Scherf H.C Interview vom 08.01.2021

Heute möchte ich euch den sehr sympathischen und erfolgreichen Autor H.C. Scherf vorstellen. In diesem Interview werden eure Fragen beantwortet.

Interview mit H.C. Scherf, Thrillerautor

Danke, dass Sie sich zu einem Interview zur Verfügung stellen.
Mich und die Leser interessiert zu Beginn, wie Sie zum Schreiben kamen.

Der Volksmund würde sagen: Wie die Jungfrau zum Kind. Doch ganz so spaßig war es dann doch nicht. Der Job als leitender Angestellter innerhalb eines Zeitungs-Großverlages, der auch Wochenanzeiger herausbringt, verantwortete ich diverse Titel im Kerngebiet des Ruhrreviers. Erst zum Zeitpunkt, als ich in den Ruhestand ging, ereilten mich prägende Schicksalsschläge, die mich in eine sehr tiefe, emotionale Krise katapultierten. Um aus diesem tiefen Tal der Depressionen wieder herauszukommen, griff ich in die Tasten und schrieb mir das Leid von der Seele. Die Therapie schien zu wirken, denn es führte dazu, dass ich in den letzten fünf Jahren insgesamt 25 Bücher und diverse Kurzgeschichten veröffentlichte.

Wenn Sie von Schicksalsschlägen sprechen, denke ich, dass es sich um tragische Geschichten handelt, die aus Ihrer Feder entstanden.

Das trifft nur teilweise zu. Beim Debütroman »Das Glück kennt kein Erbarmen« ging es schon um eine tragische Geschichte zweier vom Schicksal gebeutelter Menschen. Doch verlor sich die Depression zusehends und ich arbeitete mit Themen, die mich schon immer beschäftigten. So schrieb ich z.B. über eheliche Misshandlungen, den Missbrauch von Kindern, die Schuld eines Vaters, der sein Kind verletzte, die Kraft, die in erkrankten Menschen steckt und die Zerstörung der Natur. Alles verpackte ich in spannende Geschichten, damit die Message mit der Story mehr oder weniger aufgenommen wird.

Warum fassen Sie die Themen nicht direkt an und informieren den Leser klar und sachlich?

Da entstehen bei den meisten Menschen natürliche Hürden. Kaum jemand möchte in der Phase des entspannenden Lesens mit solchen Problemen konfrontiert werden. Wir möchten in diesem Moment der Entspannung austreten aus dieser realen Welt und nicht noch mit dererlei Themen konfrontiert werden. Träumen ist angesagt. Zusätzlich entsteht im Kopf ein Verdrängungsprozess, der uns suggeriert: Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Die Konsequenz ist, dass solche Bücher in den Regalen der Büchereien liegenbleiben. Jeder weiß um die Geschehnisse und will doch die Berührung damit vermeiden. Wir vergessen allerdings, dass das unsägliche Übel direkt neben uns in der Nachbarwohnung stattfindet.

Aber Sie erwähnen, dass Sie die Themen doch in Ihren Büchern verarbeiten. Wie darf ich diesen scheinbaren Widerspruch verstehen?

Dabei handelt es sich nur um einen scheinbaren Widerspruch. Wenn ich z.B. den Menschenhandel, den Missbrauch von Kindern oder den Organhandel in einen Thriller einbaue, gebe ich dem Leser eine fiktive Handlung vor, in deren Verlauf ich jedoch viele Fakten und Zahlen aus der Grundthematik unterbringe. Der Leser nimmt diese Fakten zwar auf, sieht dennoch das Geschehen um das eigentliche Thema als erfunden an. Dadurch ist für ihn alles sehr weit weg und weniger belastend. Dennoch habe ich geschafft, dass sich Wissen im Unterbewusstsein ablegt und somit eine Nachhaltigkeit erreichen. Das Buch soll spannend unterhalten, den Leser aber auch nachdenklich bzgl. des Themas zurücklassen.

Eine interessante These, die Sie vertreten. Damit untermauern Sie die Behauptung, dass Lesen bildet.

Das auf jeden Fall. Aber ich möchte das noch auf den jeweiligen Verfasser von Büchern ausweiten. Das Schreiben selbst bildet noch viel stärker. Sie glauben gar nicht, wie sehr allein die Recherche zum Buch dem Autor Wissen vermittelt. Indem wir uns mit dem Plot und den Fakten beschäftigen, nehmen wir ungeheures Wissen auf, über das wir zuvor zumindest nur eingeschränkt verfügten. Ich gebe zu, dass ich vieles, was ich bis heute bzgl. Straftaten erfahren musste, besser gar nicht hätte wissen wollen.

Das bringt mich zu einer anderen Frage. Sie schrieben zu Beginn unter Ihrem Klarnamen Harald Schmidt. Was trieb Sie dazu, das Pseudonym H.C. Scherf anzunehmen und plötzlich ausschließlich Thriller zu schreiben?

