Rima Silja Schließfach 1974

Buchvorstellung

Anna und Katrin – geboren in der DDR: zwei Frauen, deren Schicksale grundverschieden sind und sich doch ähneln.
Seit ihrer ersten Begegnung 1977 sind sie durch ein schmerzhaftes Geflecht aus Schuld und Ohnmacht verbunden. Jahrzehnte später begegnen sie sich in Düsseldorf zufällig wieder.
Dieses Wiedersehen setzt eine Lawine in Gang, die nach all der Zeit das Leben einiger Menschen noch einmal dramatisch verändert. Denn eine der beiden Frauen wird wenig später leblos aufgefunden.
Bei der Aufklärung des Todesfalls gelangen Informationen ans Licht, die auf verstörende Machenschaften der Staatssicherheit hindeuten – Unrecht, das für immer im Dunkeln bleiben sollte.
Der einzige Beweis: eine achtunddreißig Jahre alte Krankenhausakte.
Im Düsseldorf der Gegenwart prallen die Rätsel von heute auf die Geheimnisse von gestern.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Stährmann Birte Das Glück schmeckt nach Meer

Buchvorstellung

Annikas Leben steht Kopf. Eine unbekannte Tante hat sie als Alleinerbin eingesetzt – aber nur, wenn sie in den kleinen Ort Maasholm an der Schlei zieht und die Bonbonkocherei der Familie weiterführt. Sie entscheidet sich für den Neuanfang, obwohl ihre Tochter in Stuttgart bleibt. Bald wird Annikas Laden zu einem Anziehungspunkt, denn es spricht sich herum: Hier erhält jeder die Bonbons, die er gerade besonders braucht. Doch was braucht Annika, um glücklich zu sein? Nicht immer helfen Bonbons, manchmal muss man einfach dem Schicksal vertrauen.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Gmeiner Verlag herzlich bedanke.

Georg Hofelich Speidel – Lasst uns bös und tödlich sein

Rezension

Dies ist eine Anthologie mit 24 Kriminal-Kurzgeschichten, die während der Weihnachtszeit in der Umgebung von Stuttgart angesiedelt sind.
Die Erzählungen sind vielfältig und laden dazu ein, in die unterhaltsamen und spannenden Verwicklungen einzutauchen, sei es in Form einer außergewöhnlichen Werbung oder durch einen Restaurantkritiker. Selbst der Versuch, einen Weihnachtsbaum zu stehlen, entpuppt sich als unerwartetes Abenteuer. Es wird deutlich, dass das Böse in den scheinbar harmlosen festlichen Vorbereitungen lauert.

Fazit: Die Kurzgeschichten sind ideal für zwischendurch. Besonders im Dezember, wenn man sich mit einem Adventskalender die Zeit bis Weihnachten verkürzen möchte. Ich hatte beim Lesen einen Mordsspaß. Allerdings gab es Geschichten, bei denen ich mir ein spannenderes oder überraschenderes Ende gewünscht hätte. Ein wenig mehr regionaler Dialekt hätte die Echtheit noch verstärken können, da die Handlung in und um Stuttgart spielt.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Gmeiner Verlag herzlich bedanke.

Lesung von Maria Nikolai

Am Freitag hatte ich die Gelegenheit, an der Lesung von Maria Nikolai in Waldenbuch teilzunehmen, und ich bin einfach begeistert.

Maria hat die Erzählung über Lissi und Julia, die ins „Little Germany“ in Amerika auswandern, auf eine großartige Weise lebendig gemacht.
Die Lesung war nicht nur informativ, sondern auch emotional sehr berührend. Sie schuf eine besondere Stimmung durch Bilder, historische Ereignisse und ihre eigenen Erlebnisse in New York, die ein wahres Kino-Feeling erzeugten. Ich konnte förmlich in die Welt eintauchen, die sie beschrieb.
In der Pause wurden wir vom Thermomix-Team aus dem Bezirk Böblingen mit köstlichen Snacks verwöhnt, was den Abend noch angenehmer gestaltete.


Ein weiterer Höhepunkt war das Treffen mit Stefan Zeh, Ann-Kathrin Zeller und Miriam Berger, den Organisatoren der Stuttgarter Buchmesse. Es war eine Freude, sie zu sehen.

Auch Karin Titel hatte sich nicht gescheut, den weiten Weg auf sich zu nehmen, um dabei zu sein.
Insgesamt war es ein rundum gelungener Abend, der mir in bester Erinnerung bleiben wird.

Herzlichen Dank an Maria Nikolai und alle, die zu diesem wunderbaren Erlebnis beigetragen haben.
Hier noch einige Fotos.