Baecker Sybille 📖 Verschwunden in den Highlands

Alison Dexter erholt sich von ihrem letzten Fall als Privatdetektivin, als plötzlich die Millionärsgattin Violet Thompson vor ihrer Tür steht. Sie waren nicht gerade befreundet, aber Alison bietet ihr Unterschlupf an. Bevor sie ihr sagt, warum sie bei ihr untertauchen möchte, ist sie auch schon wieder verschwunden.
Alisons Spürnase ist geweckt und sie macht sich auf die Suche nach ihr. Eine Spur führt in die Highlands und Alison wird nicht nur überfallen, in ihrem ausgebrannten Auto wird eine Leiche aufgefunden.

Ich fand es sehr spannend, wie Alison vorgeht, um hinter die Geheimnisse von Violet zu kommen. Dabei stößt sie auf ein Verbrechen, das skrupellose und gierige Menschen begehen. Alisons Ermittlungen sind von Wendungen und unerwarteten Spuren geprägt, die oft ins Nichts führen. Dies sorgt für eine fesselnde Spannung.
Das Zusammenspiel zwischen Alison und ihrem Ex-Mann Sam hat die Geschichte etwas aufgelockert. Obwohl Alison sich entschieden hat, nicht mehr auf Sam einzugehen, zeigt er unermüdlich, dass er bereit ist, alles zu tun, um sie zu beeindrucken. Diese Beziehung bringt humorvolle, aber auch ernste Momente in die Erzählung und hat mich mitfiebern lassen, ob es vielleicht doch eine zweite Chance für die beiden geben könnte.

Fazit: Es ist ein Krimi, der nicht nur durch seine spannende Handlung besticht, sondern auch durch die gut ausgearbeiteten Charaktere und deren Beziehungen zueinander. Auch sorgt die Kulisse der schottischen Highlands für eine besondere Atmosphäre. Erst zum Ende wird aufgeklärt, was dahintersteckt.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke

https://www.sybillebaecker.de/

Schieble Susanne 📖 Todesvisier

Hauptkommissarin Williamson wird zu einem Tatort gerufen. Ein junger Mann wurde erstochen und sie bringt ihn in Verbindung mit ihrer Kollegin Elena Grifo. Sie ist überrascht, dass Elena nicht auftaucht und auch später gibt es keine Spur von der Kollegin. Nun muss sie die Ermittlungen mit ihrem ungeliebten Kollegen Sascha Cohen aufnehmen. Erste Spuren führen zu Elena. Was ist denn wirklich geschehen und wo ist Elena?

Die Protagonistin, Williamson, ist auf der Suche nach dem Täter und gerät dabei selbst in große Gefahr. Ihre Entschlossenheit und ihr Drang, die Wahrheit ans Licht zu bringen, sind beeindruckend, doch ich muss gestehen, dass ich mit ihr nicht ganz warm wurde. Ihre Ungeduld und der Dialekt, den sie spricht, haben mein Leseerlebnis etwas getrübt. Es fiel mir schwer, flüssig zu lesen.
Allerdings fand ich es sehr interessant, worin Elena verwickelt ist und die Hintergründe zu erfahren, sowie den ungeliebten Kollegen Sascha näher kennenzulernen, warum er so agiert.

Fazit: Es ist ein packender Roman, der mich mit seiner geschickten Wendung überzeugt hat. Etwas weniger Dialekt hätte mir definitiv besser gefallen. Trotz dieser Hürde habe ich mich gut unterhalten.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

http://www.susanne-schieble.de

Baecker Sybille


Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Sybille Baecker vorstellen.
Vielen Dank,  dass Du heute mein Gast bist.

Hallo, ich freue mich, dass ich mich heute bei euch vorstellen darf.
Ich komme gebürtig aus dem Emsland, lebe aber seit über 20 Jahren in Süddeutschland. Mit meiner Kommissar-Brander-Reihe ermittele ich 2008 im Ländle. Brander ist ein bodenständiger Typ, seit Band 1 bis heute (in Kürze erscheint der 12. Fall) in einer glücklichen Beziehung. Da ich selbst ein Faible für Whisky habe, darf auch mein Kommissar zum Feierabend hin und wieder einen guten Dram genießen, und bei meinen Lesungen biete ich häufig ein kleines Tasting an.
Das Interesse für Whisky ist meinem liebsten Reiseland zu verdanken: Schottland. Die nördlichen Highlands sind Schauplatz meiner zweiten Krimireihe um die Privatdetektivin Alison Dexter. In meinen Schottland-Krimis möchte ich euch nicht nur mit einem spannenden Fall unterhalten, sondern auch in die kargen Berge und an raue Küsten entführen und so ein bisschen Fernweh schüren …
Bevor ich mit dem Schreiben begann, habe ich in unterschiedlichen Branchen gearbeitet. Ich habe Nähmaschinen verkauft, war Postzustellerin, habe als Thekenkraft Bier gezapft. Ich studierte BWL, war danach viele Jahre IT-Prozessingenieurin, sattelte um und wurde Pressereferentin eines Sportfachverbandes – um nur einige Beispiele zu nennen.
Als Autorin kommt mir dieser Hintergrund sehr zugute, weil ich die Einblicke, die ich bekommen habe, wunderbar in meinen Romanen nutzen kann. Polizistin war ich nicht, daher habe ich, als ich mit den Krimireihen begann, Kontakte zur hiesigen und zur schottischen Polizei aufgenommen, sodass mir Kripo und die Highlands and Islands Police bei Fragen mit Rat zur Seite stehen.
Meine Leidenschaft gilt dem Krimigenre, nebenher habe ich aber auch zwei Ausflugsführer geschrieben und unter meinem Pseudonym Sofia Mai ist der Wohlfühlroman „Herzklopfen im Ländle“ erschienen.
Noch mehr Infos über mich findet ihr auf meiner Homepage: http://www.sybille-baecker.de
Oder ihr trefft mich auf facebook (SybilleBaecker.Autorin) oder instagram (krimis.mit.schuss).

Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.
Weitere Autorenvorstellungen findet ihr unter
https://helgasbuecherparadies.com/

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Russenberger Andreas 📖 Bellevue

Martin Hegel wird erpresst und wendet sich an Philipp Humboldt. Seine Assistentin ist entführt worden und er soll Lösegeld bezahlen. Auf keinen Fall soll die Polizei eingeschaltet werden. Philipp wendet sich dennoch an den Leiter der Zürcher Kriminalpolizei, Armand Muzaton. Wird die Lösegeldübergabe funktionieren und werden sie die Assistentin lebend finden?

Dies ist bereits der fünfte Fall für Philipp Humboldt und Armand Muzaton und es erwartet einen eine Geschichte, die jedoch nicht ganz meine Erwartungen erfüllte. Die Erzählung teilt sich in zwei Handlungsstränge: Zum einen erleben wir die Erpressung und die Suche nach der Assistentin, während zum anderen Philipps Sohn in einem Feriencamp einen eigenen Fall mit seinen Freunden löst.
Die Einleitung des Buches zieht sich etwas und lässt die Spannung nur langsam aufkommen. Besonders auffällig ist, dass der Autor diesmal nicht im gewohnten Bankenmilieu bleibt, was auch dazu führt, dass die gewohnte Atmosphäre und die damit verbundene Spannung etwas verloren gehen.

Fazit: Für mich ist das Buch schwächer als seine Vorgänger. Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten und der nur leichten Spannung schafft es der Autor, das Ende mit einer unerwarteten Wendung zu gestalten, die mich letztlich versöhnt hat.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bei Gmeiner Verlag bedanke.

https://www.andreas-russenberger.ch