Versuchen Sie einmal, dem Leser zu vermitteln, dass allein Sie sich hinter dem Namen verbergen und nicht der durch TV bekannte Promi. Stets fand ich in Online-Buchhandlungen die Bücher des namensgleichen Kabarettisten in meiner Sammlung. Auch bei den Inhalten vermuteten die Leser einen komplett anderen Inhalt. Das war einer der Gründe, warum ich zum Pseudonym wechselte. Aber auch das neue Genre erforderte einen Wechsel des Namens. Der Klarname hätte keinesfalls zum Thema Thriller gepasst. In der Folge suchte ich nach einem Pseudonym, was zusätzlich noch die Frage offenhielt, welchem Geschlecht der Autor zuzuordnen war!!

Sicher war die Entscheidung nicht unbegründet, wie Ihre ansteigende Bekanntheitskurve beweist. Doch sehen wir, dass Sie nicht als Verlagsautor schreiben. Was bewegt Sie dazu, als Selbstverleger, als Selfpublisher zu schreiben?

In den Augen vieler Leser*innen wird der Selfpublisher selbst heute noch als B-Autor angesehen, dem es scheinbar nicht gelungen ist, einen Verlag zu finden. Seine Klasse reichte wohl nicht aus, um einen allwissenden Verlagslektor begeistern zu können. So viel zu Vorurteilen. Ich gebe zu, dass ich mich nie bemüht habe. Dafür gibt es vielerlei Gründe. Einer dürfte sicherlich sein, dass ich (so würde es Bruce Willis wohl salopp bezeichnen) »für den Scheiß einfach zu alt bin«. Welcher Verlag, der wirtschaftlich denken und kalkulieren muss, nimmt einen 72jährigen noch unter Vertrag? Aber viel wichtiger war und ist mir die Selbstständigkeit mit der ich eigene Entscheidungen zum Text, zur Aufmachung, zur Vermarktung treffen darf. Sehen wir das Ganze doch einmal pragmatisch. Wie viele Autoren gibt es, die vom Schreiben leben können? Wie viele Autoren gibt es, die von ihren Verlagen wirklich auflagensteigernd gepuscht werden? Hier sieht man stets nur die Fitzeks und Folletts. Die meisten von ihnen laufen nur als schmückendes Beiwerk zu den ganz Großen der Branchen in den Verlagen. Oft müssen sie ihre Marketingaktivitäten noch selbst erledigen, da der Verlag kaum weiter in sie investieren möchte, nachdem schon Cover-Herstellung, Lektorat und Korrektorat Geld verschlungen hat. Aber der Hauptgrund liegt bei mir darin, dass ich MEINEN Schreibstil gefunden habe, den ich mir von keinem Lektorat im Wesentlichen verändern lassen möchte. Nur so finde ich mich unverfälscht in meinen Büchern wieder. Es sind und bleiben meine Träume und Gedanken.

Danke für die Brücke, die Sie mir zur nächsten Frage bauen. Befürchten Sie nicht, von den Lesern als, sagen wir einmal, »krank« angesehen zu werden, weil Sie sich mit perfiden, manchmal abstoßenden Mordgeschichten beschäftigen?

Gestatten Sie mir ein Lächeln. Das werde ich oft bei Lesungen gefragt. Das brachte mich dazu, die Zuhörer schon zu Beginn der Veranstaltung darüber aufzuklären. Wir Thriller-Autoren besitzen die Fähigkeit, schlimmste Verbrechen aus einer gesunden Distanz betrachten und beschreiben zu können, obwohl wir uns gedanklich mitten im Geschehen bewegen. Für uns ist das Geschehen absolut fiktiv, was uns die Möglichkeit gibt, eine saubere Trennung herbeizuführen. Je nach Beschreibungs-Intensität versinkt dagegen der Leser in der Handlung, wird quasi unaufhaltsam hineingezogen. Das lässt sich seitens des Autors geschickt variieren. Je nach Schreibweise kann das schon sehr heftig werden. Aus diesem Grund recherchiere ich die jeweiligen Örtlichkeiten sehr intensiv. Wenn der Leser Angst verspürt, den Ort des Verbrechens, den Täter oder die Furcht des Opfers nachvollziehen kann, hat das Buch seinen Zweck erfüllt und einen Level erreicht, der es einmalig macht. Die letzte Seite umzublättern, muss einen tiefen Seufzer des Bedauerns hervorrufen. Am Ende muss der Gang in den Keller oder in den bisher gewohnten, friedlichen Wald für einen gewissen Zeitraum Angst erzeugen.

Zum Schluss muss ich noch eine Frage loswerden. Sie sind bekannt für Ihre oftmals extremen Recherchemethoden. Was treibt Sie in diese hier und da ungewöhnlichen Vorhaben?

