Reidel Ingrid – Das dunkle Erbe von Matala

Rezension

Die Journalistin Iris Baumann begibt sich nach Kreta, um einen Bericht über das Hippiedorf Matala zu erstellen. Sofort trifft sie einige Einheimische, die sie herzlich willkommen heißen. Doch als eine junge Frau plötzlich verschwindet, wird sie misstrauisch. Ihr Interesse als Journalistin wird geweckt und sie stößt in den Höhlen auf einen geheimen Kult.

Die Kulisse von Matala verleiht diesem Krimi seinen besonderen Reiz und die Autorin beschreibt den Ort äußerst lebendig. Die Beschreibung wirkt fast mystisch und geheimnisvoll, sodass man die Felsen, die Küste und die besondere Atmosphäre der Hippie-Ära vor Augen hat.
Iris wird von Anfang an freundlich aufgenommen. Und es herrscht eine unbeschwerte Stimmung, die aus Sonne, Strand und Party besteht. Doch schon bald bröckelt die Fassade. Zunächst wird eine Frau vermisst, danach wird eine Leiche am Strand entdeckt. Die Spannung baut sich langsam, aber stetig auf, während sich Iris in gefährliche Situationen begibt. Sie erschien mir oft etwas naiv.

Fazit: Es ist eine solide Krimigeschichte, die durch die Kulisse Matala besticht. Dass mehr dahintersteckt, hatte ich nicht geahnt, und es reicht weit in die Vergangenheit zurück. Das offene Ende lässt Raum für eine Fortsetzung, die laut der Autorin auch geplant ist.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Römer Lotte Du, ich und das Rauschen der Wellen

Eigentlich will Maja gar nicht nach Rhodos fliegen, sondern sich in den Pfingstferien ihrem Hobby, der Bienenzucht, widmen. Denn die Bienen sind das, was der Lehrerin von ihrem verstorbenen Vater geblieben ist. Aber da ihre Mutter sich seit dem Tod ihres Mannes so oft einsam fühlt, kann Maja ihr den Wunsch nach einer gemeinsamen Reise nicht abschlagen, obwohl ihr die besitzergreifende Art ihrer Mutter zunehmend zu schaffen macht.

Doch die griechische Insel hält mehr für Maja bereit, als sie je zu träumen gewagt hätte. Sie lernt den arrogant wirkenden Nikos kennen und ihre Überraschung könnte nicht größer sein, als er sich als warmherziger Bienenliebhaber entpuppt. Zwischen wildem Thymian und Olivenbäumen kommen sich Maja und Nikos näher. Hier, im weiten Hinterland von Rhodos, fühlt sie sich zum ersten Mal seit Langem wunderbar unbeschwert und frei.

Als Maja allerdings erfährt, dass Nikos bereits verlobt ist, kann sie es nicht fassen. Hat ihr erster Eindruck sie etwa doch nicht getäuscht?

*unbezahlte Werbung*, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke