Wood Dany R. Die stummen Turteltauben von Sylt

Buchvorstellung

Oma Käthe genießt mit ihrem Lebensgefährten Hinnerk den zweiten Frühling auf Sylt, als ein frischverliebtes älteres Pärchen tot gefunden wird. Ertrunken! Für die Kripo ist der Fall schnell geklärt: gemeinsamer Freitod in den Fluten der Nordsee, statt glückliches Schweben auf rosaroten Wolken. Eine Freundin der Toten wendet sich an Käthe, weil sie nicht an einen Suizid glaubt. Sie vermutet, dass der Mörder im Umfeld einer Dating-App zu finden ist, da ihre »Dating-Dagmar« häufig »Matches« mit dubiosen Männern hatte. Könnten also bei einem eifersüchtigen Single die Sicherungen durchgebrannt sein, weil das Opfer ihn abblitzen ließ? Käthe fackelt nicht lange: Sie meldet sich ebenfalls in der App an und trifft wildfremde Herren aus der Onlinewelt – natürlich aus rein ermittlungstaktischen Gründen und um ihrer unfreiwilligen Senioren-WG mit Ellen zu entfliehen. Hinnerks Schwester ist nämlich frisch verknallt und nervt mit schnulzigen Liebesballaden. Davon bekommt Käthe keine Dating-Lust, sondern nur Schwägerinnen-Frust.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Gruber Birgit Glitzer, Tod und Törtchen

Buchvorstellung

Zusammen mit der Dogge ihrer Schwiegermutter ist Kati Blum zur Fastenzeit neuerdings sportlich unterwegs. Dass sie ausgerechnet am Bayreuther Hundestrand über eine Leiche stolpert, ist für die Hobbydetektivin eine willkommene Abwechslung. Das Opfer: ein Konditor, dessen berühmtes Törtchen-Rezept mit ihm verschwunden ist.

Während Kripo-Hauptkommissar Lars Winkelmann eine Spur ins Drogenmilieu verfolgt, glaubt Kati, dass Liebe das Tatmotiv gewesen sein muss. Um der Wahrheit näher zu kommen, schleicht sie sich mit ihrer Freundin Nina als Model bei der anstehenden Hochzeitsmesse ein und jagt wenig später im Brautkleid quer durch die Stadt.

Lars hat genug von ihren eigenmächtigen Methoden. Doch zwischen Zuckerguss, Spitzenstoff und einem mysteriösen Mann im Anzug stößt Kati auf immer mehr Ungereimtheiten. Fest steht: Hinter der süßen Fassade verbergen sich Geheimnisse, für die jemand bereit ist, alles zu tun …

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Kohfink Heiko – Rosalie und der blutige Pfeil

Rezension

Der Krimiclub findet sich zu einem Outdoor-Event auf einem Bogenschießplatz ein. Dort entdeckt Rosalie einen Pfeil, der mit Blut befleckt ist. Sogleich machen sich die Seniorendetektive Rosalie und Gustav ans Ermitteln. Doch je tiefer sie in die Sache eintauchen, desto mehr geraten sie in außergewöhnliche Situationen, sehr zum Leidwesen des Lukas Eisele.

In diesem zweiten Teil bringt der Autor seine Rentnerdetektivin erneut in die Handlung, und es dauert nicht lange, bis Rosalies und Gustavs kriminalistisches Gespür geweckt wird. Was anfangs wie ein Rätsel erscheint, verwandelt sich nach und nach zu einem spannenden Fall, bei dem lange unklar bleibt, ob tatsächlich ein Verbrechen begangen wurde.
Mit viel Neugier, Mut und einer gehörigen Portion Engagement machen sie sich daran, die Hintergründe aufzudecken. Dabei bringen sie sich wieder in gefährliche Situationen. Rosalie wäre allerdings nicht Rosalie, wenn sie sich davon abschrecken ließe. Gustav unterstützt sie wie gewohnt mit seiner ruhigen Art, sodass das Duo als Ermittler hervorragend harmoniert. Auch diesmal beweist Rosalie, dass sie nicht nur mutig, sondern auch klug ist, denn mit Einfallsreichtum gelingt es ihr, dem Täter auf die Schliche zu kommen.
Gelungen ist auch die Verbindung zur Reihe Schwabencops.

Fazit: Der Krimi überzeugt durch eine gelungene Mischung aus Spannung und Humor. Der dezente schwäbische Dialekt ist leicht verständlich, und ein hilfreiches Glossar am Ende des Buches bietet Übersetzungen. Es ist eine unterhaltsame Geschichte mit liebenswerten Charakteren, die Lust auf mehr macht.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne.

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Mohr Kerstin – Eierlikör und Bienenstich

Rezension

Eine Hunsrücker Honigmesse soll stattfinden und die Vorbereitungen laufen bereits. Bislang ist alles friedlich, bis anonyme Briefe auftauchen und kurz darauf ein Mord geschieht. Anneliese und Loni wittern einen neuen Fall und beginnen prompt mit ihren Ermittlungen. Selbst Anneliese erhält einen Drohbrief. Ein Verdächtiger ist zunächst nicht in Sicht.

Dies ist bereits der vierte Fall für die charmanten Seniorinnen. Bereits die Planungen für die Messe verlaufen alles andere als ruhig. Als dann auch noch ein Mord passiert, sind Anneliese und Loni sofort zur Stelle und fangen an, auf ihre eigene Art zu ermitteln, und zwar bei Eierlikör und Bienenstich. Es gibt einige Verdächtige, und ich habe mitgerätselt, wer ein Motiv haben könnte. Besonders hervorzuheben sind die beiden Damen Anneliese und Loni. Sie sind sehr sympathisch und wirken authentisch.

Fazit: Es handelt sich um einen soliden, unterhaltsamen Krimi aus dem Hunsrück mit Charme. Im Mittelpunkt stehen die sympathischen Seniorinnen Anneliese und Loni, die man sofort ins Herz schließt. Perfekte Lektüre, warmherzig und humorvoll erzählt.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

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Greifenstein Gina – Grumbeersupp

Rezension


Eine Dose Grumbeersupp sorgt für Überraschung bei Kriminaloberkommissarin Paula Stern, denn sie findet einen Finger darin. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Bernd Keeser beginnen sie die Ermittlungen. Diese führen sie zu der neu eröffneten Suppenmanufaktur von Sabrina König. Ihr fehlt aber kein Finger. Hat dort ein Verbrechen stattgefunden und wo ist die Leiche?

Dies ist bereits der zehnte Band der Pfälzer-Reihe, aber mein erstes dieser Serie. Der Einstieg fiel mir sehr leicht.
Schon der ungewöhnliche Auftakt sorgt für Aufmerksamkeit. Paula ist völlig perplex, als sie plötzlich einen Finger in ihrer Suppe entdeckt. Doch eine passende Leiche fehlt zunächst. Die Ermittlungsarbeit bleibt durchgehend interessant, ohne dass es langweilig wird oder ins Stocken gerät.
Besonders gut gefallen hat mir die Mischung aus Kriminalfall und Alltag. Zwischen den Ermittlungen spielt gutes Essen in gemütlichen Lokalen immer wieder eine Rolle. Die Ermittler wirken sympathisch und authentisch, auch weil ihr Privatleben immer wieder dezent mitschwingt. Die Handlung bleibt durchgehend spannend. Gerade als ich dachte, dass die Geschichte zu Ende erzählt ist, eröffnet sich noch einmal eine neue Richtung, die mich überrascht hat.

Fazit: Dies ist ein humorvoller Pfälzer Krimi mit ausdrucksstarken Charakteren und viel Charme. Der Dialekt ist dezent eingesetzt und war für mich ohne regionale Vorkenntnisse gut verständlich. Für mich war es sicher nicht das letzte Buch der Autorin, denn meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Arnold Susanne – Das Gelb der Sonnenblumen

Rezension

Margret hält Rosefield für den schönsten Ort auf der Welt und bringt kaum Verständnis dafür auf, dass Elisabeth in Urlaub möchte. Das ändert sich jedoch, als ihr Pfarrer Unterstützung benötigt, denn er will für einen Freund gestohlene Juwelen finden. Sie finden sich im Hotel Sunflower Manon in St. Ives ein und was passiert kurz nach ihrer Ankunft? Ein Mord. Hat das vielleicht etwas mit den gestohlenen Juwelen zu tun?

Dies ist bereits der fünfte Fall für das ungewöhnliche Ermittlerduo Margret und Elisabeth. Die beiden Seniorinnen geraten eher zufällig in die nächste aufregende Situation, und eigentlich wollten sie nur die gestohlenen Juwelen finden. Doch ehe sie sich dessen bewusst werden, sind sie schon wieder in einen Mordfall verstrickt.
Margret geht strukturiert und überlegt vor, während Elisabeth manchmal den Überblick verliert und vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht. Dies sorgt für viele unterhaltsame Momente. Die Geschichte wird aus der Sicht von Elisabeth erzählt.
Der Roman lebt stark von seinen Dialogen und sprachlichen Besonderheiten. Immer wieder überraschten mich originelle Formulierungen. Auch der Pfarrer trägt dazu bei, da er verliebt ist.

Fazit: Spannung im klassischen Sinne steht hier weniger im Vordergrund, aber es ist ein kurzweiliger und humorvoller Cosy Crime, der vor allem durch seine Charaktere und seine Sprache begeistert. Die Auflösung ist unerwartet.
Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Klinger Christian – Giovanni, du stinkst

Rezension

Ein kleines, traumhaftes Badegewässer wird zum Schauplatz, als dort eine Leiche entdeckt wird. Giovanni Sinovats leitet die Ermittlungen. Neben seinen Schwierigkeiten mit dem Fall hat er auch mit seiner Mutter zu kämpfen, die eine Vorliebe für alles Italienische hat. Die Dorfbewohner sind nicht nur wegen der Leiche aus der Ruhe gebracht, sondern auch aufgrund eines Erdbebens und eines geldgierigen Pächters.