So ungewöhnlich sind die eigentlich gar nicht. Die meisten meiner Autorenkollegen und -kolleginnen tun das in abgewandelter Form. Das gehört dazu. Eine Recherche in den Tiefen des Internets ist an mancher Stelle sicher notwendig, kann aber einer Vor-Ort-Recherche niemals gleichkommen. Es gibt bei mir eine Regel, die ich fast zu 100% befolge. Die Orte, an denen meine Figuren wandeln, habe ich zumeist selbst zuvor besucht. Dazu gehören der nächtliche Friedhof, der Lost-Place-Bereich, der modrige Keller, die Gefängniszelle oder das Restaurant auf Borneo, sowie vieles mehr. Ich selbst muss die Angst gespürt haben, die meine Opfer später erleiden. Ich selbst muss die Wege durch einsame Keller gegangen sein, muss das Essen auf Bali genossen haben – nur dann kann ich dem Leser das Gefühl der alles einnehmenden Furcht vermitteln, oder die Gewürze des Essens förmlich riechen lassen. Nichts ersetzt das Original. Schon aus diesem Grund setze ich mich mit den Rettungskräften der Feuerwehr und Ärzten zusammen. Ich will wissen, wie und was sie fühlen, wenn sie in Einsätzen dem Schrecklichsten begegnen: dem Tod. Außerdem pflege ich regelmäßigen Kontakt zu einem Freund, der selbst einmal eine Mordkommission leitete. Dr. Manfred Lukaschewski ist mir stets eine Stütze, wenn es heißt, den Leichenfund und die anschließende Analyse authentisch zu beschreiben. In überschaubarem Rahmen Hintergrundwissen aus der Rechtsmedizin zu vermitteln, kann dem Leser eine gewisse Schreibkompetenz vermitteln, was ich als sehr wichtig erachte.

Ich hätte noch einen Riesenberg an Fragen, doch haben wir das Wichtigste schon erfahren dürfen. Ich hoffe, dass wir noch viele spannende Thriller aus Ihrer Feder lesen dürfen. Danke für die ehrlichen und ausführlichen Antworten.

Wer noch mehr über den Autor H.C. Scherf und seine aktuellen Projekte/Thriller-Reihen lesen möchte, kann das auf seiner Autorenseite unter https://www.scherf-autor.de tun.

Vielen Dank für die interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg.
Weitere Autorenvorstellungen findet ihr unter
http://www.helgasbuecherparadies.com

Zaffarana Maria

🎙🎙🎙Autorenvorstellung 🎙🎙🎙
Heute möchte ich euch die sympathische Autorin Maria Zaffarana vorstellen.

Vita von Dr. Maria Zaffarana
Maria Zaffarana hat sizilianische Wurzeln. 1973 in Köln geboren und aufgewachsen, lebt sie mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern bis heute in der Rheinmetropole. Die Faszination am geschriebenen Wort bringt sie nach ihrem Germanistik- und Romanistik-Studium in Bonn zum Journalismus. Zehn Jahre lang ist sie als Promi-Redakteurin bei zwei Illustrierten tätig. 2009 macht sie sich als Freie Journalistin und Lektorin selbstständig. 2014 gründet sie zudem das Genießer-Magazin CarpeGusta. Bisherige VeröffentlichungenDie Wahrheit ist ein Schlund (Roman) Im Jenseits gibt es keine Pralinen (Roman) Getrübter Blick (Roman) Abgestürzte Absinthtorte (Kurzgeschichten-Band) Entschuldigen Sie, wo geht’s denn hier zum Galgen? (Kurzgeschichten-Band) Der Tag, an dem die Farben aus der Welt verschwanden (Kurzgeschichten-Band) Der Geschmack verlorenen Glücks (Kurzgeschichten-Band) Die Leiden des jungen Werther (Hg.) (Fachbuch) Werthers Freitod (Dissertation)
http://www.carpegusta.de
CarpeGusta – Das Magazin für Genießer
Maria Zaffarana
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http://www.instagram.com/carpegusta_literatur

Vielen Dank für deine Vorstellung. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.

Bauer Irmgard Rosina

🎙🎙🎙#Autorenvorstellung 🎙🎙🎙

Heute möchte ich euch die sympathische Autorin Irmgard Rosina Bauer vorstellen .

Vielen Dank, dass du dir hier für uns Zeit nimmst.

Irmgard Rosina Bauer ist am 10. Januar 1956 in München geboren. Hier studierte sie Erziehungswissenschaften an der Ludwig-Maximilian-Universität, trat aber bald in den Gourmet-Betrieb ihres ersten Mannes ein, mit dem sie bis zur Scheidung vier Kinder großzog. Sie behielt auch danach ihren Status als Selbständige bei und arbeitete in unterschiedlichen Funktionen: als Werbetexterin, in der Kommunikationsabteilung mehrerer Konzerne, als Redakteurin für Mitarbeiterzeitschriften und als Trainerin für Teambuilding-Maßnahmen. Mit ihrem zweiten Mann lebt sie in München und Südfrankreich.

Impressum

© 2020 Irmgard Rosina Bauer
Diese Veröffentlichung wurde durch die Autorenberatung und
Agentur Claudia Feldtenzer unterstützt.
Bildnachweis: FinePic®, München
Umschlaggestaltung: zero.media.net, München
Lektorat: Dr. Claudia Kuzla, Bremen
Autorenfoto: Kitty Fried, Neubiberg
Satz, Herstellung und Verlag
BoD – Books on Demand
ISBN: 978-3-7504-8051-3

Viele Infos über mich findest du auf meiner Website http://www.irmgardrosina.de

Einige Kurzlesungen habe ich auf Instagram eingestellt: https://www.instagram.com/irmgard_rosina_bauer/

https://www.facebook.com/Irmgard-Rosina-Bauer-102845668004692/?modal=admin_todo_tour

Vielen Dank für die interessanten Einblicke.
Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.

Troi Heidi

🎙🎙🎙 #Autorenvorstellung 🎙🎙🎙

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Heidi Troi
Vielen Dank, dass du hier mitmachst.

