Mohr Kerstin 📖 Eierlikör und Giftmischerei

Anneliese und Loni sind Mitglieder einer Theatergruppe, und als eines Tages ein Mitspieler nicht erscheint, machen sie sich auf die Suche nach ihm. Zu ihrem Entsetzen finden sie ihn leblos in seinem Wohnzimmer vor. Es stellt sich heraus, dass er ermordet wurde. Ihr kriminalistischer Spürsinn ist geweckt, und sie setzen alles daran, den Täter zu finden. Doch die Suche gestaltet sich schwierig, denn die Liste der Verdächtigen ist lang. Zudem gerät auch Loni selbst ins Fadenkreuz der Ermittlungen.

Im zweiten Teil der Reihe entführt die Autorin in eine spannende und humorvolle Kriminalgeschichte. Selbst ohne Vorkenntnisse aus dem ersten Teil konnte ich sofort in die Handlung eintauchen.
Die Geschichte ist spannend erzählt und präsentiert eine Vielzahl von Verdächtigen, die alle ihre eigenen Motive haben. Es macht großen Spaß, gemeinsam mit Anneliese und Loni zu rätseln und die Puzzlestücke zusammenzusetzen. Besonders amüsant sind die humorvollen Dialoge, die die ernsten Momente auflockern und für gute Laune sorgen.
Eine zentrale Rolle spielt dabei der Eierlikör, und ich hätte beim Lesen gerne ein Gläschen genossen. Obwohl ich bereits früh einen Verdacht hegte, hat das meinem Lesevergnügen jedoch nicht geschadet.
Anneliese und Loni sind ein tolles und sympathisches Team, das durch ihre unterschiedlichen Charaktere und ihre Freundschaft besticht.

Fazit: Die Geschichte bietet eine erfrischende Abwechslung und sorgt für viele unterhaltsame Stunden. Es bietet einen Mix aus Humor und Spannung.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Wood Dany R. Nur Norbert malte blauer

Ein Toter im Gartenhäuschen – viele Verdächtige auf der Terrasse!
Skandal in Hirschweiler! Der Nachbar von Familie Backes wird tot aufgefunden: erhängt! Oma Käthe ist fassungslos, dass sich ihr Geschäftspartner vom Bed & Breakfast ausgerechnet jetzt aus dem Staub macht: Die Pension ist nämlich komplett ausgebucht wegen eines Kunstkurses, bei dem ein Maler versucht, seinen Schülern die kreative Ader zu entlocken.

Dorfbulle Jupp Backes ist der felsenfesten Überzeugung, dass der Tote von einem der Möchtegernkünstler ermordet wurde, denn die haben irgendwie alle Dreck am Stecken. Deshalb knöpft er sich die ganze Bande vor, um ihnen mal ordentlich auf den Zahn zu fühlen.

Und dann gibt es noch ein ganz anderes Drama im Hause Backes: Tochter Eva steht vor den Scherben ihrer Beziehung und sucht Rat bei Mutter Inge, während Oma Käthe damit kämpft, Beruf und Privatleben unter einen Hut zu bekommen. Als ihr Freund Hinnerk sich anbietet, aus dienstlichen Gründen nackte Frauen auf eine Leinwand zu malen, ist das Chaos mal wieder perfekt. Kann man in dem ganzen Schlamassel tatsächlich einen Mord aufklären?

Scherf H.C. Geraubte Seelen 2

Sie stehlen das junge Leben einfach von der Straße. Dabei zerstören sie Familien und Existenzen.

Menschenhandel war bereits ein Thema in Band 1. Doch das Verbrechen erfindet sich immer wieder neu und beweist dem Ermittlerteam, dass es stets noch schlimmer kommen kann.

Gleichzeitig gesellt sich eine Mordserie hinzu, die alle an die Grenzen des Erträglichen zwingt. Doch wenn es um Kinder und Serienmord geht, wächst das Essener Team über sich hinaus. Eine Soko muss entscheiden, ob es sich um einen oder getrennte Fälle handelt. Sie müssen versuchen, der Mafia des Menschenhandels ein Bein zu stellen, denn es geht um Milliardenumsätze.

