Stährmann Birte

#bloggerin #rezensionen #romane #autorenvorstellung🎙🎙🎙 Autorenvorstellung 🎙🎙🎙Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Birte Stährmann vorstellen.
Ich habe sie auf der Frankfurter Buchmesse kennengelernt und sie hat eine sehr große Ausstrahlung.

Vielen Dank, dass du dich auf meinem Blog vorstellst.

Wer ich bin

Mein Name ist Birte Stährmann, ich bin fast 53 Jahre alt, lebe mit meinem lieben Mann und Lektor meiner Romane Martin in Stuttgart. Ursprünglich bin ich ein Nordlicht aus Flensburg – und das Meer, das fehlt mir manchmal sehr. Das schreibe ich mir dann herbei, beispielsweise an einem schwülen, stickigen Sommertag …

Im Herbst 2019 ist mein dritter Roman erschienen, „Schatten und Licht in Lissabon“. Das fühlt sich richtig gut an, denn die Reaktionen meiner Leser*innen sind sehr positiv, die Presseresonanz Mut machend, die Lesungen gut besucht.Aktuell bin ich mit meinem zweiten Roman „Wellen kommen, Wellen gehen“ in der Kategorie „Best Book“, zusammen mit vier anderen Romanen, nominiert für den „Innocent Award 2019“. Meine Chancen zu gewinnen sind klein, aber es ist schön, nominiert worden zu sein.

Kleine Anmerkung: Birte hat den Innocent Award 2019 gewonnen.
Hier nochmals Herzlichen Glückwunsch.

Dennoch ist es nicht immer leicht als Autorin, denn ich schreibe nicht in den erfolgreichen Selfpublishing-Genres, wie Thriller, Krimi oder Liebesromane …Mein Erzählschwerpunkt sind Romane, die meist auf mehreren Zeitebenen spielen und politische und geschichtliche Situationen aufnehmen. Im Zentrum stehen meist starke Frauen (und ihre Männer) mit ihrem Leben, Leiden und Lieben, die sich auf eine innere und äußere Reise begeben – im aktuellen Roman nach Lissabon, in den Büchern davor nach Barcelona und in die Toskana.

Vom Schreiben leben zu können, ist illusorisch. Aber das ist nicht schlimm, da mein Broterwerb mir auch Freude macht – ich arbeite mit 80 Prozent als Referentin für Presse-, Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising in einem Non-Profit-Unternehmen. Schreiben ist durchaus etwas Einsames; mein Beruf erdet mich.

Weshalb ich schreibe

Es ist für mich das Ausdrucksmittel, mit dem ich mir schon immer die Welt und mein Inneres verstehend erschlossen habe. Als ich in der Pubertät war, habe ich durch Tagebuchschreiben und Gedankengedichte (so nannte ich meine reimlosen Gedichte) versucht, die Welt und mich zu verstehen. Und ab der Oberstufe, im Deutsch-Leistungskurs, wurde mein Interesse am journalistischen Schreiben geweckt. Das war lange Zeit die Schreibform, in der ich am meisten zu Hause war.

Mit Fachveröffentlichungen für die Pflege; ein Buch gibt es schon im 20. Jahr, in der 5. Auflage (unter Birte Mensdorf).Aber irgendwann war das nicht mehr befriedigend.

Da schlummerten Geschichten in mir, die heraus wollten. Ein Jahreslehrgang Schreiben mit vielen Präsenzseminaren hat mir das nötige Handwerkszeug vermittelt. Insbesondere das Romanseminar bei Bernd Storz (sehr zu empfehlen) war hervorragend!

Woher die Ideen kommen

Das ist sehr vielfältig: beim Spazierengehen, in der Vorbereitung auf einen Urlaub, beim Lesen in der Zeitung, beim Betrachten von Fotos, beim Austausch mit anderen … Ich habe einen dick gefüllten Ideenordner, den ich vor neuen Werken als Inspirationsquelle nutze. Und wenn eine Grundidee da ist, beginnt die Recherche und ich überlege, wie ich die Geschichte erzählen möchte, welche Protagonisten auf die Bühne sollen.

Was ich tue, wenn ich schreiben will, aber die Sätze nicht fließen wollen

Akzeptieren, dass es im Augenblick so ist. Das ist der Vorteil als Selfpublisherin: Das Tempo gebe ich vor, kein Abgabetermin sitzt mir im Nacken. Meist sind solche Auszeiten wertvoll für den Fortgang der Geschichte – etwas muss erst in mir heranreifen, bevor ich es in Worte fassen kann. Manchmal schnappe ich mir die Jacke und gehe spazieren. Beim Laufen arbeitet es in mir weiter.

Woran ich aktuell arbeite

Ich schreibe an einem Roman, der in der Jetzt-Zeit in meiner schönen Heimatstadt Flensburg beginnt und in die Bretagne führt. Die zweite Zeitebene ist in den sechziger Jahren angesiedelt.

Was ich mache, wenn ich nicht schreibe

Die Zweisamkeit genießen, lesen, ins Freie gehen, mit Freunden treffen, im Café sitzen, Filme im Kino anschauen (wir haben keinen Fernseher) … Ich freue mich an jedem Tag, der mir geschenkt wird.Wo man/frau mehr über mich erfahren kannNatürlich in meinen Romanen:Der Duft nach Vanille (2016, tredition)
Wellen kommen, Wellen gehen (2018, tredition)
Schatten und Licht in Lissabon (2019, tredition)
Auf meiner Homepage: http://www.birte-staehrmann.deBei facebook: https://www.facebook.com/birte.stahrmann.9

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