Vielen Dank, liebe Helga, dass du mich hier vorstellst!
Ich bin eine frisch gebackene Autorin und schreibe Krimis und Kinderbücher. Dieses Jahr habe ich ein doppeltes Debüt gefeiert. Mein erster Krimi ist im Februar auf die Welt gekommen, mein erstes Kinderbuch im März – beides eher ungünstige Erscheinungstermine. Aber das konnte niemand vorausahnen.
Ich bin Südtirolerin durch und durch, lebe mit meiner Familie in Brixen und habe auch nichts dagegen, im Land Urlaub zu machen. Ich habe schließlich in den 48 Jahren, in denen ich hier lebe (mein ganzes Leben) immer noch nicht alles gesehen.
Fünfundzwanzig Jahre lang war ich Lehrerin an der Grundschule und nebenher Theaterpädagogin am TPZ Brixen. 2016 habe ich auch noch einen Autorenkurs bei Lea Korte gemacht und plötzlich rückte meine Kindheitstraum – nämlich Schriftstellerin zu werden – wieder näher. Ich schrieb Kurzgeschichten für verschiedene Anthologien und tüftelte an meinem Krimi. Aber irgendwann wurde alles zusammen ein bisschen zu viel und so habe ich mich vor einem Jahr dazu entschlossen, nur noch einem Beruf nachzugehen und mich fürs Theater entschieden. Seitdem habe ich auch viel mehr Zeit zum Schreiben und das genieße ich.
Gerade eben ist wieder ein Kinderbuch von mir herausgekommen, das übrigens hervorragend in die Vorweihnachtszeit passt. An einem weiteren Kinderbuch schreibe ich zurzeit, während das Lektorat des zweiten Bands mit Lorenz Lovis sich seinem Ende zuneigt. Bald werde ich wohl den dritten Band von Lorenz Lovis in Angriff nehmen und auch sonst habe ich einige Ideen und Pläne – zum Beispiel ein Stück für ein Krimidinner zu schreiben.
Meine Bücher
„Feuertaufe. Lorenz Lovis ermittelt“ (mein Krimidebüt)
„Lola reicht’s“ (Kinderbuch)
„Mia mag Geheimnisse“
Außerdem sind einige Kurzgeschichten von mir erschienen.
Auf meiner Website http://www.heiditroi.me findet ihr weitere Informationen über mich.

Vielen Dank für die interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.

https://heiditroi.me

Smith Dana

🎙🎙🎙#Autorenvorstellung 🎙🎙🎙

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Dana Smith vorstellen.
Vielen Dank, dass du hier mitmachst.

Hallo ihr da draußen vor den Bildschirmen. Ich bin Dana und ich bin 46 Jahre alt.
Es gab Zeiten, in denen ich mir wünschte, auch sagen zu können: „Ja, ich wollte schon als Kind Schriftstellerin werden!“. Dann hätte ich heute vielleicht schon zehn Bücher auf dem Markt, müsste mir kein Geld mehr neben der Schreiberei verdienen, um die Fixkosten decken zu können, würde mit dem Auto durch die Gegend tingeln und immer dort schreiben, wo ich mich gerade besonders inspiriert fühle.
Oder ich würde die Tage am Schreibtisch verbringen, eine Zigarette nach der anderen rauchen und schon mittags die erste Flasche Wein geleert haben … hm.
Wie auch immer … so ist es ja nicht gelaufen.

Ich habe mit 40 meinen ungeliebten Bürojob an den Nagel gehängt und bin aufs Land gezogen, um Ruhe in mein Leben zu bringen. Ich wusste immer, dass ich etwas Kreatives tun möchte und habe es viele Jahre mit der Kunst versucht. 2014 hatte ich eine Webseite, auf der ich meine selbstgebauten Traumfänger verkaufte und mein Wissen in Bezug auf Pflanzen und Kräuter kundtat. Diese Seite beherbergte einen Blog und das Schreiben der kleinen Artikel machte mir irgendwie Spaß. Ich muss an dieser Stelle erwähnen, dass ich mein ganzes Leben mit dem Schreiben absolut nichts am Hut hatte und meine Deutschnoten sich lange Zeit auch eher im unteren Niveau bewegten.

Ostern 2014 verfolgte ich auf Facebook im Rahmen einer Onlinemesse ein Interview mit der Selfpublisherin Nika Lubitsch, welche aus ihrem Schriftstelleralltag erzählte. Die Erzählungen dieser Frau faszinierten ich so sehr, dass in mir der plötzliche Wunsch aufkam auch einen Roman zu schreiben.
Nika sagte einen Satz, der ungefähr so lautete: Wenn du ein Buch schreiben willst, dann hilft nur eins – schreiben.
Ich dachte: „Was? So einfach ist das?“
Der Skeptiker in mir antwortete: „Ja, ja. Fang nur an, das bringst du eh nicht zu Ende.“
Ich ließ den Skeptiker einfach reden und legte los. 2019 hatte ich zwei fertige Manuskripte auf meinem Laptop und im Dezember desselben Jahres habe ich meinen Debütroman „Dorf ohne Gewissen“ auf die Straße gebracht.