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Stiglmeier Alexandra 📖 Törtchen, Tod und Techtelmechtel

Auf einer Mottoparty herrscht ausgelassene Stimmung, aber nur bis Mona Hofreiter tot in einer Tiefkühltruhe entdeckt wird. Da ist natürlich gleich Ellis kriminalistischer Spürsinn geweckt. Es gibt viele Verdächtige, und Elli hat alle Hände voll zu tun, um neben ihrem Job den Täter zu stellen.

Dies ist bereits der zweite Teil mit Elli, die auf ihre ganz eigene Art und Weise ermittelt.
Elli, die sich immer wieder in einer Diätphase befindet und gleichzeitig verliebt ist, bringt eine erfrischende Ausstrahlung aus Charme und Chaos in die Geschichte. Ihre unkonventionellen Methoden und die skurrilen Charaktere, die sie umgeben, sorgen für jede Menge Situationskomik und Missverständnisse, die mich zum Schmunzeln gebracht haben.
Kriminalhauptkommissar Lenz ist dabei ein interessanter Kontrast zu Elli, da er ihre unorthodoxen Ermittlungsmethoden skeptisch betrachtet und seine eigenen Ermittlungen natürlich nicht preisgibt.
Am Ende wird es spannend und die Auflösung des Falls überrascht mit einem Täter, den ich nicht unbedingt erwartet hätte.

Fazit: Es ist eine lockere und humorvolle, aber auch etwas überzogene Krimikomödie, die mit dezenten bayrischem Dialekt versetzt ist. Wer auf der Suche nach einer leichten Lektüre mit skurrilen Charakteren ist, ist hier genau richtig.
Von mir gibt es ⭐⭐⭐⭐

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Völler Eva 📖 Alte Taten, neuer Zorn

Diesmal hat es Kriminalinspektor Carl Bruns mit einem Giftmord zu tun. Der ehrenwerte Richter Dr. Vahrendonk wurde ermordet. Verdächtig macht sich nicht nur seine junge Ehefrau, sondern auch ehemalige Verurteilte, denn als Richter hat er im Krieg sehr grausame Urteile verhängt. Die Hinterbliebenen haben allen Grund für ein Motiv. Bei seinen Recherchen wird Bruns auch noch von ganz oben ausgebremst. Wird er sich davon abhalten lassen, den Täter zu finden?

Hier handelt es sich um eine Geschichte, die sich um die Verstrickungen von Vergangenheit und Gegenwart drehen. Kriminalinspektor Carl Bruns ist ein engagierter Ermittler und sieht sich bei seinen Recherchen mit unerwarteten Widerständen konfrontiert. Es scheint, als würde er mächtig Staub aufwirbeln. Einige möchten, dass er die Vergangenheit ruhen lassen soll.
Besonders sympathisch sind Carl und seine Freundin Anne. Das Privatleben lockert das Ganze etwas auf. Frieda hat eigene Probleme, die sie aber zur Seite schiebt. Der hartnäckige Reporter Brinkmann hat es mir sehr angetan, und der Assistent Harry bringt frischen Wind in die Geschichte.
Der Autorin ist es gelungen, verschiedene gesellschaftliche Themen, darunter die Wohnungsnot nach Kriegsende, Verschleierungen, Vertuschungen und die Rolle des Blutrichters, unterzubringen. Besonders interessant fand ich die Erwähnung der Hausfrauenschokolade, die mich mehr als geschockt hat.