Dieser Roman ist kein typischer Krimi, wie bereits der Untertitel „Antikrimi“ verdeutlicht. Im Mittelpunkt stehen nicht die Ermittlungen, sondern vielmehr die Charaktere und ihr Leben in einer scheinbar perfekten Welt. Diese Idylle wird früh gestört, zuerst durch ein Erdbeben und anschließend durch eine Leiche im Wasser. Giovanni lebt noch bei seiner Mutter und wird oft an seine Grenzen gebracht. Gerade diese Beziehung bietet viel Unterhaltung. Die Einwohner des Dorfes sind alles andere als gewöhnlich und haben ihre eigenen Macken und Eigenheiten.
Hinter der schönen Fassade verbirgt sich jedoch mehr, als es zunächst den Anschein hat. Einige tragen Geheimnisse mit sich herum, die nach und nach sichtbar werden. Zudem sorgt ein Pächter für Unruhe innerhalb der Gemeinschaft, denn er sieht in der Situation eine Chance, viel Geld zu verdienen.

Fazit: Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, dabei kommt auch der Humor nicht zu kurz. Die Geschichte lebt weniger von Spannung im klassischen Sinne, sondern von ihren Charakteren und den kleinen Abgründen, die sich hinter ihrem Alltag offenbaren.
Das  überraschende Ende hat mich verblüfft.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung da Rezensionsexemplar wofür ich mich bei Kremayr & Scheriau herzlich bedanke.

Greifenstein Gina Grumbeersupp

Buchvorstellung

Eigentlich sollte es ein schnelles Mittagessen mit Pälzer Grumbeersupp aus der Dose werden; doch für Oberkommissarin Paula Stern ist es der Beginn eines kniffligen Falls – denn in der Suppe schwimmt ein Finger. Zusammen mit ihrem Kollegen Bernd Keeser stattet Paula der frisch eröffneten Suppenmanufaktur einen kritischen Besuch ab. Die Hände der jungen Betreiberin sind unversehrt; aber ob sie auch rein sind; wird sich herausstellen. Ist zwischen Kesseln und Töpfen ein schrecklicher Mord geschehen?

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Klinger Christian Giovanni, du stinkst

Buchvorstellung

Es könnte ein schönes, ruhiges Leben sein. Hier am verträumten Badesee im kleinen Paradies, wie es von den Menschen im Dorf liebevoll genannt wird. Wäre da nicht dieser sonderbare Badeunfall, mit dessen Aufklärung Abteilungsinspektor Giovanni Sinovats betraut wird. Und der nicht nur die Idylle, sondern auch die vermeintliche Harmonie der nur auf den ersten Blick eingeschworenen Dorfgemeinschaft gehörig aus dem Gleichgewicht bringt.
Schon bald bleibt kein Stein auf dem anderen im kleinen Paradies am See. Sogar Erdbeben sowie ein profitgeiler Grundbesitzer werden da zur absoluten Nebensache.
Zu allem Überfluss treibt auch noch Mama Sinovats mit ihrem Italienfaible alle in den Wahnsinn. Allen voran Giovanni selbst.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Buchcontact und Kremayr & Scheriau herzlich bedanke.

Körner Birgit – Mord nach Schnittmuster

Rezension

Im Stoffgeschäft wird die Inhaberin Hanna leblos aufgefunden. Kommissar Martin Leidner glaubt nicht an einen Unfall, sondern hält einen Mord für wahrscheinlich. Zwischen Stoffen, Schnittmustern und Näh-Hacks tauchen Martin und sein Kollege Salvatore Travazzi tief in die Nähwelt ein. Sie fragen sich, weshalb Hanna sterben musste.

Dieser Kriminalroman wandelt sich schnell zu einer Näh-Detektivgeschichte, egal ob die Ermittler das wollen oder nicht. Immer wieder gibt es Situationen, die mich zum Schmunzeln brachten. Der Handlungsort ist Esslingen, das so lebendig beschrieben wird, dass man sich die Stadt gut vorstellen kann. Die Ermittler gefallen mir gut, denn ihre Methoden wirken glaubwürdig, und auch persönliche Einblicke werden gewährt. Dennoch bleibt der Fokus der Geschichte überwiegend auf dem Nähen, was dazu führt, dass die Spannung nicht durchgehend hoch ist.

Fazit: Es ist ein unterhaltsamer Krimi, der mit Humor und sympathischen Charakteren punktet und praktische Näh-Tipps in Form von Näh-Hacks bietet. Die Sprache ist lebendig und lädt zum Weiterlesen ein.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Emons Verlag herzlich bedanke.