Jetzt ist das zweite Buch aus dem Lektorat zurück und wird voraussichtlich im nächsten Frühjahr erscheinen.

Ich kann mir nicht vorstellen jemals wieder etwas anderes zu tun, als Bücher zu schreiben und ich bin froh, den Mut gehabt zu haben mein Leben komplett zu ändern.
Wenn ich es heute genauer betrachte, dann war es gut, dass ich nicht schon als Kind Bücher schreiben wollte, denn all das, was mich das Leben gelehrt hat, findet sich in meinen Romanen wieder und macht sie wahren Herzensprojekten.

Wenn du Lust hast mich eine auf meinem Weg zu begleiten, dann folge mir auf Facebook
https://www.facebook.com/AutorinDanaSmith
oder besuche mich auf http://www.dana-smith.de

Ich bedanke mich ganz herzlich für dies interessanten Einblicke und wünsche dir weiterhin viel Erfolg.
Weitere Autorenvorstellungen findet ihr unter
http://www.helgasbuecherparadies.com

Winter Claudia

🎙🎙🎙 #Autorenvorstellung 🎙🎙🎙

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Claudia Winter vorstellen.

Es freut mich sehr, dass du dich hier auf meinem Blog vorstellst.

Kurzvita:
Claudia Winter, geboren 1973, ist Sozialpädagogin. Als Tochter gehörloser Eltern lernte sie bereits früh lesen und schreiben und verfolgte seitdem konsequent ihren Traum von der Schriftstellerei.
Vor ihrem Roman „Aprikosenküsse“, einer romantischen Liebeskomödie mit viel italienischem Flair, veröffentlichte sie diverse Anthologiebeiträge sowie weitere Romane; diese erscheinen seit Beginn 2016 unter ihrem Pseudonym Carolin Wunsch.
Zudem arbeitet sie als Lektorin und Coach. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund in einem kleinen Dorf nahe Limburg an der Lahn. Zuletzt erschien von ihr der Roman „Wie sagt man ich liebe dich“ im Juni 2020 im Goldmann Verlag.

Wörter:

Ihre größte Stärke? Konsequenz. Disziplin. Ganz viel Herz.

Ihre größte Schwäche? Ganz viel Herz 😉

Ihr größter Wunsch? Meer. Ein Leben ohne Termindruck.

Ihr Herzensspruch? Du kannst alles sein, was du möchtest, wenn du es nur brennend genug willst.

Ihre Kindheit? Bodensee. Wasser. Keine sozialen Medien. Kein Handy. Freiheit.

Ihre größte Liebe? Mein Mann. Luka, vier Pfoten.

Ihr Beruf? Berufung.

Ihre Bücher? Jedes Mal ein anderer Sehnsuchtsort. Genuss. Beziehungen. Liebe. Leid. Happy End.

Das aktuelle Projekt? Irland. Eine Geige. Eine Mutter und ihr Sohn. Ein alter Professor auf der Suche.

Veröffentlichungen:

Wie sagt man „Ich liebe dich“, Goldmann, FJ 2020
Das Honigmädchen, Goldmann, 2019
Die Wolkenfischerin, Goldmann, 2017
Glückssterne, Goldmann, 2016
Aprikosenküsse, Goldmann, 2016
[mit Alexander Bally et. al.] Der brennende Adventskranz. Weihnachtsanthologie, AAVAA, 2011

Als Carolin Wunsch:

Häppchenweise. AAVAA, 2012 / KDP 2015
Heul doch, Paulina! AAVAA, 2011 / KDP 2015
Ausgerechnet Soufflé. AAVAA, 2010 / KDP, 2015
Hier findet ihr die Website
https://www.c-winter.de

Ganz herzlichen Dank für die interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg.

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Häusser Ida

🎙🎙🎙 #Autorenvorstellung 🎙🎙🎙

Heute möchte ich euch die sympathische Autorin Ida Häusser vorstellen. Ihr Buch MEINS hat mich sehr begeistert.

Vielen Dank, dass du dich auf meinem Blog vorstellst.

Ida Häusser wurde 1962 als Russlanddeutsche in Kasachstan geboren und ist auch dort aufgewachsen, als Älteste von dreizehn Geschwistern. Die Familie gehörte zu den Andersdenkenden und konnte bereits 1981 nach Deutschland ausreisen. Hier folgten Sprachkurs, Abitur, Studium der Wirtschaftsinformatik und 26 Jahre berufliches Engagement.

Ida Häusser ist verheiratet, hat zwei erwachsene Töchter und eine Enkelin. Die Leidenschaft fürs Schreiben entdeckte sie erst spät, mit knapp 50 Jahren. Seitdem widmet sie sich der Aufarbeitung ihrer Familiengeschichte, recherchiert, fragt nach, hält fest, reist, lernt.
Daraus ist das Buch MEINS entstanden.
Eine Sammlung von Kurzgeschichten über die Parallelwelt der Russlanddeutschen in Kasachstan – zum Nachdenken und zum Schmunzeln.

https://www.idahaeusser.de
https://www.facebook.com/idaschreibt/

Korten Astrid

Heute ist Astrid Korten – Autorin bei mir zu Gast. Vielen Dank, dass Du Dir Zeit dafür nimmst.