Fazit: Die Spannung bleibt bis zur letzten Seite erhalten, und die gut recherchierten Hintergründe verleihen der Geschichte eine stimmige Authentizität. Es ist ein packender Krimi, der nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt. Mich hat er schockiert zurückgelassen.
So muss Krimi sein: spannend, packend, fesselnd, mit einem sehr guten Plot versehen und für sehr gute Unterhaltung zu sorgen.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

https://www.evavoeller.de/

Teil 1 https://helgasbuecherparadies.com/2023/10/24/voeller-eva-%f0%9f%93%96-helle-tage-dunkle-schuld/

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Baecker Sybille 📖 Verschwunden in den Highlands

Alison Dexter erholt sich von ihrem letzten Fall als Privatdetektivin, als plötzlich die Millionärsgattin Violet Thompson vor ihrer Tür steht. Sie waren nicht gerade befreundet, aber Alison bietet ihr Unterschlupf an. Bevor sie ihr sagt, warum sie bei ihr untertauchen möchte, ist sie auch schon wieder verschwunden.
Alisons Spürnase ist geweckt und sie macht sich auf die Suche nach ihr. Eine Spur führt in die Highlands und Alison wird nicht nur überfallen, in ihrem ausgebrannten Auto wird eine Leiche aufgefunden.

Ich fand es sehr spannend, wie Alison vorgeht, um hinter die Geheimnisse von Violet zu kommen. Dabei stößt sie auf ein Verbrechen, das skrupellose und gierige Menschen begehen. Alisons Ermittlungen sind von Wendungen und unerwarteten Spuren geprägt, die oft ins Nichts führen. Dies sorgt für eine fesselnde Spannung.
Das Zusammenspiel zwischen Alison und ihrem Ex-Mann Sam hat die Geschichte etwas aufgelockert. Obwohl Alison sich entschieden hat, nicht mehr auf Sam einzugehen, zeigt er unermüdlich, dass er bereit ist, alles zu tun, um sie zu beeindrucken. Diese Beziehung bringt humorvolle, aber auch ernste Momente in die Erzählung und hat mich mitfiebern lassen, ob es vielleicht doch eine zweite Chance für die beiden geben könnte.

Fazit: Es ist ein Krimi, der nicht nur durch seine spannende Handlung besticht, sondern auch durch die gut ausgearbeiteten Charaktere und deren Beziehungen zueinander. Auch sorgt die Kulisse der schottischen Highlands für eine besondere Atmosphäre. Erst zum Ende wird aufgeklärt, was dahintersteckt.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Schieble Susanne 📖 Todesvisier

Hauptkommissarin Williamson wird zu einem Tatort gerufen. Ein junger Mann wurde erstochen und sie bringt ihn in Verbindung mit ihrer Kollegin Elena Grifo. Sie ist überrascht, dass Elena nicht auftaucht und auch später gibt es keine Spur von der Kollegin. Nun muss sie die Ermittlungen mit ihrem ungeliebten Kollegen Sascha Cohen aufnehmen. Erste Spuren führen zu Elena. Was ist denn wirklich geschehen und wo ist Elena?

Die Protagonistin, Williamson, ist auf der Suche nach dem Täter und gerät dabei selbst in große Gefahr. Ihre Entschlossenheit und ihr Drang, die Wahrheit ans Licht zu bringen, sind beeindruckend, doch ich muss gestehen, dass ich mit ihr nicht ganz warm wurde. Ihre Ungeduld und der Dialekt, den sie spricht, haben mein Leseerlebnis etwas getrübt. Es fiel mir schwer, flüssig zu lesen.
Allerdings fand ich es sehr interessant, worin Elena verwickelt ist und die Hintergründe zu erfahren, sowie den ungeliebten Kollegen Sascha näher kennenzulernen, warum er so agiert.

Fazit: Es ist ein packender Roman, der mich mit seiner geschickten Wendung überzeugt hat. Etwas weniger Dialekt hätte mir definitiv besser gefallen. Trotz dieser Hürde habe ich mich gut unterhalten.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

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http://www.susanne-schieble.de

Baecker Sybille


Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Sybille Baecker vorstellen.
Vielen Dank,  dass Du heute mein Gast bist.

