. Schon der Prolog beginnt spannend und ich war die ganze Zeit neugierig, was sich daraus entwickelt. Diesmal hat sich die Autorin eine Story ausgedacht, die mit perfiden Morden sich auszeichnet. Livia versucht selbst herauszufinden, was den plötzlichen Herztod ihres Mannes angeht. Sie kommt dem Täter immer näher und ihr droht Gefahr. Alva und ihr Team sehen Zusammenhänge und werden aber von Rurik und dem Staatsanwalt ausgebremst. Ihre Kollegen Sven und Jördis gehen dabei gemeinsame Wege. Sie haben es mit einem Täter zu tun, der äußerst perfide agiert. Lange ahnt man nicht das Motiv. Die Charaktere sind auch hier gut ausgearbeitet, wobei ich Caroline immer noch nicht sympathisch finde. Rurik kommt hier etwas zu kurz.
Fazit: Hier wird Spannung hochgeschrieben. Bis zum Ende erfährt man nicht, was und wer dahintersteckt. Die Autorin versteht es zu unterhalten und keine Zeile wird es langweilig. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/
Buch des Monats September 2022 Meine Rezension zu Rainer Löffler Die Blutliste
Ein Friedhofswärter macht in einem Grab eine grausame Entdeckung. Die Kölner Kripo zieht den Fallanalytiker des LKA Stuttgart, Martin Abel dazu. Eine schrecklich entstellte Leiche lässt alle nicht kalt. Das junge Mädchen, das im Sarg liegen sollte, ist verschwunden. Kurz danach macht ein erneuter Leichenfund auf sich aufmerksam und Martin Abel ahnt, dass dies zusammenhängt. Werden sie weitere Verbrechen verhindern?
Wow, was für ein knallharter Thriller. Schon der Prolog lässt einem die Haare zu Berge stehen. Mit jeder Entdeckung einer Leiche wird es schlimmer. Der Mörder agiert äußerst brutal und wartet mit Mordmethoden auf sich, die ich mir bis dahin nicht mal ansatzweise vorstellen konnte. Die Beschreibungen sind sehr detailliert, was mich das Blut in den Adern gefrieren ließ. Mehr als einmal musste ich das Buch aus der Hand legen, da es so schockierend war. Martin Abel ist außergewöhnlich und erlebt seinen persönlichen Alptraum. Nicht nur, dass ihn die Vergangenheit nicht loslässt, sondern auch der Fall nimmt ihn schwer mit und lässt ihn an seine Grenzen kommen. Genial konstruiert ist der Plot. Ich habe selten seinesgleichen gelesen. Der Thriller ist in drei Bücher unterteilt. Im zweiten Buch nimmt es plötzlich eine Wendung, die mich sprachlos gemacht hat. In Rückblicken wird aus der Sicht des Täters erzählt. Ich habe mitgerätselt und war immer auf der falschen Fährte. Der Autor versteht es zu unterhalten. Wenn man denkt, schlimmer kann es nicht werden, wird noch eins draufgesetzt.
Fazit: Ein äußerst spannender, fesselnder, aber auch brutaler Thriller mit einem genialen Plot hat mir eine Gänsehaut beschert und hallt noch lange nach. Mein Thriller Highlight ist es auf jeden Fall. Starke Nerven sind hier Voraussetzung. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank an Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/
Taubendorf, ein kleiner Ort in der Nähe der deutsch-polnischen Grenze. In einem abgelegenen Haus am Waldrand leben die Wolkows, eine nach außen hin perfekte Familie, wäre da nicht die achtjährige Aljona, die nicht an Gott glaubt. Eines Tages erwischt Gregor Wolkow das Mädchen dabei, wie es nachts heimlich im Wald tanzt. Er wendet sich an den Ältestenrat der örtlichen Glaubensgemeinschaft. Aljonas Ungehorsam wird hart bestraft. Zweiundzwanzig Jahre später ist es keinem der Wolkow-Kinder gelungen, dem Terror des gläubigen Vaters zu entkommen. Sie sprechen kaum über die Folgen. Aljona kümmert sich um den verhassten, dementen Vater, aber der trügerische Frieden in der Familie fordert einen hohen Tribut. Als das Böse wie ein Sturm aufzieht und die Familie endgültig entzweit, drängen allzu lang gehütete Geheimnisse an die Oberfläche, und mit ihnen eine tödliche Gefahr …
An Weihnachten erscheint Holger bei seiner Familie. Er ist durch seinen Drogenkonsum in Schwierigkeiten geraten und seine Freundin Viola wurde deshalb entführt. Seine Familie steht hinter ihm und Unterstützung erhalten sie zusätzlich von Freunden. Sie stechen mitten in ein Wespennest der Clans. Diese halten aber so zusammen, dass selbst die Behörden machtlos sind. Ein Bekämpfen scheint unmöglich zu sein. Dann gerät die Familie selber ins Visier. Was dabei geschieht, müsst ihr unbedingt selbst lesen.
Diesmal widmet sich H. C. Scherf mit einem Thema, das sich mit Drogen, Macht und Gier, sowie den Clans befasst. Eine sehr gute Recherche ist auch hier wieder gegeben. Holger gerät ins Visier der Drogenclans. Er möchte unbedingt seine Freundin retten und begibt sich in die Höhle des Löwen. Derweil versucht seine Familie, ihn zu retten. Schwierig wird es, da die Clans schweigen, und sie ihre eigenen Methoden haben, dass es so bleibt. Suspekt blieb mir allerdings das Agieren der Familie. Zu keinem konnte ich so richtig eine Beziehung aufbauen. Von Anfang an herrscht eine Spannung, die mich in Atem gehalten hat. Diese lässt nicht nach und wartet mit einem Ende auf, das für einen Adrenalinschub gesorgt hat.
Fazit: Der Autor kann sehr gut Spannung erzeugen. Der Thriller ist bewegend und aufwühlend. Es endet in einem Showdown, den ich so nicht erwartet hätte und hat mich sprachlos zurückgelassen. Hier geht es um Korruption, Macht, Gier und Geltungsbedürfnis, sowie um Rivalität.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/
Auf Facebook und Instagram finden zur Zeit Buchverlosungen zu meinem Bloggeburtstag statt.
Wenn ihr mitmachen möchtet, kommt ihr im Link zu den einzelnen Verlosungen.
Der vierte Bloggeburtstag geht zu Ende. Ihr habt aber noch Gelegenheit bei den Verlosungen mitzumachen. Anhand der Links könnt ihr im Originalbeitrag kommentieren
In einem Grab auf einem Kölner Friedhof wird die Leiche eines ermordeten, entsetzlich entstellten Mannes entdeckt. Die junge Frau, die dort eigentlich liegen sollte, ist verschwunden. Auch sie war das Opfer einer Bluttat. Fallanalytiker Martin Abel wird nach Köln beordert und vermutet einen Zusammenhang zwischen den Fällen. Er findet heraus, dass Spuren auf einen lange zurückliegenden Mord weisen – und dass der Schlüssel zur Klärung des aktuellen Falls in der Familie dieses allerersten Mordopfers liegen muss. Aber dann wird ein weiterer verstümmelter Toter in einem fremden Grab gefunden, und Abel erkennt, dass das nächste Opfer schon auf der Liste steht. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt …
Laura Jacobs kann es kaum glauben, als sie den Brief ihres Arbeitgebers öffnet: Eben noch hat sie bei einem Banküberfall auf ihre Filiale ein Blutbad verhindert – jetzt hält sie die Kündigung für den Mietvertrag ihres Zuhauses in der Hand!
Die Bank, der neben Lauras Haus eine ganze Reihe von Immobilien in Berlin gehört, will die Grundstücke an einen Investor verkaufen. Lediglich Lauras früherer Chef hält zu ihr und stellt sich gegen das Geschäft. Doch als er sich plötzlich für den Mord an einer Prostituierten verantworten muss, wird Laura klar, dass sie es mit etwas weitaus Schlimmerem als einem gierigen Immobilienhai zu tun hat …
Meine Rezension zu Elias Haller Schmerz und kein Trost
Die Vergangenheit lässt Kriminalhauptkommissar Erik Donner nicht los und er sucht Hilfe bei der Psychotherapeutin Jana Beyer. Ihm kommt die Therapeutin bei der Sitzung sehr nervös vor und ihre dauernde Blicke auf das Mobiltelefon setzen Donner in Alarmbereitschaft. Sehr zu recht, denn ein Psychopath hat es auf ihn abgesehen. Seine Schwester Marit ist verschwunden und Jana Beyers Sohn wird vermisst. Welche blutige Spur der Psychopath hinterlässt und warum, lässt einen das Blut in den Adern gefrieren.
Dies ist bereits achte Fall für Erik Donner und mein zweites Buch aus dieser Reihe. Von Anfang an ist es hochspannend, brutal und aufregend und diese Spannung lässt keine einzelne Zeile nach. Erik hat es mit einem hochgradigen Psychopathen zu tun, der nicht nur seine Schwester entführt hat, sondern auch ein kleines Kind. Nicht nur äußerst brutal agiert er, sondern er liebt auch Spielchen. Erik hetzt von einem Tatort zum anderen, aber der Täter ist ihm immer einen Schritt voraus. Er findet heraus, dass es mit einem Fall in der Vergangenheit zusammen hängt. Warum er es auf Erik abgesehen hat, erfährt man erst zum Schluss. Was den Täter veranlasst hat, ist so abstrakt und unvorstellbar, dass ich nicht nur einmal eine Gänsehaut bekam.
Fazit: Ein äußerst spannender, aber auch brutaler Thriller, für den man starke Nerven braucht. Die Cliffhanger und wechselnden Perspektiven tragen zur Hochspannung bei. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