1. Erzähle kurz über Dich.

👩 AK: Ich bin in einem kleinen, idyllischen Dorf in der niederländischen Provinz Limburg aufgewachsen. Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften und der Promotion, führte mein Beruf mich zunächst nach Brasilien und Japan, danach kam ich nach Deutschland, vermutlich auch, weil die deutsche Sprache mir schon immer gefallen hat. Es sollte nur für ein Jahr sein, aber die Liebe änderte meine Pläne. Ich schreibe seit fünfzehn Jahren. Als Ausgleich spiele ich Saxofon und male Öl auf Leinen. Ich bin verheiratet, lebe mit meiner Familie in Essen und habe einen Sohn.

2. Dein aktueller Thriller „Die Akte Rosenrot“ weicht von Deinen bisherigen Thrillern ab. Dieser ist ein Politthriller. Wie bist Du auf diese Geschichte gekommen?

👩 AK: Stopp 😊, liebe Helga. Das stimmt nicht ganz. Die Akte Rosenrot ist kein reiner Politthriller, sondern eine Mischung aus Psychothriller, Thriller und Politthriller. Und es ist bereits mein zweites Buch dieser Art. Mein erstes Werk war „Die Behandlung des Bösen.“

Die Akte Rosenrot ist der Auftakt zu einer Serie mit dem Ermittler und Profiler Ibsen Bach, eine Figur, die ich übrigens persönlich sehr mag. Ein zweiter Band ist bereits in Arbeit. Dann wird er in London ermitteln.

Ich bin zum Thema des Thrillers gekommen, weil ich wissen wollte, warum Menschen per Knopfdruck töten. Woher kommen Auftragskiller, wie ist ihr Werdegang und warum sind sie so gänzlich ohne Empathie. Diese Fragen waren die Grundlage für meine Geschichte.

3. Ich habe gehört, dass wegen diesem Buch Dein Telefon vom Geheimdienst abgehört wurde. Wie gehst Du damit um?

👩 AK: Ein mulmiges Gefühl. Die Russen sind aber auch bekannt für das Ausspionieren von Computern, wenn Du verstehst, was ich meine. Da ich in dem Thriller die RISS (Denkfabrik Putins, die für viele fragwürdige „Projekte“ verantwortlich sind) erwähne, wusste ich, welches Risiko ich da eingehe. In meinem Thriller geht es um russische Auftragskiller, die ich als Putins Überreste einer Täterwelt beschreibe.

3. In Deinen Büchern stecken oft Psychopathen. Was zieht Dich an diesen an?

👩 AK: In meinen Romanen setze ich mich intensiv mit den Abgründen der menschlichen Seele auseinander. Klingt ein bisschen abgedroschen, ist es aber nicht. 😊 Wer die Werke von Volker Elis Pilgrim kennt, hat eine gewisse Vorstellung von der Faszination, die von einem kranken Geist ausgehen kann. Psychopathen faszinieren mich, sie leben außerhalb der Norm und meinen, über dem Gesetz zu stehen. Meine Feder kann genauso furchtbar und gnadenlos böse sein. Aber ich persönlich glaube an das Mysterium des Lebens, ich glaube an die Ge­walt der Liebe, an das schmerzlich Unbe­rechenbare.

5. Du hast schon einige Bücher veröffentlicht. Wie bist Du zum Schreiben gekommen und wie lange hast Du für Dein erstes Buch gebraucht?

👩 AK: Insgesamt sind es mittlerweile 15 Romane. Das geschriebene Wort begleitet mich seit meiner Kindheit; schon mit 13 gab es meine erste Kriminalgeschichte. (für den Papierkorb) Bis ich allerdings die literarischen Ergebnisse einer Leserschaft präsentieren konnte, sollten noch viele Jahre vergehen. Nach dem Verkauf meiner Firma entstand mein Debütroman „Eiskalte Umarmung“, ein Psychothriller, der sofort zum Platz 1-Bestseller avancierte und die Jahresbestsellerliste von Thalia erreichte. Es folgten weitere sehr erfolgreiche Thriller und Romane in mehreren Sprachen sowie einige Drehbücher. Der Psychothriller „Zeilengötter“ wird in USA für das Kino verfilmt.

6. Du schreibst ja nicht nur Thriller, sondern auch Romane und Kinderbücher. Woher kommen Deine Ideen?

👩 AK: Ideen kommen aus dem Alltag. Den Teufel findet man an jeder Straßenecke. Und was den Roman betrifft: Augen auf! Das Leben schreibt die schönsten Geschichten. Kinderbücher schreibe ich nicht mehr. Können meine Kinderbuchautoren besser. Heißt es nicht „Schuster, bleib bei deinen Leisten“?

7. Wie beginnst Du das Schreiben? Wo schreibst Du am Liebsten.

👩 AK: Beim Schreiben brauche ich vor allem eins: die Morgenstunde (ab fünf Uhr). Da ist alles noch so klar. Am Nachmittag schreibe ich kaum, da erledige ich andere Dinge. Mein absoluter Lieblingsort ist mein Schreibtisch aus Italien. Ich habe ihn vor 25 Jahren gekauft und es ist immer noch ein wunderschönes Möbelstück. In meinem Büro lenkt mich kaum etwas ab – außer die Familienmitglieder, wenn sie hungrig sind. Im Sommer schreibe ich gern im Gartenpavillon, aber das Büro ist mein Favorit.

