Maier-Lenz Felix Oidtmann Rahel LÅGOMBY

#bloggerin #rezensionen #krimi

LÅGOMBY

Und noch einen kleinen Vorgeschmack auf diesen tollen Schwedenkrimi von dem Autorenduo Felix Maier-Lenz und Rachel Oidtmann möchte ich euch hier geben.

Kennt ihr Snus? Auf jeden Fall hat sich Marie die Gelegenheit nicht entgehen lassen, dies auszuprobieren. Ob es ihr bekommt?

Vielen Dank an den kladdebuchverlag, dass ich das Buch vorab lesen durfte.

Wenn ihr das Projekt „Lågomby“ unterstützen und euer Bücherregal um eine Krimi-Perle bereichern wollt, schaut gerne mal hier vorbei: https://kladde.bookbakers.de/lagomby/
Wir freuen uns auf euch! 😊

Lesehighlight März 2019 Thomas Matiszik TOTKEHLCHEN

Im Dortmunder Zoo wird der Direktor ermordet aufgefunden.
Kommissar Modrich und sein Team nehmen die Ermittlungen auf. Sie suchen im Umfeld und finden vorerst keine Gründe, warum dieser schreckliche Mord geschehen ist, bis eine weitere Leiche in Berlin gefunden wird.
Diese wurde mit der gleichen Methode getötet, wie in Dortmund.
Camilla und Benny tauchen im Präsidium auf und melden eine Vermisstenanzeige der Eltern. Sie befinden sich auf einer Safari in Afrika. Ein Video, das an Benny geschickt wurde, zeigt ein Verbrechen.
Gibt es eine Verbindung zu Afrika und Berlin? Schwebt Benny in Gefahr? Modrich und sein Team sind gefragt und erleben dabei Schreckliches.

Dies ist der dritte Teil von Thomas Matiszik mit dem Kommissar Modrich. Es kann aber unabhängig gelesen werden, da es eine in sich abgeschlossene Geschichte ist.
Man merkt dem Schreibstil an, dass sich der Autor weiter entwickelt. Die Bücher werden immer besser und es lässt sich flüssig lesen.
Die Spannung zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte und lässt nicht nach. Die Kapitel sind kurz und halten das Tempo hoch.
Wie auch in den letzten Fällen müssen die Kommissare viel erleiden und erdulden. Hier wird der frühere Chef von Modrich durch den sympathischen Gregor Frobisch ersetzt. Diese schließen auch gleich Freundschaft, während Guddi sich von ihrem letzten Fall noch nicht richtig erholt hat.
Die Charaktere sind wieder sehr lebendig und mit Leben gefüllt.
In dieser Geschichte geht es nicht zimperlich zu. Der Plot ist sehr gut ausgearbeitet. Es gibt zwei verschiedene Handlungsstränge, die am Ende gekonnt zusammen geführt werden.
Das Cover ist wie die anderen schlicht gehalten. Man merkt ihm nicht an, dass hier richtig zur Sache gegangen wird. Das Buch hat was von einem Thriller.

Ich gebe hiermit eine absolute Leseempfehlung
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Hausmann Romy LIEBESKIND

Lena und ihre Kinder werden in einer abgedunkelten Hütte gefangen gehalten. Es gelten strenge Regeln wie bestimmte Zeiten zum Essen, Lernzeiten und Toilettengänge. Eine Sauerstoffzufuhr erhält sie am Leben.
Eines Tages gelingt ihr mit Hannah die Flucht. Dabei wird sie von einem Auto angefahren.
Ist ihr Alptraum damit zu Ende oder geht er jetzt erst richtig los?
Matthias Beck ist seit 14 Jahren auf der Suche nach seiner Tochter Lena, die seither vermisst ist. Er bekommt eine Nachricht des damals ermittelten Kommissars, dass es sich bei der Verletzten um seine Tochter handeln könnte. Sie hat an der Stirn auch eine Narbe. Bei einem Besuch stellt er aber fest, dass die Verletzte nicht seine Lena ist.

Wer aber ist die Person, die erst mal aussagt, Lena zu sein? Warum verhält sich ihre Tochter Hannah so komisch?

Romy Hausman hat hier einen Thriller geschaffen, der einem unter die Haut geht. Ich hatte die ganze Zeit ein Gänsehautfeeling.

Der Plot und der Aufbau sind sehr gut durchdacht.
Die Spannung von Anfang bis Ende ungewöhnlich hoch.
Real und authentisch sind die Szenen dargestellt.
Sie hat Figuren geschaffen, mit denen man mitfühlt und mitleidet. Der Autismus von Hannah wurde sehr gut dargestellt. Die Gedankengänge und die daraus resultierende Handlungen sind sehr gut nachvollziehbar.

Es gibt verschiedenen Handlungsstränge, die am Ende gekonnt zusammen laufen.
Es ist absolut nicht vorhersehbar, wie die Geschichte endet. Am Ende überrascht uns die Autorin mit einem Täter, den man nicht auf dem Radar hatte.

Das Buch raubt einen den Atem. Es bleiben bewegende Eindrücke zurück. Mich hat es von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, man will es keine Minute aus der Hand legen.

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.
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