Pfeil Werner 📖 Vergiss die Olle!

Werner Pfeil Vergiss die Olle!

Durch einen Arbeitsunfall landet Markus im Krankenhaus und anschließend in der Reha.
Derweil verabredet sich seine Frau Simone mit einem Mann. Dabei wird sie beobachtet und Markus wird es brĂŒhwarm in der Reha berichtet. Zusammen mit seinem Freund Rocker schmiedet er PlĂ€ne. Wie wird die Geschichte enden?

Dies ist (k)ein Liebesroman. Bisher kenne ich Werner Pfeil von seinen Senne-Krimis und war neugierig auf dieses Buch.
Simone und Markus sind schon lange verheiratet und mit der Zeit hat sich Langeweile eingeschlichen. Umso mehr reagiert Simone auf die schönen Worte eines anderen Mannes und schmilzt nur so dahin. Sie erliegt seinem Charme. Wann hatte Markus zuletzt so um sie geworben? 
Locker und leicht ist der Schreibstil, aber die Ausdrucksweise war nicht immer meins.
Ich fand die Charaktere zwar gut beschrieben, aber eine Sympathie konnte mich nur bei Markus erreichen.
Mittendrin nimmt es eine Wendung und ganz ungefĂ€hrlich ist es nicht. Was und wer dahintersteckt, erfĂ€hrt man zum Schluss. 

Fazit: Ein locker und leichter Roman mit krimineller Energie. Von mir gibt es 3,5 Sterne

Vielen Dank fĂŒr das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/

http://www.senne-krimi.de/

4 Kommentare zu „Pfeil Werner 📖 Vergiss die Olle!

  1. Die Rezension sagt, „die Ausdrucksweise war nicht immer meins.“ Das hat mich neugierig gemacht, und ich hab mal in die Textprobe bei amazon reingeschaut. Auf den (geschĂ€tzt) ersten drei Normalseiten habe ich gefunden, unter anderem: Mach hinne, picobello, habe weder Bock noch Zeit, flötete Simone, GeschĂ€ftliches bequatschen, Sperenzchen machen, Hacken zusammenknallen, grinsend salutieren, Arsch abfrieren, Schlauauge, alter Sack, grinsen wie ein Hongkuchenpferd, hundertpro, der absolute Punk abgehen – und von der „Nachbarin Hilde“ wird dann berichtet: „‚Pass lieber auf, dass du nicht ein weiteres Mal auf deinem knackigen Arsch landest‘, grinste sie unverschĂ€mt. Ihre Tochter, die, nachdem sie von ihrem Lover rausgeschmissen wurde, wieder zuhause wohnte, schaute Kaugummi kauend ĂŒber den Zaun.“ Das Problem ist also, es reden nicht nur die Personen so, der Autor redet so. Nun sind die GeschmĂ€cker ja verschieden, und es mag schon Leser geben, die sagen, genau auf sowas hab ich gewartet, aber was mich anbelangt – ganz persönliche Meinung, unverbindlich –, so kann ich nur sagen: Meins auch nicht.

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  2. Ja, GeschmĂ€cker sind verschieden. Gott sei Dank! FĂŒr mich als Autor, der normalerweise eine feinere Sprache bevorzugt, war das Ziel, die sprachliche Leichtigkeit der Ostwestfalen einfließen zu lassen. Ich finde es gut, dass Helga da nicht konform mit der Meinung anderer Leser geht und Kritik, die mir weiterhilft, nehme ich gern zum Anlass, an mir zu arbeiten. Der Ausflug in das Genre »Liebesgeschichte«, war NEU und nur, wenn man es versucht, lernt man etwas dazu. Deshalb vielen lieben Dank, fĂŒr diese Rezension.

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