Ich hatte noch nie eine Schreibblockade, vielleicht kommt das noch, aber wohl eher nicht, da ich regelmäßig einen Urlaub plane, um aufzutanken.

Beim Schreiben trinke ich Unmengen Kaffee, esse Gummibärchen in der Endphase eines Manuskripts. Musik kommt stets auf den Plot an. Wenn es heftig wird, wird Hardrock gespielt. Das sind die Momente, wo die Familie auswärts isst. 😊 Schließlich fließt Blut 😊

8. Für die Akte Rosenrot hast Du bestimmt recherchiert. Führten Deine Recherchen nach Russland?

👩 AK: Ja. Ich habe auch gute Freunde in Moskau dort. Leider ich muss hier diskret bleiben, da der Thriller schon für reichlich Wirbel gesorgt hat. Das Thema ist so brisant – ich darf hier mal die Zeitung WAZ zitieren „Es gibt Bücher, die liest man von vorne bis hinten. Es gibt aber auch Bücher, die man von hinten nach vorne lesen sollte. Denn erst mit dem Nachwort der Autorin erschließt sich die Relevanz des fiktiven Spannungsromans „Die Akte Rosenrot für die Gegenwart, in der wir leben und von der aus die Autorin Astrid Korten spricht.“ Das spricht für sich.

9. Hast Du fundierte Hilfe, wie Experten im Bereich der Forensik, Psychologie und andere Sparten?

👩 AK: Über meine Recherche-Arbeit möchte ich nicht allzu viel erzählen. Ich habe da meine eigenen Methoden und jeder Autor praktiziert das anders. Das Internet ist für mich eine unzureichende und unbefriedigende Quelle. Als wissbegieriger Mensch spreche ich lieber mit den Quellen und Beratern. Jedes Gespräch birgt oft den Zündstoff für einen Plot. Obduktionen habe ich schon viele gesehen, die erste im Alter von 19 Jahren. Es war ein Patient, der an Syphilis starb und mich hat die Beschaffenheit des Gehirns und der Aorta bei dieser Erkrankung interessiert. Während der Semesterfreien habe ich stets in Kliniken gearbeitet war auch bei vielen Operationen dabei. Mein Interesse an der Medizin und an der Psychologie war stets sehr groß. Mein Spezialgebiet ist vielleicht deshalb der Psycho-Thriller. Im nächsten Leben werde ich eine schreibende Ärztin. 😊

10. Hast Du selbst Zeit zum Lesen und wenn ja, was liest Du und bevorzugst Du einen Lieblings- Autor?

👩 AK: Als Autorin lese ich natürlich viel. Ich liebe die Klassiker und die moderne Literatur. Mein Lieblingsautor? Puh, das gibt es einige: McEwan, Irving, Juli Zeh, Brontee, englische Literatur und alles, was im Diogenes-Verlag erscheint. 😊 Ja richtig. ALLES. Da kann man jedes Buch lesen, es sind stets sehr gute Romane.

11. Wann können wir mit einem weiteren Buch von Dir rechnen und in welchem Genre spielt es?

👩 AK: Mein neuer Thriller erscheint vermutlich schon in Kürze. Er wird auf der Leipziger Messe vorgestellt. Es ist ein Thriller über drei Frauen. Mehr verrate ich nicht, nur … sehr spannend.

Nächsten Monat erscheint ein wunderschöner Roman rundum die Sehnsucht nach Liebe und im Herbst/Winter zwei Thriller im Piper-Verlag. Dann steht noch eine Schicksals-Trilogie an. Ich denke, sie wird auch noch in diesem Jahr erscheinen. Also jede Menge Lesestoff. 😊😊😊

12. Was sind Deine Wünsche für die Zukunft und möchtest Du noch was Deinen Lesern mitteilen?

👩 AK: Meinen Lesern danke ich recht herzlich für ihre Treue und die damit verbundene Wertschätzung. Ich honoriere sie dieses Jahr ganz besonders mit dem Leserpreis „IBSEN-ROSE 2019“. Es ist ein Preis für gute, echte Leserbewertungen und eine Aktion gegen betrügerische Bot-Bewertungen. Ich hoffe, dass viele Leser hier mitmachen werden. Es gibt tolle Preise zu gewinnen.

https://www.astrid-korten.com

Ich bedanke mich ganz herzlich für dieses interessante Interview und wünsche Dir alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Fürbaß Julia

🎙🎙🎙 Autorenvorstellung 🎙🎙🎙

Heute möchte ich euch die sympathische Autorin Julia Fürbaß vorstellen.

Julia Fürbaß, geboren am 12. Juli 1992 in Bruck an der Mur (Österreich), hatte schon immer eine Vorliebe für Bücher. Mit fünf Jahren bekam sie ihr erstes Lexikon, weil sie es nicht erwarten konnte, endlich selbst lesen und schreiben zu können. Schon zu diesem Zeitpunkt wusste sie, was sie einmal werden wollte: Autorin.
Wenn ihre Mutter ihr Geschichten vorlas, fragte sie stets: „Mama, wann kann ich das endlich selbst lesen?“
Dass „Lesen und Schreiben“ in der Grundschule auf Anhieb ihr Lieblingsfach wurde, war keine Überraschung. Im zarten Alter von sieben Jahren begann sie, eigene Kurzgeschichten zu schreiben. Die meisten davon handelten von sprechenden Tieren, großteils von Waldbewohnern, die untereinander Freundschaften knüpften und Abenteuer erlebten. Sie schrieb sogar ganze Reihen, die alle von einem kleinen Hasen und seinen Erlebnissen handelten.