Hallo, ich freue mich, dass ich mich heute bei euch vorstellen darf.
Ich komme gebürtig aus dem Emsland, lebe aber seit über 20 Jahren in Süddeutschland. Mit meiner Kommissar-Brander-Reihe ermittele ich 2008 im Ländle. Brander ist ein bodenständiger Typ, seit Band 1 bis heute (in Kürze erscheint der 12. Fall) in einer glücklichen Beziehung. Da ich selbst ein Faible für Whisky habe, darf auch mein Kommissar zum Feierabend hin und wieder einen guten Dram genießen, und bei meinen Lesungen biete ich häufig ein kleines Tasting an.
Das Interesse für Whisky ist meinem liebsten Reiseland zu verdanken: Schottland. Die nördlichen Highlands sind Schauplatz meiner zweiten Krimireihe um die Privatdetektivin Alison Dexter. In meinen Schottland-Krimis möchte ich euch nicht nur mit einem spannenden Fall unterhalten, sondern auch in die kargen Berge und an raue Küsten entführen und so ein bisschen Fernweh schüren …
Bevor ich mit dem Schreiben begann, habe ich in unterschiedlichen Branchen gearbeitet. Ich habe Nähmaschinen verkauft, war Postzustellerin, habe als Thekenkraft Bier gezapft. Ich studierte BWL, war danach viele Jahre IT-Prozessingenieurin, sattelte um und wurde Pressereferentin eines Sportfachverbandes – um nur einige Beispiele zu nennen.
Als Autorin kommt mir dieser Hintergrund sehr zugute, weil ich die Einblicke, die ich bekommen habe, wunderbar in meinen Romanen nutzen kann. Polizistin war ich nicht, daher habe ich, als ich mit den Krimireihen begann, Kontakte zur hiesigen und zur schottischen Polizei aufgenommen, sodass mir Kripo und die Highlands and Islands Police bei Fragen mit Rat zur Seite stehen.
Meine Leidenschaft gilt dem Krimigenre, nebenher habe ich aber auch zwei Ausflugsführer geschrieben und unter meinem Pseudonym Sofia Mai ist der Wohlfühlroman „Herzklopfen im Ländle“ erschienen.
Noch mehr Infos über mich findet ihr auf meiner Homepage: http://www.sybille-baecker.de
Oder ihr trefft mich auf facebook (SybilleBaecker.Autorin) oder instagram (krimis.mit.schuss).

Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.
Weitere Autorenvorstellungen findet ihr unter
https://helgasbuecherparadies.com/

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Russenberger Andreas 📖 Bellevue

Martin Hegel wird erpresst und wendet sich an Philipp Humboldt. Seine Assistentin ist entführt worden und er soll Lösegeld bezahlen. Auf keinen Fall soll die Polizei eingeschaltet werden. Philipp wendet sich dennoch an den Leiter der Zürcher Kriminalpolizei, Armand Muzaton. Wird die Lösegeldübergabe funktionieren und werden sie die Assistentin lebend finden?

Dies ist bereits der fünfte Fall für Philipp Humboldt und Armand Muzaton und es erwartet einen eine Geschichte, die jedoch nicht ganz meine Erwartungen erfüllte. Die Erzählung teilt sich in zwei Handlungsstränge: Zum einen erleben wir die Erpressung und die Suche nach der Assistentin, während zum anderen Philipps Sohn in einem Feriencamp einen eigenen Fall mit seinen Freunden löst.
Die Einleitung des Buches zieht sich etwas und lässt die Spannung nur langsam aufkommen. Besonders auffällig ist, dass der Autor diesmal nicht im gewohnten Bankenmilieu bleibt, was auch dazu führt, dass die gewohnte Atmosphäre und die damit verbundene Spannung etwas verloren gehen.

Fazit: Für mich ist das Buch schwächer als seine Vorgänger. Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten und der nur leichten Spannung schafft es der Autor, das Ende mit einer unerwarteten Wendung zu gestalten, die mich letztlich versöhnt hat.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bei Gmeiner Verlag bedanke.

https://www.andreas-russenberger.ch