Wenn sich Julia heute diese Geschichten durchliest, amüsiert sie sich sehr darüber.

Im Jugendalter rückte diese Leidenschaft immer mehr in den Hintergrund und jahrelang schrieb sie gar keine Geschichten mehr. Dafür entdeckte sie ihre Leidenschaft zu Psychothrillern. Sie begann, Bücher von Jilliane Hoffman, Sebastian Fitzek und anderen Schriftstellern regelrecht zu verschlingen.

Julia erlernte einen Beruf in der Metallindustrie, der ihr bis heute Spaß macht.

Doch eines Tages, als sie ein Buch von Joy Fielding ausgelesen hatte, kam ihr ein Gedanke: „Warum sollte ich das nicht auch können?“
Ehe sie sich versah, begann sich in ihrem Kopf eine Geschichte zu entwickeln. Sofort griff sie zu einem Blatt Papier, um eine Zusammenfassung zu schreiben.
Die Jahre vergingen und irgendwann hatte Julia mit Bleistift über vierhundert Seiten geschrieben. Natürlich musste nun ein Laptop her, um das Ganze auch bearbeiten zu können. Sie verbrachte mehrere Monate damit, ihr Manuskript abzuschreiben und Fehler auszubessern.

Sie entschied sich für den Weg, ihr Debüt „Negatio“ als Self-Publisherin zu veröffentlichen.

Es vergingen weitere Monate, bis auch diese Hürde überwunden war.

Als Julia am 1. April 2019 (und nein, das war kein Aprilscherz) den Probedruck der Printausgabe in den Händen hielt, kamen ihr die Tränen. In diesem Augenblick wusste sie, dass sich die jahrelange Arbeit gelohnt hatte und in ihrem Kopf entstanden Worte, die sie stets zum Weiterschreiben animieren: „Fantasien entstehen im Kopf – und ich habe vor, sie mit der Menschheit zu teilen!“

Vielen Dank für diese interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg.
Weitere Autorenvorstellungen findet ihr unter
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Ross Andreas

🎙🎙🎙 Autorenvorstellung 🎙🎙🎙
Heute möchte ich euch den sympathischen Autor Andreas Roß vorstellen.

Deine Vorstellung
Andreas Roß, derzeit 58 Jahre alt, Tendenz steigend, verheiratet, zwei nahezu vollständig erwachsene Kinder, die ihn nicht mehr so oft brauchen. Deswegen bleibt ihm mehr Zeit, um als „Mundwerker“ Geld zu verdienen und Geschichten zu Papier zu bringen. Er ist Sozialpädagoge und in der Mieterberatung für verschiedene Südhessische Baugesellschaften tätig. Während seiner Arbeit in den langen dunklen Fluren der in die Jahre gekommenen Miethäuser findet er Anhaltspunkte für seine skurrilen Geschichten. Dazu kommt die Liebe zu seiner Wahlheimat Darmstadt.
Neben zwei Kurzgeschichtensammlungen „Begegnung mit dem Berserker“ (2011) und „Das Leben ist eine Zicke“ (2018) sind drei Kriminalromane erschienen, „abgedrückt“ (2013), „weißkalt“ (2015), „Tage, die alles verändern“ (2017) und „innere Schreie“ (2020).

Aktuell ist der vierte Band der Dobermann-Reihe mit dem Titel „Innere Schreie“ erschienen.
Mehr unter: http://www.krimiautor-ross-darmstadt.de

Pressestimmen:

„…seine Romane schreibt der Autor nicht auf ein im Voraus gedachtes Ende hin. Er stattet die Figuren mit charakterlichen Eigenarten aus, legt seine eigenen Erfahrungen hinein, dann lässt er sie laufen und schaut, wie sie sich entwickeln. Der Autor kann sich selbst überraschen.“ Darmstädter Echo 27.8.2019

„Die Krimis des im Martinsviertel lebenden Autors zeichnen sich durch einen heiteren Erzählton aus. Auch wenn gemordet, erstochen, bei lebendigem Leib vergraben wird, meist schwingt ein ironischer Unterton mit oder schlägt die Handlung Kapriolen.“
P-Magazin Oktober 2018

„… prägnant skizziert Roß Szenen aus dem Leben, aber auch aus diversen Zwischenwelten. Sahnehäubchen ist der regionale Bezug, denn Darmstadt mischt als Tatort immer wieder mit. Lesen sollte man die Geschichten nicht zuletzt, um auf Krimilesungen mit dem Autor ins Gespräch zu kommen.“
Vorhang-Auf, Mai 2018

Vielen Dank für diese interessanten Einblicke. Ich wünsche für weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.
Weitere Autorenvorstellungen findet ihr unter
http://www.helgasbuecherparadies.com